The Night Jars – Babble EP
The Night Jars aus London spielen auf ihrer aktuellen EP eine etwas unwahrscheinliche Mischung aus Postpunk und Garagerock der psychedelischen Sorte.
The Night Jars aus London spielen auf ihrer aktuellen EP eine etwas unwahrscheinliche Mischung aus Postpunk und Garagerock der psychedelischen Sorte.
Neue EP der Kopenhagener Band. Die Entwicklung die mit dem ersten Album Seek Warmer Climes begann, wird hier lückenlos fortgeführt. Vom Punkgeschredder der ersten EP ist hier nichts mehr übrig, dafür kommt die atmosphörisch dichte Seite der Band in diesen formvollendeten, in tiefschwarze Goth-Brühe getränkten mini-Epen voll zur Geltung. Zusammengehalten von Adrian Toubros eindringlicher Stimme, packender als je zuvor.
Derber Noisepunk mit leichten Industrial- und Postpunk-Untertönen aus Toronto. Da wird nicht lange gefackelt sondern man kommt gleich auf den Punkt, bzw. voll auf die Zwölfe. Hat was von Spray Paint-meets-Scratch Acid-meets-Big Black.
Schummriger Postpunk aus Rivne in der Ukraine, den man in dieser Form derzeit eher aus London oder Kopenhagen erwartet hätte.
Postpunk aus Vancouver, der sich ganz auf’s Wesentliche beschränkt: Ein monotoner Groove als Basis jedes Songs ist mehr als genug.
Nach dem ausgezeichneten Demo der berliner Pretty Hurts ist jetzt die erste “offizielle” EP der Band auf Erste Theke Tonträger erschienen. Noch ein ganzes Stück konsequenter und düsterer ist das geworden als das Demo, erinnert noch mehr als zuvor an Bands aus der kopenhagener Szene, aber auch die ebenfalls aus Berlin kommenden Diät sind dem nicht ganz fremd.
Eine arschtretende Mischung aus Garage- und Postpunk rotzen Keepers aus San Diego auf den kalten Betonboden.
Fluffig-eingängiger Post Punk mit einer ausgeprägten wavigen Note und leichter Garagenkante aus dem Kanadischen Greater Sudbury. Dahinter steckt ein gewisser Mitch Houle, den Garagen-Afficinados sicher schon mal gehört haben, der sitzt sonst nämlich bei den großartigen Strange Attractor hinter’m Schlagzeug.
Schräges Teil hat das chinesische Label Nasty Wizard Recordings da veröffentlicht.
Cat Aids aus Peking füllen eine Seite mit wunderbar abgefucktem Noise-/Postpunk der dissonant schreddernden Sorte, teilweise hat das eine geradezu krautige Qualität.
DJ Urine aus Frankreich steht dem in Sachen Wahnsinn in nichts nach. Kein DJ im konventionellen Sinne, sondern er ist wohl eher eher als Noise- und Performance-Künstler zu verstehen, der unter anderem Schallplatten in viele Pizzastücke zerschneidet und mit Vinylfragmenten anderer Künstler wieder zusammenklebt. Das Ergebnis seines Treibens ist jedenfalls eine recht verstörende Klangcollage, die mich an die legendären “Schallplattenkonzerte” von Claus Van Bebber denken lässt.
Starker Postpunk aus Kaliningrad. Kommt im minimalistischen LoFi-Klanggewand und mit teilweise unübersehbarem Joy Division-Bezug daher; dennoch mit genug eigenem Charakter und der nötigen Kompromisslosigkeit um in dieser meistens nicht gerade durch Eigenständigkeit glänzenden Nische positiv aus dem Rahmen zu fallen.