Jack Lee - No Limits

Viel aus­tra­li­scher kann Indie Rock kaum klin­gen wie die­ser hier, mit sei­ner sla­cker­mä­ßi­gen Abge­han­gen­heit. Auch wenn die musi­ka­li­schen Koor­di­na­ten auf dem Album von Jack Lee aus Syd­ney mehr in die Rich­tung von bri­ti­schen und US-Bands zei­gen. Da klingt etwas New Yor­ker Pro­to­punk durch, altes C86-Geschram­mel, gara­gi­ger Power­pop á la Woo­len Men und dar­über schwa­dro­niert der Jack so ver­peil­tes Zeug, dass es Pave­ments Ste­phen Malk­mus gera­dezu spie­ßig wir­ken lässt.



Ähnlicher Lärm:
Paws - No Grace Paws aus Glas­gow legen ihren drit­ten Lang­spie­ler auf Fat Cat Records vor. Das klingt wie ein Flash­back in die Nuller­jahre und den eupho­ri­schen Indie­rock, wie er damals vor­wie­gend von der bri­ti­schen Insel zu uns rüber­schwappte. No Grace by PAWS No Grace by PAWS No Grace by PAWS
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