Jack Lee - No Limits

Viel aus­tra­li­scher kann Indie Rock kaum klin­gen wie die­ser hier, mit sei­ner sla­cker­mä­ßi­gen Abge­han­gen­heit. Auch wenn die musi­ka­li­schen Koor­di­na­ten auf dem Album von Jack Lee aus Syd­ney mehr in die Rich­tung von bri­ti­schen und US-Bands zei­gen. Da klingt etwas New Yor­ker Pro­to­punk durch, altes C86-Geschram­mel, gara­gi­ger Power­pop á la Woo­len Men und dar­über schwa­dro­niert der Jack so ver­peil­tes Zeug, dass es Pave­ments Ste­phen Malk­mus gera­dezu spie­ßig wir­ken lässt.



Ähnlicher Lärm:
Tiger! Shit! Tiger! Tiger! – Cor­ners Das erste Album die­ser Band aus Foli­gno, Ita­lien ist mir noch gut in Erin­ne­ring, kam ihnen vor gut drei Jah­ren doch die Ehre des aller­ers­ten Posts auf die­sem Blog zu. Ihr Debüt erscheint mir auch mit eini­gen Jah­ren Abstand immer noch als ein her­aus­ra­gen­der Bei­trag zum damals schon im Aus­ster­ben ...
Scrabbled – Wel­come To Pig City Das noch tau­fri­sche Label Vir­tual Cool beschert uns gleich zu Beginn ein tol­les Tape eines Kol­lek­tivs aus Bris­bane, das wohl die halbe dor­tige Szene ver­eint und Mit­glie­der aus gefühl­ten zwan­zig Bands an Bord hat, von denen mir bis­her ehr­lich gesagt nur Gra­vel Sam­widge ein Begriff sind. Das Ergebni...
Ros­si­gnol – Trails Eine hüb­sche Ein­rei­chung kam hier mal wie­der rein. Ros­si­gnol ist das Solo­pro­jekt von Simon Richard aus Müns­ter und die Debüt-EP ist in bes­ter DIY Home­re­cord­ing-Tra­di­tion ent­stan­den. Dar­auf gibt's ver­träum­ten bis psy­che­de­li­schen Indie­rock zu hören, reich an far­bi­gen Tex­tu­ren und Ober­tö­nen, Melodi...