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Nach dem 2015er Debüt­al­bum hab ich die letz­ten bei­den EPs der Band aus Aus­tin glatt über­se­hen. Seit­dem hat sich ihr Sound gering­fü­gig gewan­delt, kommt auf ihrem neuen Lang­spie­ler etwas polier­ter daher; der ver­schro­bene, etwas an Flip­per oder Swell Maps erin­nernde Charme des Debüts hat sich hier weit­ge­hend abge­schlif­fen. Jetzt klin­gen sie mehr nach einer guten Schnitt­menge aus kon­tem­po­rä­rem Post­punk mit einem gewis­sen Gara­gen-Vibe. Aber auch darin spie­len sie ziem­lich weit vorne mit.




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