Exek – Biased Advice

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Eigentlich eine ganz schöne Mogelpackung, das Debütalbum von Exek aus Melbourne. Ist doch die A-Seite eine Neuaufnahme der Songs einer bereits 2014 erschienenen EP, das die komplette B-Seite ausfüllende Baby Giant Squid hingegen ist schon von ihrem letztjährigen Split-Tape mit Halt Ever bekannt.
Aber auch wenn es hier kein wirklich neues Material zu hören gibt, die Platte entfaltet gekonnt ihren hypnotischen Sog. Mit ihrer ungewöhnlichen Mischung aus Dub, Kraut, Postpunk, Psychedelic und Noise stehen sie derzeit ziemlich allein da und gehören ganz klar zu den eigenständigsten Bands dieser Zeit.


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Beta Boys – Oh Wow​!​! Hard Rock Music​!​! I Love It​!​!

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Beta Boys, ehamals aus Kansas City, haben jetzt offenbar in Olympia, Washington ihre Zelte aufgeschlagen. Auf ihrer aktuellen EP gesellt sich neuerdings ein subtiler postpunkiger Vibe und eine Schippe Hardcore zum altbewährten Garagepunk. Nach wie vor knallt das ganz vorzüglich.

Pisse – Kohlrübenwinter

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Mal wieder was neues von den DIY-Punks aus Hoyerswerda. Ihr aktueller Tonträger ist in der physischen Welt auf sechs verschiedenen Labels wahlweise als Tape oder zwei 7″s erschienen. Kaum zu glauben, aber was vor geraumer Zeit noch als ultrachaotisches und -dilettantisches Schrammelprojekt für fassungslose Reaktionen sorgte, nimmt so langsam tatsächlich konkretere Formen an.



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Puff! – Living In The Partyzone

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Eine ganze Weile nachdem die Berliner mit der absolut großartigen Identitätsverlust 7″ auf sich aufmerksam machten, ist jetzt auf Slovenly endlich ihr Debütalbum erschienen. Diese erneut äußerst chaotisch-liebenswerte Garage-/Post-/Synthpunk-Fusion zementiert ihren Status als eines der bestgehüteten Geheimisse des deutschen Punkuntergrunds.



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Passive – Nø. 2

passive

Passive aus Vanvouver legen gar nicht so lange nach ihrem Debütalbum eine neue EP nach. Ihr atmosphärisch dichtes Noise/Postpunk-Geschrabbel mit gelegentlichem Sludge-Einfluss kann natürlich auch hier mal wieder überzeugen.

Stefan Christensen – American Pastoral Again

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Beef Jerk-Frontmann Stefan Christensen hat schon wieder eine neue EP am Start und gibt darauf den gewohnt verschrobenen und kantigen Protopunk-beeinflussten und noiselastigen Indierock zum besten.

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Trauma Harness – Labor

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Auf der neuen EP von Trauma Harness aus St. Louis, Missouri gibt’s zwei mal den gewohnt druckvollen Postpunk plus zwei minimalistische Elektropop-Gassenhauer.

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Nots – Cosmetic

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Das zweite Album der Band um die ehemalige Ex-Cult Bassistin Natalie Hoffman. Hier erweitern sie ihren nervös zuckenden Postpunk um feinere Texturen und gelegentlich einen gewissen krautigen Vibe, ohne an der brachialen Energie des Vorgängers einzubüßen.



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Vacant Life – Cassingle No. 1

vacant life

Auf diesem (ultra-)Kurzspieler lösen sich die Krawallmacher aus Seattle weitgehend von den Hardcore-Elementen, die vergangene Veröffentlichungen noch dominierten. Auf der A-Seite gibt’s kraftvoll geradeaus rockenden Postpunk/-core auf die Ohren, die B-Seite kommt dann sehr gemütlich daher, mit entspannt-funky Gitarrengegniedel und Spoken Word-Gesabbel, aber auch nicht ohne einen gewissen noisigen Charme.