Triángulo de Amor Bizarro - Victoria Mística

Triangulo de Amor Bizarro

Hat et­was ge­dau­ert bis ich die New Or­der-Re­fe­renz ge­schnallt hab. De­ren Ein­fluss ist auch durch­aus wahr­nehm­bar auf die­sem schon nicht mehr ganz neu­en Al­bum der Band aus der au­to­no­men Ge­mein­schaft Ga­li­ci­en im Nord­wes­ten Spa­ni­ens. Das Klang­ge­wand in dem die be­zau­bern­den Me­lo­dien ver­packt sind ist aber deut­lich im Shoe­ga­ze­pop zu­hau­se, mit ver­ein­zel­ten Aus­flü­gen in Rich­tung In­dus­tri­al­pun­k/-pop und Psych­pop. Das hat or­dent­lich Wumms un­ter der Hau­be und lässt mir je­der­zeit die Son­ne aus dem Arsch schei­nen.


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Day Ravies - Liminal Zones

day ravies

Das schlims­te scheint ja über­stan­den zu sein in Sa­chen Shoe­ga­ze-Re­vi­val und jetzt wo die meis­ten halb­ga­ren Tritt­brett­fah­rer wie­der von der Bild­flä­che ver­schwun­den sind, kom­men auch re­gel­mä­ßig wie­der ein paar Qua­li­täts­re­lea­ses da­her. Wie die neue Day Ra­vies, die's auf Vi­nyl ab Sep­tem­ber vom ge­schätz­ten So­nic Ma­sa­la Re­cords gibt, als Down­load aber jetzt schon durch das Band­ei­ge­ne La­bel Stran­ge Pur­suits zu be­kom­men ist. Zwi­schen be­sag­tem Shoe­ga­ze-Pop, son­ni­gem Psy­ch­rock und old­schoo­li­gem Noi­se- und In­die­pop, ist die ab­wechs­lungs­rei­che Plat­te bis zum bers­ten mit tol­len Ideen und Me­lo­dien ab­ge­füllt.



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Blagodat' - Лев

blagodat

Zwei mal Post­punk aus Odes­sa, Ukrai­ne mit sto­isch-ro­bo­ti­schen groo­ves und Stil­ele­men­ten aus Psy­che­de­lic, Shoe­ga­ze und Go­th.

Wild Moth - Mirror

wild moth

Wild Mo­th aus San Fran­cis­co las­sen mal wie­der zwei neue Songs los, dies­mal in Form ei­ner die­ser pa­pier­dün­nen Flat­ter­schei­ben, die sich nach zu oft ab­spie­len fast in Luft auf­lö­sen. Die Songs sind aber kei­ne hei­ße Luft son­dern Mir­ror ist old­schoo­li­ger Shoe­ga­ze-Pop in Per­fek­ti­on, das eben­so aus­ge­zeich­ne­te Gal­le­ry Of Walls lässt dann die Post­punk-Sei­te der Band glän­zen.

Flyying Colours - ROYGBIV

LIFE126

Die zwei­te EP der Shoe­ga­zer aus Mel­bourne ist wie­der ein Voll­tref­fer. Der vor­läu­fi­ge Po­kal für's her­aus­ra­gen­de Shoe­ga­ze-Al­bum '15 geht zwar klar an Spec­tres, weil sie die Gren­zen des Gen­res aus­lo­ten und so­gar ein paar neue Im­pul­se zu set­zen wis­sen. Wem aber eher nach ei­ner au­then­tisch old­schoo­li­gen Va­ri­an­te ist, die mit aus­ge­zeich­ne­ten Songs auf re­lax­te aber be­stimm­te Art los­rockt, der wird hier dran sei­ne Freu­de fin­den. So­li­der zwei­ter Platz, bis­her.


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Maria False - When

maria false

Was auf den ers­ten Blick wie der mil­li­ons­te MBV-Ab­klatsch vor­kom­men mag, er­weißt sich bei ge­naue­rem zu­hö­ren doch als ei­ne glit­zern­de klei­ne Per­le für al­le, die des recht über­stra­pa­zier­ten Gen­res noch nicht über­drüs­sig ge­wor­den sind. Dank hoch­wer­ti­gem Song­ma­te­ri­al und aus­ge­feil­ter Ar­ran­ge­ments hebt sich die Band aus Ren­nes deut­lich vom ty­pi­schen Shoe­ga­ze-Ein­heits­brei ab.


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Day Ravies - Under The Lamp EP /​ Hickford Whizz 7"

day ravies 2

day ravies 1

Fuz­zi­ger Spät­ach­zi­ger-In­die-Power-Pop mit Spu­ren von Psych und Shoe­ga­ze. Das ers­te Al­bum der Day Ra­vies aus Syd­ney konn­te mich trotz tol­ler Mo­men­te nicht so ganz über­zeu­gen, zu oft rutsch­te das gan­ze in die Sor­te von rich­tungs­lo­sem Dream­pop-Ge­säu­sel ab, von dem es ge­ra­de eh schon zu viel gibt. Die­ses Jahr hat das Quar­tett aber zwei neue Kurz­spie­ler raus­ge­hau­en, die das Po­ten­zi­al die­ser Band deut­lich bes­ser aus­spie­len. Nicht nur ist der Sound jetzt et­was bis­si­ger, auch die nö­ti­ge Song­sub­stanz ist jetzt durch­ge­hend vor­han­den.


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Never Young - Never Young EP

never young

Star­ker Nach­fol­ger zum letzt­jäh­ri­gen De­büt­al­bum der Band aus Oak­land. Nach wie vor lie­gen die Ko­or­di­na­ten ir­gend­wo zwi­schen Post­punk, Noi­se- und Schoe­ga­ze-Zeugs, die vier neu­en Songs sind je­doch um ei­ni­ges aus­ge­reif­ter als auf dem et­was in­kon­sis­ten­ten De­büt.

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Beech Creeps - Beech Creeps

beech creeps

Beech Creeps aus New York ent­wer­fen auf ih­rem De­büt­al­bum ei­ne höchst ver­ein­nah­men­de Fu­si­on aus psy­che­de­lisch-ver­wa­sche­nen Noi­se-Land­schaf­ten, of­fen­si­vem Fuz­z­punk, ein paar Zep­pe­lin-is­men, die hier aus­nahms­wei­se mal rich­tig gut funk­tio­nie­ren und zwi­schen­durch auch mal ein we­nig son­ni­ge Noi­se­pop-/S­ho­ga­ze-Me­lo­die­se­lig­keit mit Surf­brett unter'm Arm.

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Spectres - Dying

spectres

Bril­li­an­tes Zeug aus Bris­tol. Spec­tres spie­len ei­ne ei­gen­wil­li­ge Mi­schung aus Shoe­ga­ze, Noi­se und düs­te­rer Psy­che­de­lia. Das al­les ver­men­gen sie zu ei­nem schwe­ren, at­mo­sphä­risch dich­ten Bro­cken. Der Ope­ner lärmt in in et­wa so los als hät­te man das De­büt von A Place To Bu­ry Stran­gers mit frü­hen Black Re­bel Mo­tor­cy­cle Club und et­was So­nic Youth oder Swer­ve­dri­ver ver­schmol­zen. In an­de­ren Mo­men­ten kann man sich auch an My Blo­dy Valentine's "Isn't Anything"-Phase oder die Psych-las­ti­ge­ren Mo­men­te von Disap­pears oder Black An­gels er­in­nert füh­len.



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