The Trendees – We Are Sonic Art

the trendees

Wunderbar dilettantischer bis abgefuckter Postpunk aus Neuseeland, der sich weder um Konventionen noch um technische Feinheiten schert. Ich bin manchmal auch nicht so sicher, ob der Drummer und der Gitarrist gerade das gleiche Lied spielen oder sich überhaupt auf der gleichen Realitätsebene befinden. Wer von frühen Half Japanese keinen Ausschlag bekommt, könnte auch hier dran seine Freude finden.


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Creative Adult – Ring Around The Room

creative adult

Neues von den Postpunkern aus San Francisco. Creative Adult haben es in den letzten vier Jahren geschaft, sich in dem derzeit recht überfüllten Genrepool eine doch recht eigene Identität zu erarbeiten. Die neue EP ist ihr bisher rundestes Stück Musik. Erfindet jetzt das Rad nicht neu, aber dafür sitzt hier einfach alles richtig. Macht geil auf ein zweites Album, das dann hoffentlich bald folgt.

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Piles – Debris

piles

Neue EP der Postpunker aus Milwaukee. Nach dem großartigen Debüt-Minialbum im letzten Jahr zeigen sie sich hier von einer etwas grimmigeren Seite. Nicht dass sie jetzt zu Miesepetern geworden wären, aber die Sonnigen Melodien des Debüts scheinen hier nur noch ansatzweise durch, geblieben ist die unbändige Energie. Und die Songs sind allesamt einen Tacken ausgereifter, der Sound nüchterner, weniger breitwandig und doch ordentlich druckvoll.

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Tree Blood – I Am A Disgusting Pig

tree blood

Noise-/Postpunk aus Minneapolis mit konstanter Schieflage, ein wunderbar kruder Angriff auf die Sinne. Die Songs auf dieser Spulware sind überwiegend schon im letzten Jahr auf drei Kurzspieler-Tapes erschienen, wurden hier aber noch mal in zwei langen, energiegeladenen Takes (je eine Seite am Stück) neu aufgenommen. Geht etwas in die Richtung von Watery Love, Piles oder Generation Loss, in den melodischeren Momenten klingt’s aber auch als hätte man die erste Milk Music EP durch den Garagen-Fleischwolf gezogen.


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Male Gaze – Gale Maze

male gaze

Castle Face Records lehnen sich hier mal ein kleines bisschen aus dem Fenster und hauen das Debüt-Minialbum der weniger Garagen- als Postpunk-affinen Male Gaze aus San Francisco raus. Passt trotzdem hervorragend in den Labelkatalog, weil sie sich mit den anderen Acts die Vorliebe für einen dicken Fuzzmantel und eine Aura aus warmer Psychedelia teilen. Von drückendem Stonerpunk hin zu fluffigem Psychpop erstreckt sich hier das Spektrum, jeder Song überzeugt.


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Perspex Flesh – Ordered Image

perspex flesh

Wuchtige EP dieser Band aus Leeds, bei der unter anderem der Bassist von Broken Arm mitmischt. Perspex Flesh setzen ganz eindeutigung auf Lärmüberwältigung und fahren gut damit. Gekonnt und ohne mit den Wimpern zu zucken verquicken sie verschiedene Generationen von derbem Hard- und Postcore mit schummrigem Postpunk.


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Anwar Sadat – Obedience

anwar sadat

Tolle EP einer Band aus Louisville. Ein dreckiger Bastard aus Postpunk und Noiserock mit hohem Drehmoment. Könnte man etwa als Verschmelzung von Big Black, Mittachziger-Sonic Youth und 90er Noiserock á la Tar beschreiben.

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Sievehead – Demo

sievehead

Vorzüglicher Postpunk, eingängig aber immer ordentlich auf die Zwölf, den man so eher aus Skandinavien oder den einschlägigen US-Punkmetropolen erwartet hätte, keinesfalls aber aus Sheffield. Das ganze bewegt sich in der Nähe von Bands wie Creative Adult, Criminal Code oder Piles.


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The Gutter Rocks – New Booze

The Gutter Rocks

Schon wieder eine überzeugende Noiserockband aus Montreal, mit deutlichen Tendenzen in Richtung Post- und Garagenpunk. Außerdem mit einer kleinen Schippe Sludge oben drauf. Geht ordentlich ab.


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CHE¥ENNE 40 – Cinquante

cheyenne

Diese Band aus dem französischen Lille spielt experimentellen Postpunk, der sich klar auf der etwas kruderen Seite des Genre-Spektrums bewegt. Das klingt einerseits von vielen der eigenwilligeren 80er Postpunk- und Proto-Noise Bands wie etwa Swell Maps, The Pop Group, Flipper oder Scratch Acid beeinflusst. Aber auch aktuelle Bands aus der etwas Noise-intensiveren Richtung, etwa Exhaustion, nur auf besseren Drogen, könnte man da als notdürftigen Vergleich anbieten.


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