Blank Range - Phase II
Letzte Woche war etwas arm an hörens­wer­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen, das nutze ich mal um das eine oder andere nicht mehr so brand­ak­tu­elle Ding ins Ram­pen­licht zu rücken.
Letz­ten Som­mer erschien die­ses tolle Debüt-Tape der Roots­ro­cker aus Nash­ville, erst jetzt wurde ich durch die immer zuver­läs­si­gen Plat­ten­wüh­ler von Rollo & Grady drauf gesto­ßen. Es kün­digt sich gerade eine kleine Welle von klas­sisch Blues- und Soul-beein­fluss­ten Retro­bands an, aber Blank Range ste­chen da ganz klar her­aus mit einem war­men aber unge­schlif­fe­nen Sound und form­voll­ende­tem Song­wri­ting und Arran­ge­ments. Ein Sound, der von dem der­zeit alles domi­nie­ren­den Gara­gen­ge­döns kaum wei­ter ent­fernt sein könnte und auch jeg­li­che kli­schee­haf­ten Zep­pe­linis­men und ähn­li­che Retro-Fall­stri­cke gekonnt umschifft. Oder mal so gefragt: Wann habt ihr zum letz­ten mal eine wirk­lich Über­zeu­gende, unpein­li­che Rock­bal­lade gehört? Eben. Groß­ar­tige Band, ich freu mich auf mehr davon.

Und es gibt noch ’nen klei­nen Nach­schlag. Ende letz­ten Jah­res erschien diese nicht min­der schöne 7″.


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