Akne - Akne

Qua­li­täts­wa­re mal wie­der aus dem Hau­se Ner­vous En­er­gy von ei­ner Band aus Leeds. Die lie­fert auf ih­rem zwei­ten Tape ul­tra­di­rek­ten und -dre­cki­gen, mit dis­so­nan­tem Noi­se kon­ta­mi­nier­ten Hard- und Post­core.

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Grimly Forming - 2019 Promo

Zwei wei­te­re, end­los Arsch­ver­soh­len­de Hard-/Post­core-At­ta­cken mit gar nicht so sub­ti­lem Ga­ra­gen­vi­be ir­gend­wo im Span­nungs­feld et­wa von An­xie­ty, Acry­lics und ei­nem Hauch von Bad Bree­ding tref­fen auch auf dem ak­tu­el­len Kurz­spie­ler der Band aus Los An­ge­les oh­ne über­flüs­si­ges Rum­ge­eie­re voll ins Schwar­ze.

WLMRT - WLMRT Forever

Die letz­te EP der Band aus To­ron­to ver­sprach ja schon ei­ni­ges, ihr kürz­lich er­schie­ne­ner ers­ter Lang­spie­ler weiß mich aber noch deut­lich bes­ser zu über­zeu­gen mit ei­nem wun­der­bar chao­ti­schen Lärm aus Post­core und -punk mit ge­schmack­vol­lem Syn­th-Zu­satz, der nicht all­zu ernst ge­nom­men wer­den will und den man ganz gut als ei­ne Ver­schmel­zung aus ak­tu­el­len Acts wie et­wa Spot­ting mit auf 45 ge­dreh­ten Man Si­zed Ac­tion be­zeich­nen könn­te.

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Skin Tags - Skin Tags

Un­ge­schlif­fe­ner Rotz von ei­nem Trio aus St. Lou­is, Mis­sou­ri, der herz­haft schep­pern­den Fuz­z­punk und Hard­core, wie man ihen zum Bei­spiel von Vexx auf­ge­tischt be­kommt, mit et­was Post­core und Ga­ra­gen­ge­döns der gleich­wer­tig un­ent­spann­ten Mach­art kol­li­die­ren lässt.

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Bad Breeding - Exiled

Okay, ne­ben der Ka­lei­do­scope ist hier gleich ei­ne wei­te­re her­aus­ra­gen­de Hard-/Post­core-For­ma­ti­on die­ser Ta­ge, die ge­ra­de ei­nen neu­en Lang­spie­ler am Start hat. Nach ei­nem eher auf der Post­core-Sei­te zu ver­or­ten­den De­büt­al­bum von un­glaub­li­cher Schub­kraft und ei­nem deut­lich chao­ti­sche­ren, rau­bei­ni­ge­ren Nach­fol­ger scheint die Band aus Ste­vena­ge, UK seit der letz­ten EP den ge­sun­den Mit­tel­weg zwi­schen den Ex­tre­men ge­fun­den zu ha­ben. Zu er­wäh­nen, dass sie da­bei auf die Schei­ße hau­en wie kaum ei­ne Band der­zeit ist ja schon Eu­len nach Athen tra­gen und eben­so, dass sie na­he­zu per­fekt die Ge­gen­wart des Post­core auf den Punkt brin­gen, voll­stän­dig im Hier und Jetzt ver­an­kert klin­gen oh­ne da­für ir­gend­was bahn­bre­chend neu­es er­fin­den zu müs­sen.

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Kaleidoscope - After The Futures…

Ka­lei­do­scope aus New York ste­chen schon seit ei­ni­gen Jah­ren als ei­ne der span­nends­ten Hard-/Post­core­bands der Ge­gen­wart her­aus. Die Mit­glie­der ver­ding­ten sich in der Ver­gan­gen­heit bei Bands wie Ivy, De­for­mi­ty und JJ Doll - ja auch al­les nicht die lang­wei­ligs­ten Acts - und auf ih­ren bis­he­ri­gen EPs konn­te man sich nie so ganz si­cher sein, was sie ei­nem die­ses mal vor­set­zen wür­den; so konn­te der un­ge­schlif­fe­ne Hard­core­punk ih­rer frü­hen Ver­öf­fent­li­chun­gen mal ei­ne et­was post­pun­ki­ge Rich­tung ein­schla­gen, ein an­de­res mal mit psy­che­de­li­schen Sounds, dre­cki­gem Ga­ra­ge- und Acid Rock ver­setzt sein. Von all dem fin­den sich auch auf ih­rem ers­ten Lang­spie­ler sub­ti­le Echos wie­der, aber vor al­lem darf man fest­stel­len, dass sie da­bei noch nie so kom­pakt, selbst­be­wusst und druck­voll ge­klun­gen ha­ben mit ei­nem end­los po­po­tre­ten­den Post­core-Sound, den ganz be­son­ders Freun­de von In­sti­tu­te und Bad Bree­ding zu schät­zen wis­sen wer­den. Aber von den ge­nann­ten Bands he­ben sie sich dann wie­der­um auch pro­blem­los ab mit ei­ner nach wie vor aus­ge­spro­chen brei­ten Pa­let­te an Ein­flüs­sen und Stil­mit­teln. Da be­steht kein Zwei­fel, dass wir von de­nen noch öf­ter hö­ren wer­den.

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Mack Enemy - Mack Enemy

Nach ei­nem sau­gu­ten De­mo und ei­ner EP weiß man in­zwi­schen ja, was man von der Band aus Phil­adel­phia zu er­war­ten hat; wer die frü­her schon nicht moch­te wird auch das neue Tape has­sen. Sau­mä­ßig drü­cken­des Zeug zwi­schen Fuz­z­punk, Hard- und Post­core mit Me­tal- und Sludge-Ele­men­ten gibt es al­so er­neut zu hö­ren, den man als ei­ne et­was chao­ti­sche­re Va­ri­an­te von Ta­ran­tü­la mit ei­nem Hauch von Mys­tic Ina­ne oder Fried Egg be­schrei­ben könn­te.

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Fruit & Nut - Answers To Come

Fruit & Nut ha­ben schon vor drei­ein­halb Jah­ren sehr über­rascht mit ih­rem ers­ten Tape und ei­nem schwie­rig ein­zu­ord­nen­den Sound. Auch der Nach­fol­ger da­von ent­zieht sich al­len Ein­ord­nungs­ver­su­chen mit sei­nen am­bi­tio­nier­ten, ja fast schon pro­gres­si­ven Song­struk­tu­ren und ei­ner of­fen­bar recht eklek­ti­zis­ti­schen Pa­let­te von Ein­flüs­sen. Die auf der Band­camp­sei­te ge­nann­ten No Trend er­schei­nen da schon plau­si­bel, er­klä­ren aber auch nur ei­nen Bruch­teil des­sen was ich hier zu hö­ren be­kom­me.

Basic Dicks - Dick Tape

Das ers­te Tape der Ba­sic Dicks aus Ox­ford prä­sen­tiert ei­ne für Gen­re­ver­hält­nis­se un­ge­wohnt ro­he, di­rek­te, un­ge­fil­ter­te Spiel­art von Post­core. Litt­le Ugly Girls kom­men mir da­bei in den Sinn.

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Noughts - Content

Auf EP nu­me­ro zwei las­sen Noughts aus Mel­bourne den auf dem Vor­gän­ger noch deut­li­cher vor­han­de­nen Post­punk weit­ge­hend hin­ter sich und ver­schie­ben den Sound stär­ker in Rich­tung Noi­se Rock und Post­core. Viel­fäl­ti­ger als zu­vor, zei­gen die neu­en Songs aber auch reich­lich Zäh­ne und wer­den von der Band auf zu­neh­mend ela­bo­rier­ten Kon­struk­ten plat­ziert. Kla­re Ähn­lich­kei­ten hat das nach wie vor zu Bands aus ih­rem lo­ka­len Um­feld wie Bat­piss oder Bench Press.

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