Criminal Code - 2534

Mensch, auch schon wie­der fast fünf Jahre her seit dem ers­ten Album die­ser Band aus Tacoma, Washing­ton. Damals war mir schon klar, dass es sich hier um eine der her­aus­ra­gen­den Bands der Post­punk-Welle zu Beginn die­ses Jahr­zehnts han­delt. Danach lie­ßen sie nur spo­ra­disch von sich hören in Form von zwei durch­aus guten, aber auch etwas ori­en­tie­rungs­los klin­gen­den EPs. Auf dem neuen Lang­spie­ler hin­ge­gen ent­fal­tet die Band erst­mals ihr Poten­zial im grö­ße­ren Stil. Eine deut­li­che Nach­jus­tie­rung zuguns­ten von melo­di­sche­ren Klän­gen ist fest­stell­bar, die Songs und Arran­ge­ments sind grif­fig und aus­ge­reift. Damit rücken sie abwech­selnd mal in die Nähe von Bands wie Radar Eyes, Sie­ve­head oder B-Boys.




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Hyäne - Demon­tage Und Zer­fall …und gleich noch mal betrüb­li­ches Zeug, dies­mal aus der zuver­läs­si­gen Ber­li­ner Szene. Hyäne lie­ßen ja bereits mit einer ziem­lich guten 7" und ein paar Demo­songs gespannt auf­hor­chen. Via Sta­tic Age Musik ist jetzt der erste Lang­spie­ler zu bekom­men. Dar­auf hat ihre rela­tiv tro­ckene und triste S…
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