Root Rat – Estranged/Faulty Glamour 7″
Root Rat aus Melbourne überraschen auf ihrer Debüt-7″ mit einer äußerst gelungenen Verschmelzung von groovelastigem Postpunk und sägendem Noiserock-Geschredder.
Root Rat aus Melbourne überraschen auf ihrer Debüt-7″ mit einer äußerst gelungenen Verschmelzung von groovelastigem Postpunk und sägendem Noiserock-Geschredder.
Auf dem Demo dieser Band aus Hamilton, Ontario quillt auf seltsamste Weise schrammeliger, melodischer Postpunk in den Gehörgang. Als wären The Wedding Present in einen brodelnden Postpunk-Kessel gefallen.
Die neue EP der Postpunker aus Oakland ist ein beachtlicher Qualitätssprung nach dem bereits sehr appetitanregenden, letztjährigen Demo. Dessen verschroben-schrammeligen Charme haben die neuen Songs weitgehend abgelegt und üben sich stattdessen in einem Kahlschlag auf’s absolut wesentlichste und der kraftvollen Bündelung dessen, was danach übrig bleibt. Am Ende erinnert das an frühere Rank/Xerox, angereichert mit dem cleveren Minimalismus der ersten beiden Wire Alben.
Nameless Creations aus Warschau präsentieren auf ihrer aktuellen EP eine schön kräftig zubeißende Verschmelzung aus erdigem Garage Rock und Postpunk.
Das Debütalbum dieser Band aus Seattle hat über das italienische Label Annibale Records den Weg nach Europa gefunden. Und das weiß trotz einiger schwächerer Songs überwiegend zu gefallen mit Postpunk, bei dem sich garagige Rocker (man darf sich manchmal durchaus etwas an The UV Race erinnert fühlen) mit minimalistisch-repetitiven Grooves abwechselt.
Schöner Schrammel-(post-)Punk auf diesem Demo eines Trios aus Oakland, der mich äußerst positiv an die britischen Kollegen The Suburban Homes erinnert.
Auf ihrer neuen EP verfeinern Futuro aus São Paulo weiter die bereits sehr leckere Rezeptur ihres letzten Albums, bestehend aus Postpunk-/core und einem wohltemperierten Spritzer Hardcore.
Nachdem mich die bisherigen Veröffentlichungen dieser Band aus Portland nicht wirklich zu beeindrucken vermochten, trifft ihre neue EP voll ins Schwarze mit garagigem und verschrobenem Postpunk á la “Parquet Courts treffen auf Half Japanese der späten 80er/frühen 90er”.
Zappendusterer Post-/Deathpunk aus Barcelona. Dystopische Marschmusik für die Reise in den Abgrund.
Die neue EP der Punks aus Vancouver erinnert im ersten Song an den aus heutiger Sicht angenehm anachronistischen, Grunge-infizierten Alterna-Punk der 90er Jahre. Songs Nummer zwei und drei setzten dann den eingängigen Postpunk und -core der letzjährigen Minialbums fort.