Wunderbar pervers dreckiges Zeug aus Washington, DC, das in einem Spektrum zwischen Hard-, Post, Garage- und Weirdcore ganz ungeniert eigenwillig rumkrawallt – eine ordentliche Dosis an kaputtem, KBD-mäßigem Punk und ein gelegentlicher Syntheinsatz tragen ebenfalls sehr zum Genuss bei.
Das aktuelle Tape der Dorks aus Melbourne begrüßt einen in den ersten Takten mit einem Sound als wären Motörhead auf ’nem Surftrip hängen geblieben. Nachfolgend pegelt sich sich das ganze in einem Spektrum zwischen Garage Punk, etwas angeschrägtem alten Hardcorezeugs á la Noxious Fumes, gemischtem Krempel der KBD-Varietät und einem satten Stooges-Nachbrenner ein. Auch jüngere Bands wie Temple Dogs, Cement Shoes, Rinse oder Fried Egg stehen dem sicher nicht allzu fern.
Wie zu erwarten ist die neueste EP der Freakees aus Los Angeles mal wieder ’ne kleine Bombe geworden und hat sich die Veröffentlichung auf Neck Chop Records so was von verdient. Ihr wisst was ihr zu erwarten habt: Einen arschtretenden Sound im Umfeld von Garage-/Fuzz-/KBD-Punk und Weirdcore, der schon länger keinen Duschkopf mehr von unten betrachtet hat.
Ihr ganz vorzügliches Demo ist noch gar nicht so lange her, da besorgt die Band aus Melbourne auch schon wieder erstklassigen Nachschlag von ihrem kaputten Lärm, den man irgendwo in der Wildnis zwischen klassisch krudem Killed By Death-Gerümpel, Garage- und Fuzz Punk, Noise- und Weirdcore verorten kann.