Red Temples – Queen / Spring / Intrepid

red temples

Auf der ersten EP dieser New Yorker Band gibt’s oldschoolig melodischen Punk-/Indierock, der so auch aus den späten 80ern kommen könnte. Mich erinnert’s besonders an die alten bostoner Postpunker Moving Targets.

Mystery Date – New Noir

mystery date

Mystery Date sind ein Trio aus Minneapolis und ihr erstes „richtiges“ Album nach einem Tape und einem Siebenzöller enthält bis zum bersten mit mitreißenden Hooks vollgestopften, powerpoppigen Modpunk, der natürlich Erinnerungen an The Jam, Elvis Costello oder auch Undertones weckt. Die Hits kommen hier Schlag auf Schlag, die Platte ist ein einziger Volltreffer.



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Prag – Prag

prag

Nach ihrem Demo von 2013 legen Prag aus Perth ihre erste EP nach. Die garagigen Elemente sind hier fast vollkommen ausradiert, stattdessen geht das jetzt konsequent in Richtung Noisepunk/-core. Wie Destruction Unit auf 78 gedreht.

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Meat Wave – Brother

meat wave

Die neue von Meat Wave aus Chicago ist eigentlich ’ne halbe Mogelpackung, enthält das Teil in Wirklichkeit doch nur vier neue Songs. Dazu ’n Wipers-Klassiker und zwei Songs vom selbstbetitelten Debütalbum. Aber übel nehmen kann ich’s ihnen nicht, denn diese Zusammenstellung ist in ihrer Gesamtheit um einiges konsistenter als das noch etwas durchwachsene Debüt. Die neuen Songs schieben ihren Postcore in eine deutlich straightere, treibende Richtung, was mir so auch mehr als recht ist.


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Twisted – Utopia

twisted

Fantastischer Punkrock aus dem Küstenstädtchen Porthcawl irgendwo im Süden von Wales. Die ersten paar Songs stürmen voran wie eine garageninfizierte Mischung aus Buzzcocks und Wipers, danach werden zunehmend melancholische Untertöne wahrnehmbar und man fühlt sich auch an Rites Of Spring oder frühe Dag Nasty erinnert, plus Leatherface-artige Gitarrenarbeit. Überhaupt liegt hier die Würze in dem mitreißend melodischen und variablen Geschrabbel und dem ausdrucksstarken Gebell von Sängerin Livi Sinclair. An aktuellen Bands könnte man’s vielleicht noch mit Negative Scanner oder Nervosas vergleichen.



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Mands – 15/6/2014

mands

Ein definitives Noise-/Postpunk-Highlight des jungen Jahres ist dieses Tape, auf Misery Loves Co. erschienen. Die Drums bedient bei diesem Trio aus Montreal niemand anderes als Ought’s Tim Keen, was aber keinesfalls von den rohen Kracheruptionen der beiden Saitenquälerinnen ablenken sollte. Was die drei hier für einen ausschweifenden aber doch immer von tighten Grooves getragenen Krawall lostreten ist ein echter Genuss. Wie dem Cover unschwer zu entnehmen ist, wurde das ganze in zwei langen Takes eingeprügelt, entsprechend ungefiltert und direkt kommt der dreckige Punch dieser gut geölten Band rüber. Das ist Noiserock in kompromissloser Form, aber befreit von allen billigen Posen. Ehrlich, brutal, emotional und verstörend.


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Failed States – Demo

failed states

Diese New Yorker Band beschert Postpunk der treibenden und schnörkellosen Machart mit gelegentlichen Spuren von Wipers, einer ganzen Familienpackung Fuzz und leicht garagigen Untertönen.

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Needle Exchange – Is This My Program?

needle excange

Wieder mal eine deutsche Band die nicht saugt. Needle Exchange aus Berlin spielen eine stimmige und arschtretende Mischung aus klassisch eingängigem 77er Punk und Garagenlastigerem Zeug, die eine gewisse Fluffigkeit versprüht ohne dabei überzuckerter Poppunk-Gefälligkeit zum Opfer zu fallen.


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Lazy – West End Sessions

Lazy

Lazy aus Kansas City waren hier ja schon vor geraumer Zeit mit ihrer 7″ Soft Sheets vertreten. Jetzt schieben sie noch die restlichen Recordings aus der gleichen Session hinterher, in ungemasterten Rough Mixes, oder was auch immer der Vermerk „unmixed/mastered“ auf der Bandcamp-Seite bedeuten soll… Das Zeug kann das Niveau des Kurzspielers problemlos halten, knappe zwanzig Minuten räudiger aber eingängiger Postpunk der manchmal klingt wie eine Verquickung aus frühen Wire, Wipers und Modern Lovers.



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Davidians – Night Terrors

davidians

Noisiger Postcore/-punk von einer Band aus Raleigh im Bundesstaat North Carolina. Entstanden aus den Trümmern von Double Negative erinnern sie durchaus an das Frühwerk von Saccharine Trust, aber auch in Reichweite der Hot Snakes oder von aktuellen Bands wie Video oder Beast Fiend könnte man sie einordnen.