Sunshine & The Rain - In The Darkness Of My Night

Sunshine & The Rain - In The Darkness Of My Night

Auf ihrem ers­ten Album fabri­zie­ren Sunshine And The Rain aus Oak­land Fuz­z­ge­trie­be­nen Power­pop, der es sich sti­lis­tisch ziem­lich genau auf der Schwelle zwi­schen dem Proto-Shoegaze frü­her Jesus And Mary Chain und den Bands der ers­ten Shoegaze-Genera­tion in den spä­ten Acht­zi­gern bequem macht. Dabei hal­ten sie sich ziem­lich strikt an die klas­si­schen Genre-Kon­ven­tio­nen, über­zeu­gen inner­halb der selbst gesteck­ten Gren­zen aber mit purer Qua­li­tät. Wenn ich frei­wil­lig ein gewis­ses Maß an Whoo-ohs ertrage und bereit­wil­lig ein ganz offen­si­ches Teenage Kicks-Ripoff ver­zeihe, dann hat das was zu hei­ßen. Mit dabei ist ein Fugazi-Cover­song, der ursprüng­lich mal auf einer der vie­len TBTCI Tri­bute-Com­pi­la­ti­ons erschie­nen ist. Auch mit dem frem­den, Genre-mäßig eher ent­ge­gen­ge­setz­ten Song­ma­te­riel lie­fern sie abso­lute Per­fek­tion ab.



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Sunset Images - Obscure Daze

Sunset Images - Obscure Daze

Sun­set Images aus Mexiko prä­sen­tie­ren auf ihrer aktu­el­len EP eine sehr leckere Mischung mit Bestand­tei­len aus Noise, Post­punk, Shoegaze, Psy­che­de­lic und etwas Post­rock. Erin­nert unter ande­rem ein wenig an alte A Place To Bury Stran­gers und frühe Wee­kend in einer selt­sa­men Post­rock-Par­al­lel­welt.


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Monster Movie - Keep the Voices Distant

Monster Movie - Keep the Voices Distant

Mons­ter Movie sind ein Shoegaze-Duo bestehend aus Chris­tian Savill and Sean Hew­son. Ers­te­rer ist wohl eher bekannt als der Gitar­rist von Slow­dive. Savill und Hew­son spiel­ten 1989 für eine kurze Zeit zusam­men in einer Band namens Eter­nal und grün­de­ten bald dar­auf Mons­ter Movie, die dann wie­derum sehr bald zuguns­ten von Slow­dive auf Eis gelegt wur­den.

Hier fühle ich mich mal spon­tan dazu genö­tigt, etwas Ket­ze­rei am eta­blier­ten Genre-Kanon zu betrei­ben. Ich lass ein­fach mal die Bombe los: Ich kann die unan­tast­ba­ren Shoegaze-Göt­ter Slow­dive ums ver­re­cken nicht ab.
Beim bes­ten Wil­len, ich hab es immer wie­der ver­sucht mir die alten Plat­ten schön zu hören. Und alles was bei mir ankommt ist unin­spi­rierte wie auch über­pro­du­zierte Schlaf­mu­sik mit durch­wach­se­nem bis kom­plett sub­stanz­lo­sem Song­ma­te­rial, das seine Belang­lo­sig­keit mit einer Über­do­sis an purem Kitsch aus­zu­glei­chen zu ver­sucht. Ich hab mich über die Jahre mit so eini­gem Pop ver­söhnt. Ich weiß
Pet Sounds zu schät­zen und kann Smile zumin­dest ertra­gen. Aber Souvlaki ver­mag es immer noch nicht, die kleinste Gefühls­re­gung in mir aus­zu­lö­sen. Das ist ja noch lang­wei­li­ger als der ach so furcht­bar tief­grün­dige Easy Lis­ten­ing-Schund namens Dark Side Of The Moon (Oooh, wer­den jetzt einige sagen,noch mehr Ket­ze­rei! Äh… Duuuude, *blub­ber­blub­ber* der Shit ist so fuck­ing… *hust* deeeep…).
Von den bekann­ten Shoegaze-Bands der ers­ten und zwei­ten Genera­tion, halte ich Slow­dive schlicht und ergrei­fend für bru­tal über­be­wer­tet und ich sehe es als schlim­men Unfall, dass ihre belie­big dahin plät­schernde Fahr­stuhl­mu­sik so einen gro­ßen Ein­fluss auf die aktu­elle Genera­tion des Gen­res hat. So, das musste mal raus. Der Lynch­mob kann sich jetzt for­mie­ren.

Wie auch immer, Mons­ter Movie wur­den zum Ende der Nuller­jahre reak­ti­viert und haben seit­dem sechs Alben ver­öf­fent­licht. Das neu­este davon ist jetzt nach einer gut sie­ben Jahre lan­gen Funk­stille auf Gra­ve­face Records erschie­nen. Und das gefällt mir aus­ge­spro­chen gut mit sei­nem mal getra­ge­nen bis ver­träumt, mal psy­che­de­lisch-power­pop­pi­gen oder gera­de­aus rocken­den Shoegaze Sound, der dan­kens­wer­ter Weise auf deut­lich grif­fi­ge­rem Song­ma­te­rial auf­setzt als diese andere Band (Grrrr…).


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UV-TV - Glass

UV-TV - Glass

Auf dem Debüt­al­bum von UV-TV aus Gai­nes­ville trifft strai­gh­ter Gara­ge­punk auf melo­di­schen Fuzz­pop, Shoegaze und ein paar psy­che­de­li­sche Abste­cher. Alle Songs vom 2014 erschie­ne­nen Demo sind neu auf­ge­nom­men und mit an Bord, die alten wie auch die neuen Songs wer­den mit ordent­lich Feuer unter'm Arsch dar­ge­bo­ten.
Sorry, irgend­wie is Sound­cloud grade im Popo. Aber der Direkt­link funk­tio­niert.



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Dreamdecay - Yú

Dreamdecay - Yú

Das zweite Album der Band aus Seat­tle ist ein recht sper­ri­ges Stück aus abgrün­di­gem Lärm, bestehend aus Ver­satz­stü­cken von Post­punk und Noi­se­rock, durch­setzt von Shoegaze-arti­ger Klang­ver­dich­tung und mit einem nicht zu unter­schät­zen­den Psy­che­de­lic-Fak­tor. In Momen­ten, wenn letz­te­rer über­wiegt, sehe ich eine gewisse Ver­wandt­schaft zu den bri­ti­schen Kol­le­gen Spec­tres.



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Clear Acid - Sonic Palette

Clear Acid - Sonic Palette

Shoegaze aus Fort Worth, Texas. Anders als der über­wie­gende Teil aktu­el­ler Shoegaze Bands sind Clear Acid auf die­sem Tape erfri­schen­der Weise nicht so sehr dar­auf bedacht, den Hörer mit ver­träum­ten Klän­gen lang­sam in einen Schwe­be­zu­stand (oder Schlaf­zu­stand) zu ver­set­zen. Statt­des­sen set­zen sie auf Über­wäl­ti­gung durch extre­men Lärm, der regel­mä­ßig auch mal an der Schnitt­stelle zu Noi­se­rock oder Slud­ge­punk ope­riert.



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Great Ytene - George Street

Great Ytene - George Street

Im Februar erscheint das Debüt­al­bum die­ser Post­pun­ker aus Lon­don. Bis dahin kann man sich ja schon mal an die­ser digi­ta­len Sin­gle ver­gnü­gen, mit einer wun­der­bar psy­che­de­lisch-shoega­zi­gen A-Seite plus einer abso­lut gelun­ge­nen Mis­sion Of Burma-Cover­ver­sion.

The Cult Of Lip - Right Now

The Cult Of Lip - Right Now

Psy­che­de­li­scher Lärm aus Min­nea­po­lis, der sich irgendwo zwi­schen Fuzz­pop und Shoegaze-beein­fluss­tem, noi­selas­ti­gem Post­punk á la A Place To Bury Stran­gers ein­ord­nen lässt.


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Haiku Garden - Waver

Haiku Garden - Waver

Aus­ge­zeich­ne­tes Shoegaze-Gedöns auf der Debüt-EP von Haiku Gar­den aus Slo­we­nien.


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Das Rad - Radius

Das Rad - Radius

Das Rad, die Psy­chro­cker aus Toronto, sind nicht mehr. Zum Abschied schie­ben sie noch 'ne EP nach. Waren die bis­he­ri­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen eher schwere Bro­cken, auf denen die Doom- und Sludge-Ele­mente sowie jede Menge Noise domi­nier­ten, lässt diese EP ein paar Licht­strah­len durch, die alte Düs­ter­nis weicht einem melo­disch-melan­cho­li­schen Shoegaze-Vibe.


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