Criminal Code - 2534

Mensch, auch schon wie­der fast fünf Jahre her seit dem ers­ten Album die­ser Band aus Tacoma, Washing­ton. Damals war mir schon klar, dass es sich hier um eine der her­aus­ra­gen­den Bands der Post­punk-Welle zu Beginn die­ses Jahr­zehnts han­delt. Danach lie­ßen sie nur spo­ra­disch von sich hören in Form von zwei durch­aus guten, aber auch etwas ori­en­tie­rungs­los klin­gen­den EPs. Auf dem neuen Lang­spie­ler hin­ge­gen ent­fal­tet die Band erst­mals ihr Poten­zial im grö­ße­ren Stil. Eine deut­li­che Nach­jus­tie­rung zuguns­ten von melo­di­sche­ren Klän­gen ist fest­stell­bar, die Songs und Arran­ge­ments sind grif­fig und aus­ge­reift. Damit rücken sie abwech­selnd mal in die Nähe von Bands wie Radar Eyes, Sie­vehead oder B-Boys.




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