Blank Pages – No Reception 7″

blank pages

Und noch eine kleine Punkperle, diesmal von einer berliner Band. Mit ähnlichen Referenzen wie die gestern hier aufgeschlagenen Daily Ritual ausgestattet, aber auch ein ganzes Stück getragener und melancholischer, mit leichten Postpunk-Tendenzen. Ich erinnere mich, schon mal mit deren Musik konfrontiert gewesen zu sein. Hatte mich nicht besonders beeindruckt. Aber diese zwei neuen Songs sind pures Gold. Gespannt, was da noch folgt…

Dawn Of Humans – Slurping At The Cosmos Spine

dawn of humans

Unberechenbarer bis unzurechnungsfähiger Weirdo-Punk aus New York. Dawn Of Humans verschmelzen Versatzstücke aus Noiserock, Hardcore- und Postpunk zu einem sehr schön abgedrehten Bastard. Freunde von Lumpy And The Dumpers, Raspberry Bulbs, Deformity, Vulture Shit oder Prag sollten unbedingt mal ein Ohr riskieren.



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Piles – Planet Skin

piles

Weniger als einen Monat nach ihrer letzten EP Debris hauen die melodieverliebten Postpunker Piles aus Milwaukee sehr kurzfristig angekündigt ihr zweites Album (digital, Vinylbevorzuger müssen sich noch bis zum 18. Mai gedulden) raus. Vom ersten Moment an sticht wieder die vom ersten Album vertraute Euphorie ins Auge, nachdem die EP zuletzt eher eine etwas schummrigere Marschrichtung anzudeuten schien. Die Songs sind von Anfang bis Ende erste Klasse, deutlich ausformulierter und besser Strukturiert als noch auf dem Debüt, das eher durch ungeschliffene Direktheit überzeugte. Großer Sport.



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Mystic Inane – Eggs Onna Plate

mystic inane

Mystic Inane aus New Orleans konnten mich schon mit ihrer letzten EP Deep Creep überzeugen. Auf ihrem neuesten Kurzspieler ist das meiste beim alten geblieben und sie plündern wie gehabt ganz schamlos in alten Punk- Noise- und Garagen-Traditionen. Von so Zeug kann’s einfach nicht genug geben.

Trauma Harness – Tried My Hardest

trauma harness

Ein waschechtes (Post-)Punkhighlight, das neue Album des Trios aus Belleville, Illinois. Ohne Rücksicht auf Verluste vorwärts galloppierende Songs, recht düster und erstaunlich melodisch zugleich. Das erinnert sowohl an guten 80er-Punk á la Naked Raygun und etwas Hüsker Dü, aber auch an aktuellere Postpunk-Geschichten wie Creative Adult, Sievehead, Criminal Code oder Piles. Dazwischen gibt’s auch schon mal ’nen kleinen Synthpunk-Exkurs. Und Hits so weit das Auge reicht.



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Pinnacle – Shakey

pinnacle

Erste EP eines Trios aus dem kalifornischen Städtchen San Luis Obispo. Eine absolut mitreißende Mischung aus tendenziell etwas düsterem Postpunk, sägenden Noise-Gitarrenwänden und im letzten Track auch mit deutlichen Postrock-Elementen.

Cheena – Cheena 7″

cheena

Erstklassig, diese drei Songs der New Yorker. Die schlagen locker den Bogen von Protopunk á la Modern Lovers, hin zu dessen zahlreichen Nachwirkungen. Da ist der dreckige Blues von Gun Club, der ungezähmte Rock’n’Roll von The Saints oder frühen New Christs und der abgehangene Vibe von Mudhoney. Aus jüngerer Vergangenheit kann man sich auch ein wenig an den Postpunk-Eklektizismus von The Men in ihrer „Open Your Heart“-Phase erinnert sehen.

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The Trendees – We Are Sonic Art

the trendees

Wunderbar dilettantischer bis abgefuckter Postpunk aus Neuseeland, der sich weder um Konventionen noch um technische Feinheiten schert. Ich bin manchmal auch nicht so sicher, ob der Drummer und der Gitarrist gerade das gleiche Lied spielen oder sich überhaupt auf der gleichen Realitätsebene befinden. Wer von frühen Half Japanese keinen Ausschlag bekommt, könnte auch hier dran seine Freude finden.


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Creative Adult – Ring Around The Room

creative adult

Neues von den Postpunkern aus San Francisco. Creative Adult haben es in den letzten vier Jahren geschaft, sich in dem derzeit recht überfüllten Genrepool eine doch recht eigene Identität zu erarbeiten. Die neue EP ist ihr bisher rundestes Stück Musik. Erfindet jetzt das Rad nicht neu, aber dafür sitzt hier einfach alles richtig. Macht geil auf ein zweites Album, das dann hoffentlich bald folgt.

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Piles – Debris

piles

Neue EP der Postpunker aus Milwaukee. Nach dem großartigen Debüt-Minialbum im letzten Jahr zeigen sie sich hier von einer etwas grimmigeren Seite. Nicht dass sie jetzt zu Miesepetern geworden wären, aber die Sonnigen Melodien des Debüts scheinen hier nur noch ansatzweise durch, geblieben ist die unbändige Energie. Und die Songs sind allesamt einen Tacken ausgereifter, der Sound nüchterner, weniger breitwandig und doch ordentlich druckvoll.

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