Silent Era - 2014 Tape

silent era

Ei­ne Band aus Oak­land, die her­vor­ra­gend den Bo­gen schlägt vom Di­schord-Post­core/­Pro­to-Emo­core der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger über me­lo­di­schen aber schumm­ri­gen Post­punk á la The Est­ran­ged hin zu ak­tu­el­len Gen­re-Grenz­gän­gern wie et­wa White Lung oder Cri­mi­nal Code. Oben­drein mit durch­weg über­zeu­gen­dem Song­ma­te­ri­al.


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Black Baron - Abject Skin

Black Baron

Ei­ne er­staun­lich ef­fek­ti­ve Mix­tur aus Post­core der mo­der­nen und Post­punk der alt­mo­di­schen Mach­art ha­ben Black Ba­ron auf ih­rem ers­ten Lang­spie­ler kon­ser­viert. Das ist von ei­ner me­lan­cho­li­schen Grund­stim­mung und ei­ner Gi­tar­ren­ar­beit durch­zo­gen, die mich manch­mal eher Gen­re-un­ty­pisch an Wi­pers oder Lea­ther­face er­in­nert. In­ner­halb des Post­punk-Spek­trums ha­ben sie sich da­mit je­den­falls ih­re ei­ge­ne klei­ne Ni­sche ge­fun­den. Als ent­fern­te Ver­wand­te könn­te man Par­al­le­len zu Cri­mi­nal Code, Crea­ti­ve Adult oder Au­to­bahn zie­hen.



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Ugly Shadows - Ugly Shadows EP

ugly shadows

Tol­ler Post­punk von ei­nem Quar­tett aus Is­tan­bul. Düs­ter, kraft­voll und ein­gän­gig. Wer bei Tür­kei im­mer noch zu­erst an Dö­ner­bu­den-Pop denkt, der sei gleich noch mal an das Ding hier er­in­nert.

Rank/​Xerox - Rank/​Xerox

rank xerox

Ein et­was äl­te­res Fund­stück, das mir bis­her ver­bor­gen ge­blie­ben ist. Be­reits im Som­mer 2011 er­schien das Al­bum von Rank/​Xerox aus San Fran­cis­co, be­kam hier­zu­lan­de dann et­was spä­ter ei­nen Re-Re­lease auf Sa­bo­ta­ge Re­cords. Dre­cki­ger, dis­so­nan­ter Post­punk in Best­form mit sub­ti­len Noi­se- und Ga­ra­gen-Ten­den­zen.


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UZS (Ukryte Zalety Systemu) - UZS

uzs

Erst­klas­si­ger Post­punk aus Bres­lau. Und zwar sol­cher von der wa­ve­las­ti­gen, mit mal eher sper­ri­gen, mal ex­trem tanz­ba­ren, im­mer ner­vös zu­cken­den Groo­ves durch­setz­ten Sor­te. Wie ei­ne pseu­do­au­then­ti­sche Dis­ney­land-Zeit­rei­se in ein Jahr '81, das es so nie wirk­lich gab. Wirkt ech­ter als die trü­be Rea­li­tät, da­mals wie heu­te. Und gar nicht von ges­tern.


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Blank Pages - No Reception 7"

blank pages

Und noch ei­ne klei­ne Punk­per­le, dies­mal von ei­ner ber­li­ner Band. Mit ähn­li­chen Re­fe­ren­zen wie die ges­tern hier auf­ge­schla­ge­nen Dai­ly Ri­tu­al aus­ge­stat­tet, aber auch ein gan­zes Stück ge­tra­ge­ner und me­lan­cho­li­scher, mit leich­ten Post­punk-Ten­den­zen. Ich er­in­ne­re mich, schon mal mit de­ren Mu­sik kon­fron­tiert ge­we­sen zu sein. Hat­te mich nicht be­son­ders be­ein­druckt. Aber die­se zwei neu­en Songs sind pu­res Gold. Ge­spannt, was da noch folgt…

Dawn Of Humans - Slurping At The Cosmos Spine

dawn of humans

Un­be­re­chen­ba­rer bis un­zu­rech­nungs­fä­hi­ger Weir­do-Punk aus New York. Dawn Of Hu­mans ver­schmel­zen Ver­satz­stü­cke aus Noi­se­rock, Hard­core- und Post­punk zu ei­nem sehr schön ab­ge­dreh­ten Bas­tard. Freun­de von Lum­py And The Dum­pers, Raspber­ry Bulbs, De­for­mi­ty, Vul­tu­re Shit oder Prag soll­ten un­be­dingt mal ein Ohr ris­kie­ren.



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Piles - Planet Skin

piles

We­ni­ger als ei­nen Mo­nat nach ih­rer letz­ten EP De­bris hau­en die me­lo­die­ver­lieb­ten Post­pun­ker Pi­les aus Mil­wau­kee sehr kurz­fris­tig an­ge­kün­digt ihr zwei­tes Al­bum (di­gi­tal, Vi­nyl­be­vor­zu­ger müs­sen sich noch bis zum 18. Mai ge­dul­den) raus. Vom ers­ten Mo­ment an sticht wie­der die vom ers­ten Al­bum ver­trau­te Eu­pho­rie ins Au­ge, nach­dem die EP zu­letzt eher ei­ne et­was schumm­ri­ge­re Marsch­rich­tung an­zu­deu­ten schien. Die Songs sind von An­fang bis En­de ers­te Klas­se, deut­lich aus­for­mu­lier­ter und bes­ser Struk­tu­riert als noch auf dem De­büt, das eher durch un­ge­schlif­fe­ne Di­rekt­heit über­zeug­te. Gro­ßer Sport.



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Mystic Inane - Eggs Onna Plate

mystic inane

Mys­tic Ina­ne aus New Or­leans konn­ten mich schon mit ih­rer letz­ten EP Deep Creep über­zeu­gen. Auf ih­rem neu­es­ten Kurz­spie­ler ist das meis­te beim al­ten ge­blie­ben und sie plün­dern wie ge­habt ganz scham­los in al­ten Punk- Noi­se- und Ga­ra­gen-Tra­di­tio­nen. Von so Zeug kann's ein­fach nicht ge­nug ge­ben.

Trauma Harness - Tried My Hardest

trauma harness

Ein wasch­ech­tes (Post-)Punkhighlight, das neue Al­bum des Tri­os aus Bel­le­vil­le, Il­li­nois. Oh­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te vor­wärts gal­lop­pie­ren­de Songs, recht düs­ter und er­staun­lich me­lo­disch zu­gleich. Das er­in­nert so­wohl an gu­ten 80er-Punk á la Na­ked Ray­gun und et­was Hüs­ker Dü, aber auch an ak­tu­el­le­re Post­punk-Ge­schich­ten wie Crea­ti­ve Adult, Sie­ve­head, Cri­mi­nal Code oder Pi­les. Da­zwi­schen gibt's auch schon mal 'nen klei­nen Syn­th­punk-Ex­kurs. Und Hits so weit das Au­ge reicht.



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