Ich kann um’s verrecken nicht viel mehr über diesen Typen herausfinden außer dass er wohl vor sehr, sehr langer Zeit in einer Band namens Pink Holes mitgemischt hat, die wiederum sind scheinbar so was wie eine lokale Legende in ihrer Heimat Painesville, Ohio. Muss ich mal auschecken, wenn ich die Zeit finde. Auf seiner aktuellen Platte setzt es minimalistischen Garagenrock und 77er Punk mit starkem Rockabilly-Einfluss. Die Cramps lassen manchmal recht herzlich grüßen. Proto-Punk á la Modern Lovers ist auch keine ganz falsche Assoziation. Immer schön abgehangen und ohne überflüssige Schnörkel produziert, hätte diese Platte genau so auch schon vor dreißig Jahren erscheinen können. (mehr …)
Punkrock aus Philadelphia mit Powerpop- und Soul-Einschlag. Kurz und Schmerzlos. Macht fünf Minuten lang glücklich, dann muss eine neue Droge her. (mehr …)
Diese kleine *hust* Supergroup bringt einige der potentesten Krachmacher der Gegenwart an einen Tisch, Mitglieder von White Lung, Peace und Nü Sensae zeichnen verantwortlich für den leicht grungig angehauchten frühneunziger-Punkrock auf dieser EP. Die drei Songs sind bereits im letzten Jahr auf einem Tape bei Burger Records erschienen, wenn ich mich nicht irre aber jetzt zum ersten mal digital (oder auf Vinyl *duh*) erhältlich. Macht Bock auf mehr. (mehr …)
Adam Widener dürfte vor allem als Bassist der inzwischen aufgelösten Garagenrocker Bare Wires bekannt sein. Aus deren langem Schatten tritt er jetzt aber heraus mit einer hervorragenden Soloplatte, voll mit Retro-Poppigen Hooks und treibendem Rock’n Roll irgendwo im Grenzgebiet zwischen 77er Punk, Powerpop und Garagenrock. (mehr …)
Sonniger Surfpunk à la Wavves aus Dallas, Texas. Manchmal scheint eine Crystal Stilts-artige Melancholie durch und einen leichten Pixies-Einschlag meine ich auch wahrzunehmen. Schön, das. (mehr …)
Ihr letztjähriges Album Good Feelings war eine der besten erbarmungslosen Noise-Attacken in einem an erbarmungslosen Noiseattacken nicht allzu armen Jahr. Jetzt legt die Band aus Toronto nochmal eine EP nach. Die Marschrichtung bleibt die gleiche, garagiger Noisepunk für Menschen mit erlesenem Geschmack. (mehr …)
Herausragender Hardcore-Punk ist ein rares Gut und Youth Avoiders aus Paris sind so mit das geilste was ich in diesem Bereich seit langem gehört habe. Das liegt vor allem daran, dass sie keinen Genrepurismus zelebrieren und es sich stattdessen irgendwo zwischen den Stühlen Oldschool Hardcore und Mittachtziger-Punkrock gemütlich machen, mit leichtem Wipers-Einschlag und auch etwas an eine Hardcore-infizierte Version früher Leatherface erinnernd. (mehr …)
Die Garagenpunk-Explosionen ihres letztjährigen Frights haben sich wohl für immer in meinem Gehörgang festgesetzt und ihre neue Platte (ähm…) hat jetzt auch endlich einen digitalen Release bekommen. Enttäuscht nicht, das Teil. Tempo ist jetzt etwas gedrosselt, dafür wurden Songwriting und Arrangements verfeinert und die Postpunk-Elemente drängen mehr in den Vordergrund. Ein gelungener Bastard etwa aus Radio Birdman und alten Wire Platten. (mehr …)
Diesem Blog fehlte bisher noch eine ordentliche Garagenrock-Dröhnung. Wird jetzt nachgeliefert. Die New Yorker Band macht ihrem Namen alle Ehre und scheißt den leidensgeprüften Hörer zwanzig Minuten lang rücksichtslos voll. Eine der kompromisslos rockendsten Veröffentlichungen in letzter Zeit. Ich muss jetzt erst mal die Windeln wechseln gehen. (mehr …)
Auch schon was her, seit diese Platte… äh, dieses Tape zum durchweg albernen Cassette Store Day erschien. Hab’s auch erst jetzt über’s Herz gebracht, mir dieses vollkommen überflüssige Artefakt aus England zu bestellen, ein Download hätte mir gereicht. Den gibt’s leider nur zusammen mit dem Tape; doofe Idee. Nieder mit dem Tapefaschismus! Naja, die Platte Kassette ist einfach zu geil um’s sein zu lassen. Melodisch-Noisiger Punk-/Indie Rock mit leichten Surfeinflüssen. Erinnert stellenweise etwas an das erste Japandroids Album, hat aber genug eigenes Temperament unter der Haube um auf eigenen Füßen zu stehen. (mehr …)