Beech Creeps - Beech Creeps

Beech Creeps - Beech Creeps

Beech Creeps aus New York ent­wer­fen auf ihrem Debüt­al­bum eine höchst ver­ein­nah­mende Fusion aus psy­che­de­lisch-ver­wa­sche­nen Noise-Land­schaf­ten, offen­si­vem Fuzz­punk, ein paar Zep­pe­lin-ismen, die hier aus­nahms­weise mal rich­tig gut funk­tio­nie­ren und zwi­schen­durch auch mal ein wenig son­nige Noi­se­pop-/Sho­gaze-Melo­die­se­lig­keit mit Surf­brett unter'm Arm.

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Spectres - Dying

Spectres - Dying

Bril­li­an­tes Zeug aus Bris­tol. Spec­tres spie­len eine eigen­wil­lige Mischung aus Shoegaze, Noise und düs­te­rer Psy­che­de­lia. Das alles ver­men­gen sie zu einem schwe­ren, atmo­sphä­risch dich­ten Bro­cken. Der Ope­ner lärmt in in etwa so los als hätte man das Debüt von A Place To Bury Stran­gers mit frü­hen Black Rebel Motor­cy­cle Club und etwas Sonic Youth oder Swer­ve­dri­ver ver­schmol­zen. In ande­ren Momen­ten kann man sich auch an My Blody Valentine's "Isn't Anything"-Phase oder die Psych-las­ti­ge­ren Momente von Disap­pears oder Black Angels erin­nert füh­len.



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Lee Paradise - Water Palace Kingdom

Lee Paradise - Water Palace Kingdom

Schrä­ger, mini­ma­lis­ti­scher Weirdo-Psych von einem kaput­ten Vogel aus Toronto. Keine Gitar­ren im Ange­bot hier, dafür eine ganze Bat­te­rie anti­quier­ter Orgel- und Synth-Sounds und infek­tiöse Groo­ves bis zum abwin­ken.


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Outrageous Cherry - The Digital Age

Outrageous Cherry - The Digital Age

Outra­ge­ous Cherry machen schon ziem­lich lange die Kon­zert­kel­ler von Detroit unsi­cher. Seit 1992 gibt's die Band schon und das hier ist bereits ihr zwölf­tes Album. Nicht dass ich davon irgend­was mit­be­kom­men hätte…
Auf der Platte fabri­ziert das Quar­tett jeden­falls leicht LoFi-mäßig pro­du­zier­ten Retro-Power­pop mit einem gewis­sen Bri­tish Inva­sion- und R'n'B-Einschlag. Wenn man Bands wie Reso­nars, Gui­ded By Voices, Kinks und Apa­che Dro­pout zusam­men ver­rührt, könnte so ein ähn­li­cher Sound bei raus­kom­men. Sowas steht und fällt natür­lich mit der Qua­li­tät der Songs. Die ist hier durch­ge­hend sehr hoch.


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Dream Police - Hypnotized

Dream Police - Hypnotized

Hin­ter dem Pro­jekt Dream Police steckt nie­mand gerin­ge­res als Mark Perro und Nick Chier­i­cozzi, ihres Zei­chens eine Hälfte von The Men. Deren Haupt­band ist ja schon ziem­lich berüch­tigt für unvor­her­seh­bare Stil­wand­lun­gen, von der unge­stü­men Kra­wall­ka­pelle über unbe­re­chen­ba­ren Indie-und-Kraut-Eklek­ti­zis­mus hin zum form­voll­ende­ten Retro-Rock ihres letz­ten Albums. Hier stop­fen die bei­den noch mal alles mög­li­che rein, was selbst im The Men-Klang­kos­mos wohl kei­nen Platz mehr gefun­den hat. Aus­ufern­der Spa­ce­rock. Mono­ton groo­vende Hard-/Kraut­rock-Fusio­nen. Ver­träumte Folk-Psy­che­de­lia und vor sich hin stamp­fende Blues Jams. Pou­ring Rain ist ein Ast­rei­ner Wave-/Shoegaze-Hybrid. Man braucht sich wohl keine Sor­gen machen, dass den Jungs so bald die Inspi­ra­tion aus­geht.


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Cellphone - Excellent Condition

Cellphone - Excellent Condition

Goo­gelt man nach die­ser Platte stößt man über­wie­gend auf gebrauchte Mobil­te­le­fone, natür­lich in aus­ge­zeich­ne­tem Zustand. Aber zumin­dest kann man in Erfah­rung brin­gen dass Cell­p­hone aus Toronto kom­men und dass ihre neue Platte auf Tele­phone Explo­sion erschie­nen ist, dem geschmacks­si­che­ren Label das uns unter ande­rem die Teen­an­ger-Alben beschert hat. Die Musik sitzt ziem­lich zwi­schen allen Stüh­len. Kraft­vol­ler Punk­rock mit deut­li­chen metal­li­schen Unter- und Ober­tö­nen, wavi­gen Synth-Ein­wür­fen und ein ganz klein wenig abge­spa­ce­ter Psy­che­de­lia. Als wenn Dest­ruc­tion Unit die bun­ten Pil­len aus­ge­gan­gen wären. Das ganze dann mit Bad Brains und Devo in einen Topf gewor­fen, oder was auch immer. Macht euch selbst 'nen Reim drauf. Schö­nes Ding.


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Meatbodies - Meatbodies

Meatbodies - Meatbodies

Gara­gen­rock der etwas popu­lä­re­ren Mach­art, aber in rich­tig gut. Meat­bo­dies aus Los Ange­les sind eine wei­tere Band von Chad Ubo­vich, der ja bereits bei Fuzz mit am Werk ist und auch in den Bands von Ty Segall und Mikal Cro­nin mit­mischt. So in etwa klingt das dann auch. Die schwe­ren mid­tempo-Groo­ves von Fuzz tref­fen auf die flot­ten Gara­gen­punk­bre­cher aus Ty Segalls Slaugh­ter­house-/Twins-Phase, abge­run­det durch etwas an Thee Oh Sees erin­nernde Psy­che­de­lia.


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Country Florist - CF-1

Country Florist - CF-1
Hin­ter dem Namen Coun­try Flo­rist ver­birgt sich wohl ein gewis­ser Andrew Mor­gan aus North Little Rock im Bun­des­staat Arkan­sas. Wun­der­schön sta­che­li­ger und doch ein­lul­len­der LoFi-Psy­che­de­lic-Krem­pel, abge­spa­ced und voll­ge­stopft mit tol­len Pophooks. Kommt zeit­weise daher wie eine unge­schlif­fene Vari­ante von Spa­ce­men 3 oder Gala­xie 500.

Das Teil ist im Shop von Drawing Room Records wahl­weise als Tape oder Down­load erhält­lich. Seid aber dar­auf gefasst, dass der Down­load nicht den gewohn­ten Stan­dards ent­spricht. Ihr bekommt zwei lange .aif-Dateien (eine pro Tape-Seite) ohne Art­work, kor­rekte Tags oder sons­ti­gen Schnick­schnack. Und fragt mich erst gar nicht nach den Song­ti­teln…


ありがとうございます, Wars­zawa!

Vats - Today

Vats - Today

Kaput­ter, Noi­si­ger Garage-Drone-Psych­punk von die­ser Band aus Min­nea­po­lis, der sich jedoch unter sei­ner rauen LoFi-Ober­flä­che als gar nicht so kühl und unmensch­lich her­aus­stellt, wie er sich auf den ers­ten Blick gibt. Hat was von 'ner im Dreck gewälz­ten Gara­gen­va­ri­ante ganz frü­her A Place To Bury Stran­gers

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Das Rad - Radiation

Das Rad - Radiation

Die­ses Psych-Trio aus Toronto fiel bereits durch eine sehr viel­ver­spre­chende EP im letz­ten Jahr und diverse Split­ver­öf­fent­li­chun­gen auf. Jetzt haben sie auf Plea­sence Records ihre erste LP ver­öf­fent­licht. Und die kommt gleich wahn­sin­nig aus­ge­reift und selbst­be­wust daher, ein gewal­tig vor­wärts rol­len­der Bro­cken von einem Album, das dich glei­cher­ma­ßen high macht und run­ter­zieht, auf­pumpt, bene­belt und dir hin­ter­rücks in die Eier tritt. Musi­ka­lisch eine wilde Mischung aus dre­cki­gem Noise- und Gara­gen­punk, düs­te­ren Sludge- und Doom­riffs, flä­chi­gem Space Rock und lang­sam vor sich hin bro­deln­dem Stoner-Gedöns. Ham­mer. Nee, Vor­schlag­ham­mer… min­des­tens.



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