Buzz Rodeo – Sports

Buzz Rodeo - Sports

Stutt­gart ist wohl nicht nur die neue Heim­statt des deut­schen Post­punk, auch in Sachen Noi­se­rock tut sich da was. Buzz Rodeo spie­len eine sehr aus­ge­feilte und varia­ble Vari­ante davon, mit Schlen­kern Rich­tung Post­core und -punk. Da schauen hier und da mal Drive Like Jehu, Bitch Magnet, Cha­vez oder frühe Slint um die Ecke, manch­mal hört man ein klei­nes biss­chen Shel­lac oder Fugazi daher­trap­sen, an Spät­acht­zi­ger-Sonic Youth erin­nernde Gitar­ren­li­nien und etwas 90er BluNoise-Schule sind auch öfter mal prä­sent. Aktu­ell wer­den Freunde von Greys oder Geronimo sicher gefal­len daran fin­den. Star­kes Debüt.



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Trials Of Early Man – Life Goals

Trials Of Early Man - Life Goals

Eine Lon­do­ner Post­core-Band mit leich­ten, kom­plett unpein­li­chen Emo­core-Ein­flüs­sen und einem guten Händ­chen für ergrei­fende Melo­dien, die einen nicht umschmei­cheln, son­dern am Kra­gen packen. So könnte man sie eine deut­lich Melan­cho­li­schere Vari­ante von Drive Like Jehu und Hot Snakes vor­stel­len.

Silent Era – 2014 Tape

Silent Era - 2014 Tape

Eine Band aus Oak­land, die her­vor­ra­gend den Bogen schlägt vom Dischord-Post­core/­Proto-Emo­core der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger über melo­di­schen aber schumm­ri­gen Post­punk á la The Est­ran­ged hin zu aktu­el­len Genre-Grenz­gän­gern wie etwa White Lung oder Cri­mi­nal Code. Oben­drein mit durch­weg über­zeu­gen­dem Song­ma­te­rial.


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Black Baron – Abject Skin

Black Baron - Abject Skin

Eine erstaun­lich effek­tive Mix­tur aus Post­core der moder­nen und Post­punk der alt­mo­di­schen Mach­art haben Black Baron auf ihrem ers­ten Lang­spie­ler kon­ser­viert. Das ist von einer melan­cho­li­schen Grund­stim­mung und einer Gitar­ren­ar­beit durch­zo­gen, die mich manch­mal eher Genre-unty­pisch an Wipers oder Lea­ther­face erin­nert. Inner­halb des Post­punk-Spek­trums haben sie sich damit jeden­falls ihre eigene kleine Nische gefun­den. Als ent­fernte Ver­wandte könnte man Par­al­le­len zu Cri­mi­nal Code, Crea­tive Adult oder Auto­bahn zie­hen.



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Elephant Rifle – Ivory

Elephant Rifle - Ivory

Noi­se­rock aus Reno im Bun­des­staat Nevada, der sowohl äußerst rau­bei­nig als auch intel­li­gent, aus­ge­feilt und sehr Abwechs­lungs­reich daher­kommt. Das erin­nert manch­mal das an die mar­kante Rhyth­mik von Jaw­box oder an melo­di­sches Quick­sand-Geriffe, aber auch die übli­chen Ver­däch­ti­gen aus dem 90er Amphet­amine Rep­tile-Gehege hört man raus. Dazu noch einige Schlen­ker in Rich­tung Hard- und Post­core und auch ein blue­si­ger Slud­ge­rock-Aus­flug ist mit dabei. Alles auf hohem Niveau.


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UT – Noise Deadening Barrier

UT - Noise Deadening Barrier

Die zuletzt hier vor­ge­stell­ten Gerda sind offen­bar nicht die ein­zige Arsch­tre­tende Noi­se­rock-Band aus Ita­lien. Das Trio UT aus Genua spielt eine abso­lut old­schoo­lige und zeit­lose, leicht Math-las­tige Vari­ante davon, so etwa Drive Like Jehu meets frühe Shel­lac oder Big Black. Und auch ein biss­chen 90er/​00er Dischord-Krem­pel. Die sträf­lich unter­be­wer­te­ten Far­aquet las­sen grü­ßen…


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Clean Girls – Despite You

Clean Girls - Despite You

Das New Yor­ker Lärm­trio Clean Girls spielt durch­weg gran­dio­sen wie auch viel­schich­ti­gen Noi­se­rock mit metal­li­scher Ten­denz. Durch­setzt von Post­core-, Math-, Sludge- und Post­rock-Ver­satz­stü­cken, kön­nen letz­tere auch mal naht­los in eine derbe Blast­beat-Atta­cke mor­phen und trotz­dem wirkt alles wie aus einem Guss.


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Gerda – Your Sister

Gerda - Your Sister

Gerda aus dem ita­lie­ni­schen Jesi sind offen­bar schon zwei Jahr­zehnte am Werk, ohne dass ich davon jemals was mit­ge­kriegt hätte. Ihr aktu­el­les Album klingt dann auch ange­mes­sen gereift und selbst­si­cher. Sehr kom­pro­miss­lo­ser, im Span­nungs­feld aus (kon­trol­lier­tem) Chaos und höchs­ter Kon­zen­tra­tion agie­ren­der Noi­se­rock mit deut­li­chen Anklän­gen an die der­be­ren Ver­tre­ter des Math-, Post­core und über­haupt Post-Wha­te­ver der Jahr­tau­send­wende.


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Perspex Flesh – Ordered Image

Perspex Flesh - Ordered Image

Wuch­tige EP die­ser Band aus Leeds, bei der unter ande­rem der Bas­sist von Bro­ken Arm mit­mischt. Per­spex Flesh set­zen ganz ein­deu­ti­gung auf Lärm­über­wäl­ti­gung und fah­ren gut damit. Gekonnt und ohne mit den Wim­pern zu zucken ver­qui­cken sie ver­schie­dene Gene­ra­tio­nen von der­bem Hard- und Post­core mit schumm­ri­gem Post­punk.


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Uniform – Demo 1

Uniform - Demo 1

Wenn der spe­zi­elle Sound die­ser Band aus Atlanta dem einen oder ande­ren selt­sam bekannt vor­kommt, dann liegt’s ver­mut­lich daran, dass hier zwei Drit­tel von Wymyns Pry­syn mit am Werk sind. Das Ganze klingt dann auch in etwa so wie ein unge­wa­sche­ner, Punk-/HC-fixier­ter Able­ger davon.