Couch Slut - Contempt

Mit ihrem zwei­ten Album lie­fert die Band aus New York einen schwer­ver­dau­li­chen Bro­cken Lärm ab, der viel­leicht etwas aus dem gewohn­ten Spek­trum die­ses Blogs her­aus­fällt, nichts­des­to­trotz Gehör fin­den sollte mit sei­ner Ver­schmel­zung von Noise Rock, Thrash-/Doom-Metal und Post­core. Schmerz­haft ist das, und dabei ziehe ich noch gar nicht mal die mit Sicher­heit ver­stö­ren­den Lyrics von Sän­ge­rin Megan Osztro­sits in Betracht, die hier so tief im Mix ver­gra­ben sind, dass ich bes­ten­falls ein paar Wort­fet­zen aus­ma­chen kann (der digi­tale Release, Band­camp, etc. lie­fert lei­der keine Texte mit). Viel­leicht will man’s auch gar nicht so genau wis­sen. Aber eins weiß ich: Diese Drei­vier­tel­stunde Musik gehört zu den kathar­tischs­ten und unge­müt­lichs­ten Mach­wer­ken, die wir die­ses Jahr zu hören bekom­men.



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Plaque Marks – Plaque Marks Zwei mal recht kon­ven­tio­nel­len aber abso­lut soli­den Noi­se­rock gibt's auf der ers­ten Sin­gle die­ser Band aus Phil­adel­phia, bei der unter ande­rem Mit­glie­der von Cree­poid, Ecsta­tic Vision und Fight Amp mit­mi­schen. Sin­gle by Plaque Marks