Ir­gend­wie hab ich die­ses be­zau­bern­de Al­bum aus ei­gen­wil­li­gem Post Punk über­se­hen als es zum ers­ten mal als Tape auf Fu­ture Shock er­schie­nen ist und ich ge­hö­re ge­teert und ge­fe­dert da­für. Nu ja, hier kommt mei­ne zwei­te Chan­ce, denn das Ding ist jetzt noch­mal auf Drun­ken Sailor Re­cords auf zwölf Zoll brei­tem PVC er­schie­nen. The Drin sind ein So­lo­pro­jekt von Dyl­an Mc­Cart­ney, der viel­leicht schon aus so Bands wie Va­ca­ti­on, The Serfs, Crime Of Pas­sing, The Switz­er­lands und noch ein paar an­de­ren ge­läu­fig ist. Die Plat­te be­ginnt mit ei­nem et­was Joy Di­vi­si­on-mä­ßi­gen Beat, der un­ver­mit­telt in Dro­nes ge­tränkt wird, de­nen so ein biss­chen was von Sui­ci­de-meets-Chro­me in­ne­wohnt. Als nächs­tes dann ei­ne Num­mer, die klingt als hät­ten frü­he Ri­de ei­ne Dub-Er­leuch­tung be­kom­men und nach­fol­gend scheint das Zeug hier durch zu­fäl­li­ge Ite­ra­tio­nen des frü­hen bri­ti­schen DIY Post Punk zu krei­sen - mehr als ein­mal füh­le ich mich an Bands wie The Mem­bra­nes, De­spe­ra­te Bicy­cles und Swell Maps er­in­nert. An jün­ge­ren Acts könn­te man in den Dub-las­ti­gen Mo­men­ten Exek als Ver­gleich be­mü­hen und an an­de­ren Stel­len die Neo Kraut- und Space Rock-Aus­flü­ge von Moon Duo. Ei­ne ein­zi­ge Schön­heit, das al­les.