Bleak Boys - Tensegrity EP

bleak boys

Ei­nen ge­wal­ti­gen Qua­li­täts­sprung kann man Bleak Boys aus Agu­as­ca­li­en­tes in Me­xi­ko an­läss­lich ih­rer neu­en EP at­tes­tie­ren. Stel­len­wei­se leicht psy­che­de­li­sches, je­doch kraft­vol­les Shoe­ga­ze-Zeug mit ei­ner gu­ten Por­ti­on Noi­se und Post­punk im Ge­päck. Und ge­tra­gen von aus­ge­zeich­ne­tem Song­ma­te­ri­al.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

The Larch - And Now, No. 1…

The Larch

Sym­pa­thie­punk­te für die Mon­ty Py­thon-Re­fe­zenz. The Larch aus Bris­bane spie­len pun­ki­gen In­die­rock, der un­ge­fähr so her­aus­kom­men soll­te, wenn man das me­lo­di­sche Ge­schram­mel frü­her Di­no­saur Jr. und die Noi­se-Wän­de von So­nic Youth um ei­ne or­dent­li­che La­dung Shoe­ga­ze an­rei­chert.

Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Toby Reif - Bug

toby reif

Sehr er­fri­schen­der, zu Be­ginn me­lan­cho­lisch-me­di­ta­ti­ver, zum En­de der EP zu­neh­mend pun­ki­ger In­die­rock mit ho­hem Fuzz-Fak­tor von ei­nem Ty­pen aus Se­at­tle. Das gan­ze steht auch mit je­weils ei­nem Fuß im Shoe­ga­ze-Ge­döns so­wie im Post­rock.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Teardrop Factory - Thrash In The Heart

teardrop factory

Faux Di­scx gilt ja schon län­ger als ei­ne der zu­ver­läs­sigs­ten Ta­lent­schmie­den für schrä­gen und un­an­ge­pass­ten, je­doch auch me­lo­disch-zu­gäng­li­chen In­die­rock aus UK. Jetzt brin­gen sie mit den ers­ten Lang­spie­ler die­ser Band aus Brighton mal wie­der ei­nen ziem­li­chen Ham­mer von ei­ner Plat­te un­ters Volk.
Mu­si­ka­lisch kann man das gan­ze ir­gend­wo zwi­schen Noi­se­po­p/-punk, Shoe­ga­ze-Zeugs und Fuz­zver­lieb­tem In­die­rock ein­ord­nen. Er­in­nert wahl­wei­se mal an die me­lo­di­schen Mo­men­te vom ers­ten Wee­kend-Al­bum, na­tür­lich an Je­sus and Ma­ry Chain oder Ri­de im Power­pop­mo­dus. Ei­ne re­lax­te­re Va­ri­an­te von Ter­ry Mal­ts. Oder auch Vel­vet Underground's White Light/​White Heat hat wohl sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen. In der zwei­ten Halb­zeit ge­sellt sich da­zu dann ei­ne Ten­denz zu me­lan­cho­li­schen Pi­xies-Surf­gi­tar­ren.
Was die Plat­te dann aber letzt­end­lich so un­wi­der­steh­lich macht ist das stim­mi­ge und recht viel­sei­ti­ge Song­wri­ting. Es gibt nicht ei­nen ein­zi­gen Durch­hän­ger auf der Plat­te. Die Ty­pen schüt­teln ein in­fek­tiö­ses Power­pop-Hook nach dem an­de­ren aus dem Är­mel und wer­den da­bei nie lang­wei­lig. Die dre­ckig pro­du­zier­te Lo­Fi-Äs­the­tik passt da­zu wie Arsch auf Ei­mer.



Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Waveless - Waveless

waveless

Wun­der­schö­ne EP hat die­ses Trio aus Min­nea­po­lis raus­ge­hau­en, mit ei­ner an­ge­nehm rau­en und düs­te­ren her­an­ge­hens­wei­se an Shoe­ga­ze-Rock. Das kratzt zeit­wei­lig an den Gren­zen zu Post­punk oder Post­rock und lie­fert ge­nau die dich­te At­mö­sphä­re, die dem Gen­re in sei­ner Schön­klang-ver­lieb­ten Pha­se der letz­ten Jah­re et­was ab­han­den ge­kom­men ist. Eher ver­al­bträumt als ver­träumt.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Roberta Bondar - Caustic

roberta bondar

Die Neu­ro­lo­gin Ro­ber­ta Bondar, klärt mich Wi­ki­pe­dia auf, war die ers­te ka­na­di­sche As­tro­nau­tin und ge­hör­te 1992 zur Crew der Mis­si­on STS-42.
Die Band Ro­ber­ta Bondar ist die ers­te nach der As­tro­nau­tin Ro­ber­ta Bondar be­nann­te Band aus Ot­ta­wa und spielt ein Noi­selas­ti­ges et­was, dass sich auf­grund sei­ner Viel­sei­tig­keit ei­ner en­ge­ren Gen­re­zu­ord­nung ent­zieht. Ir­gend­wo zwi­schen Post­punk, Noi­sero­ck/-pop, Shoe­ga­ze-Ge­döns und ab­ge­spa­ce­ten Dro­nes mit ei­ner Schip­pe voll Kraut.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Monster Treasure - Monster Treasure

monster treasure

Star­kes De­büt­al­bum von ei­nem Trio aus dem ka­li­for­ni­schen Stock­ton. Drei­zehn ul­tra­me­lo­di­sche Punk­ro­cker mit er­höh­tem Fuz­zfak­tor und leich­ten Shoe­ga­ze-Un­ter­tö­nen. Das er­in­nert mich mal sehr an das So­lo­werk von Bob Mould oder noch mehr an sei­ne 90er Band Su­gar, aber auch für Freun­de von Wav­ves dürf­te das hier von in­ter­es­se sein. Die Ge­sangs­har­mo­nien der bei­den Mä­dels las­sen aber auch As­so­zia­tio­nen zu frü­hen Vi­vi­an Girls zu.



Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

The Hobbes Fanclub - Up At Lagrange

the hobbes fanclub

Das Shoe­ga­ze/­Noi­se­po­p/C86-Re­vi­val der letz­ten Jah­re ist ja mal ziem­lich schnell aus­ge­brannt und den Weg al­ler kurz­le­bi­gen In­die-Hy­pes ge­gan­gen. Und aus­ge­rech­net jetzt kommt da so ei­ne Band aus Brad­ford da­her­ge­lau­fen, die so tut als wä­re dies­be­züg­lich in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren gar nix pas­siert. So­mit weiß die­se Plat­te dem Gen­re auch nicht viel neu­es hin­zu­fü­gen, er­in­nert ei­nen aber mal wie­der dar­an wie viel Spaß die­ser ur­alte Krem­pel im­mer noch ma­chen kann, wenn die Songs und der Dri­ve stim­men. War auch mal nö­tig in Zei­ten, in de­nen die Köp­fe mit­ver­ant­wort­li­cher Prot­ago­nis­ten wie et­wa The Pains Of Being Pu­re At He­art längst bis zum Hals in ih­ren ei­ge­nen Arsch­lö­chern ver­sun­ken schei­nen.

Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream (Spo­ti­fy) →

Contrast - Less Than Zero EP

contrast
Schön old­schoo­li­ges Shoe­ga­ze-Zeugs aus Mel­bourne. Der kon­stan­te Mi­kro-Hype um das alt­her­ge­brach­te Gen­re scheint ja lang­sam nach­zu­las­sen; ent­spre­chend ver­flüch­ti­gen sich mei­ne Über­sät­ti­gungs­er­schei­nun­gen und ich hab zu­neh­mend auch wie­der Bock mir so­was rein zu tun. Und die­se EP ist ein aus­ge­zeich­ne­ter, wenn auch eher kon­ser­va­ti­ver Gen­re­bei­trag, der mich mal wie­der dar­an er­in­nert, war­um ich der­ar­ti­ge Mu­sik so mag. Hat­te ich schon fast ver­ges­sen.

Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →