Pu­blic Eye aus Port­land wa­ren von An­fang an ei­ner der in­ter­es­san­te­ren Post Punk Acts un­se­rer Zeit und ich hat­te schon ge­ahnt, dass ihr bes­tes Ma­te­ri­al noch be­vor­steht. Aus­nahms­wei­se hat­te ich mal recht… Auf Mu­sic For Leisu­re ent­wi­ckelt sich ihr Sound zu ei­nem ganz ei­ge­nen Ding. Stell dir vor, ei­ni­ge der her­aus­ra­gen­den Bands des Gen­res wie et­wa Di­ät, Marbled Eye, The Est­ran­ged, In­sti­tu­te, Rank Xe­rox, Crea­ti­ve Adult und Brui­sed ver­schmel­zen zu ei­ner Ein­heit. Dann den­ke dir noch ei­ne gu­te La­dung Ga­ra­ge Punk der Teen­an­ger, Sau­na Youth, Flat Worms-Mach­art hin­zu - au­ßer­dem ein klein we­nig Wire und ein paar schram­me­li­ge Folk-Ein­flüs­se á la Vol­ca­no Suns. Das al­les bün­deln Marbled Eye zu­sam­men, schrau­ben das Tem­po zu ei­ner re­lax­ten Spa­zier­ge­schwin­dig­keit her­un­ter und ver­ar­bei­ten die Ge­schich­te aus ei­ner aus­ge­spro­chen song­ori­en­tier­ten Her­an­ge­hens­wei­se. Das Er­geb­nis ist nicht we­ni­ger als ei­ne der aus­ge­reif­tes­ten Post­punk-Plat­ten, die mir seit län­ge­rem un­ter­ge­kom­men ist.

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