Slumber Girls - All You Need
…und wie­der mal lau­ni­ger Pave­ment-Gedenk-Indie­rock. Oder wahl­weise auch an GBV oder Archers of Loaf erin­nernd. Dies­mal von einer noch nicht mal so rich­tig voll­jäh­ri­gen Band aus dem eng­li­schen Hertfordshire. Unter der ver­trau­ten Ober­flä­che ver­ber­gen sich aber vier bril­li­ante, stim­mige (Power-)Popsongs. Zeit­los und schön.


Ähnlicher Lärm:
Idle Bloom – Some Para­noia Idle Bloom aus Nash­ville machen es sich auf die­ser EP zwi­schen den Stüh­len gemüt­lich. Das oszil­liert zwi­schen ein­gän­gi­gem 90er-Indie­rock, melo­di­schem Post­punk und gele­gent­li­chen psy­che­de­li­schen Momen­ten. Some Para­noia by Idle Bloom Some Para­noia by Idle Bloom
Pale Angels – Pri­mal Play Eine ange­nehme Über­ra­schung gab es diese Woche beim The Men-Kon­zert in Köln, als Pale Angels unan­ge­kün­digt den Abend eröff­ne­ten. Keine leichte Auf­gabe, für diese Band den Sup­port zu spie­len ohne anschlie­ßend vor Scham im Boden zu ver­sin­ken, aber die aus einem Eng­län­der und zwei Amis zusam­men­ge­rauf...
Posse – Soft Ope­ning Indie­rock aus Seat­tle, wie er zurück­ge­lehn­ter und redu­zier­ter kaum sein könnte. Die Platte ver­langt nach der Gedult des Hörers um sich ent­fal­ten zu kön­nen, dann ent­wi­ckelt sie aber eine Tiefe, die sie von dem seich­ten Wohl­fühl­ge­dusel der oft als Ver­gleich her­an­ge­zo­ge­nen Real Estate deut­lich abhebt...