Birth Defects – First 8 Mistakes

birth defects

Ok, um mal schnell die wichtigen Punkte abzuhaken: Band aus Los Angeles, Mitglieder von Thee Oh Sees und Bleached sind dabei, Album wurde von Ty Segall produziert. Eine gewisse Erwartungshaltung ist also berechtigt. Ist auch eine schöne Platte geworden. Zwischen Arschtretendem Punkrock, dem altbekannten Oh Sees-Riffing und vereinzelten Hardcore- und Postpunk-Abstechern enthält das einigen Spaß.


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Apathetics – My Life Is Amazing

The Apathetics

Passend zum Sommer:(Post-)Punk aus Helsinki über dem immer ein schummriger Goth-Nebel liegt. Der hat wohl schon lange kein Tageslicht mehr abbekommen.


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New Alaska – Western Corners

new alaska

New Alaska aus Stourbridge in den englischen Midlands ließen mich schon vor knapp zwei Jahren anlässlich ihrer EP The Memoir Sings aufhorchen. Auf ihrem ersten Langspieler verfeinern sie ihre Rezeptur zu einem etwas reiferen, eigenständigeren Sound. Immernoch fühlt man sich in vielen Momenten an Rites Of Spring, Dag Nasty, Hot Snakes oder Jawbox erinnert, aber zunehmend kommen auch noiserockige Gitarrentexturen und Math-Rhythmen zum Vorschein und sorgen für eine neu gewonnene Vielschichtigkeit.


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Broken Talent – Rules No One

broken talent

Eine absolut willkommene Compilation einer nie-von-gehört-Band aus Miami, die zwischen ’84 und ’85 eine Single und zwei Tapes aufgenommen hat. Das Label bezeichnet sie als die Flipper von Florida, das kommt auch so etwa hin. Wunderbar dilettantischer Weirdo-Punk, dem offensichtlich alles scheißegal ist.



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Jeff The Brotherhood & Colleen Green – LAMC #15 7″

jeff the brotherhood colleen green

Neuester Eintrag in der genialen LAMC-Serie von Famous Class Records. Die Erlöse gehen wie immer an den Ariel Panero Memorial Fund, der finanzielle Unterstützung für den Musikunterricht in US-Schulen bereitstellt.
Diesmal sind’s zwei Musiker/Bands denen ich in der Vergangenheit eher lauwarm gegenüberstand, für diese Splitsingle geben sie sich aber in Bestform, das sind zwei starke Songs. Nicht mehr, nicht weniger.


Nervosas – Nervosas

nervosas

Da hab ich mal drauf gewartet. Die großartige Punkband aus Columbus, Ohio hat gerade ihr neues Album auf Dirtnap Records draußen. Das 2012 erschienene Descension und die Rev 45 7″ liefen ihrerzeit schon bei mir rauf und runter. Das warten zahlt sich hier aus, die Songs sind noch ein ganzes Stück stärker als zuvor, der Sound auch gut gereift. Die Wipers-artige Gitarrenarbeit ist nach wie vor präsent, die zuvor eher subtil wahrnehmbaren düsteren Postpunk-Vibes kommen jetzt auch voll zur Geltung. Neuerdings könnte man’s auch als auf 45 gedrehte Estranged beschreiben.


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Mind Rays & Teen Creeps – Split 7″

mind rays teen creeps

Eine Splitscheibe von zwei Bands aus Gent in der Provinz Ostflandern, Belgien. Mind Rays hier mit simplem und unmittelbarem Garagepunk, Teen Creeps spielen melodischen 90er (Emo-)Punk á la Samiam. Beides überzeugt.


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Foam – Foam 7″

foam

Zwei mal wunderbar bollernder Noisepunk auf diesem Kurzspieler des londoner Trios.

The Socials – New Vibrations Of Light

the socials

Melodischer, launisch daher rumpelnder (Post-)Punk von einem Trio aus Cincinnati mit deutlichem Bezug zu alten Helden des gepflegten DIY-C86-Schrammelindiepops.


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Andy Human And The Reptoids – Andy Human And The Reptoids

andy human and the reptoids

Garage-/’77er Punk aus Oakland, der mit seinem prominenten Saxophoneinsatz unter anderem den Geist der noch alles andere als toten Sonics aufleben lässt.


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