The Elsinores - New Forms

elsinores

Auf dem zwei­ten Al­bum der El­si­no­res aus Lex­ing­ton, Ken­tu­cky trifft deut­lich ge­reif­tes Song­wri­ting auf ei­ne noch schä­bi­ge­re DIY-Pro­duk­ti­on als be­reits auf dem Vor­gän­ger. Die neu­en Songs ein gan­zes Stück ru­hi­ger ge­wor­den und ei­ne leich­te Power­pop-Bri­se weht da durch. Es er­in­nert nach wie vor et­was an The Es­tran­ged und Red Dons, aber auch spä­te Hüs­ker Dü und das So­lo­ma­te­ri­al von Bob Mould schielt da im­mer wie­der mal um die Ecke.



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La Peste - Better Off Dead

la peste

Ei­ne hüb­sche Wie­der­ver­öf­fent­li­chung auf Wharf Cat Re­cords. Die­se 7" der Bos­to­ner er­schien ur­sprüng­lich 1978 und ent­hält wohl die ein­zi­gen Re­cor­dings der Band. Be­son­ders von der B-Sei­te Black bin ich mehr als an­ge­tan; wie ei­ne Ver­schmel­zung von Wire und Wi­pers kommt das rü­ber.

TV Ghost - Cold Fish

tv ghost

Ei­ne an den Ner­ven zer­ren­de Mi­schung spielt die­se Band aus La­fay­et­te, In­dia­na. Be­stehend aus Ver­satz­stü­cken von Noi­se­r­ock und Post­punk, mit ei­nem leich­ten An­flug von In­dus­tri­al. Ei­ne ge­wis­se Nä­he zu Spray Paint ist ge­le­gent­lich fest­zu­stel­len.


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Video - The Entertainers

video

Jack White's Third Man Re­cords bringt uns den zwei­ten Lang­spie­ler von Vi­deo aus Aus­tin. Was sich auf der Cult Of Vi­deo 7" schon an­deu­te­te, be­wahr­hei­tet sich hier: Den trei­ben­den Ga­ra­ge­punk des ers­ten Al­bums rei­chern sie mit ei­ner vol­len Schip­pe Post­punk der mal ge­tra­ge­nen, mal straight ro­cken­den Va­ri­an­te und ei­nem deut­li­chen Wi­pers-Ein­schlag an.


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Pill - Hot Glue /​ A.I.Y.M.? 7"

pill

Gei­ler Post­punk aus New York mit dre­cki­gem Sa­xo­fon-Geg­nie­del. Schön dis­so­nant und noi­se­las­tig, den­noch ab­so­lut ein­gän­gig.

Snotty Babies - Snotty Babies

snotty babies

Blue­si­ger Krach aus Bris­bane. Wenn man The Gun Club und Feed­ti­me ge­mein­sam in ei­nen Topf wirft und dann durch ei­nen Post­punk-Fleisch­wolf dreht, dürf­te so was ähn­li­ches da­bei raus­kom­men.


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Stations - Stations 7"

stations

Schö­ne EP ei­ner Band aus Mel­bourne mit trei­ben­dem, ro­hem aber doch sehr ein­gän­gi­gem Noi­se-/Post­punk.

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Hierophants - Parallax Error

heirophants

Ga­ra­ge-/Post­punk aus Geelong, Aus­tra­li­en. Es sind Mit­glie­der von Aus­mu­tean­ts und Frow­ning Clouds mit da­bei. Mu­si­ka­lisch ist das durch­aus als Zwi­schen­ding bei­der ge­nann­ter Bands zu se­hen. Mal eher re­lax­te, mal ner­vös zu­cken­de Ga­ra­gen­ro­cker mit ei­nem ge­wis­sen Psych- und Kraut-Vi­be.



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Spray Paint - Dopers

spray paint

Spray Paint aus Aus­tin hat­ten die­ses Jahr of­fen­bar et­was viel En­er­gie üb­rig. Auf je­den Fall ge­nug, um bis­her ein Tape, ein Al­bum und ei­ne Split­sin­gle mit Exek raus­zu­hau­en. Und jetzt ein wei­te­res Al­bum, dies­mal auf Mo­no­fonus Press er­schie­nen. Im­mer noch abs­trakt und dis­so­nant, ist ih­re Stra­te­gie hier aber we­ni­ger of­fen­siv als auf dem gna­den­los vor­wärts stür­men­den "Pun­ters On A Bar­ge", statt­des­sen üben sie sich auf die­sem Al­bum über­wie­gend in wohl­tem­pe­rier­ter rhyth­mi­scher Prä­zi­si­ons­ar­beit.


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Mutual Jerk - Demo

mutual jerk

Post­pun­k/-co­re aus At­lan­ta, der mich et­was an die eben­falls von dort stam­men­den Wy­myns Pry­syn er­in­nert.


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