Auf diesem Tape liefern Celluloid aus Seattle eine eigenwillige Mischung aus Sludge, Post- und Garagepunk, plus einem nicht zu überhörenden Cowpunk-Einfluss. Erinnert stellenweise etwas an alte australische Helden wie Feedtime oder spätere Scientists. Einen gewisser Gun Club Vibe hat die Sache auch.
Nachdem das bereits aufgenommene, geplante Debütalbum der Londoner vor zwei Jahren einer nicht näher benannten digitalen Hard- oder Softwareapokalypse zum Opfer fiel, haben sie einfach ein neues aufgenommen. Das soll komplett anders sein als die ursprünglich angedachte Platte. Zu hören gibt’s darauf getragenen Postpunk, der sich durchgehend in einen dichten psychedelischen Nebel hüllt.
Eine seltsame EP hat die Band aus Seattle da rausgehauen. Die Platte beginnt mit dissonantem Noise und Postpunk, feuert dann ein paar kurze Hardcore-Salven ab und endet in etwa wieder da, wo sie begonnen hat.
Aus der Zeit gefallener Synth-/Artpunk auf dieser EP von Becky & The Politicians aus Portland, der immer auch mit einem Auge auf die Tanzfläche schielt.
Starkes Debüt von diesem Trio aus Atlanta. Die Platte hält eine Balance zwischen dissonantem, gelegentlich etwas noiserockigem Postpunk und getragenem Geschrammel. Besonders letzteres klingt ausgesprochen resigniert. Wie der verzweifelte Versuch, die aufgestaute Frustration mit starken Medikamenten im Zaum zu halten. Von dieser Art Gefühl sind diese Songs durchzogen.
Die neue EP der Urochromes auf Wharf Cat Records ist ein chaotisch-unberechenbarer, wild um sich schlagender Bastard aus Elementen von Hardcore- und Postpunk, Noise und einem Hauch von Chrome, der von einer unbeirrt hämmernden Drummachine wie von ein paar Centimetern Gaffatape zusammengehalten wird. Die zwei Remixes am Ende der EP können auch was.