Tyvek – Origin Of What

tyvek

Hatte fast schon vergessen, dass es diese Band gibt. Das letzte Album (von einem digital nicht erhältlichen Tape abgesehen) der ständig in der Besetzung rotierenden Band ist ja auch schon vier Jahre her.
Jetzt sind sie mit einem Knall zurück und erweisen sich als lebendig wie eh und je. Über zehn Jahre bereits aktiv, gehören sie schon länger zu den wichtigsten Vertretern des Detroit Underground, waren ein vitaler Einfluss z.B. für frühe Protomartyr und waren schon lange vor stilverwandten Bands wie etwa Parquet Courts unterwegs.
Die neue Platte bringt wie zu erwarten keine Neuerfindung des Rock’n’Roll, aber ihre eigenwillige Mischung aus Garage- und Postpunk gehört immer noch zur ersten Liga dessen, was diese Genres in den letzten zwei Dekaden hervorgebracht hat.

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Men With Chips – Double Definition

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Nach einer etwas unausgereiften EP können Men With Chips aus Adelaide auf ihrem Langspiel-Debüt aug ganzer Linie überzeugen mit einer kruden Mischung aus Noiserock und Postpunk, die in ihrer Zerfranstheit etwas an Wire’s erstes Album Pink Flag erinnert, oder in den Noiserockenden Tendenzen etwa an das abstrakte Geschrabbel von Big Neck Police oder extra-dissonante Pile, plus ein Hauch von Slint.



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Delete – Demo

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Schön noiselastiger Postpunk mit etwas Hardcore-Nachbrenner auf diesem Demo von Delete aus Oakland.


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Beast Fiend – Peaceful Existence

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Das ist bereits die sechste EP, die das Punkquartett aus San Francisco in diesem Jahr auf uns loslässt. Wie immer ist das angepisstes (Post-)Punk-Zeug, das sich ganz unbeirrt einen Scheiß für Schönklang oder Professionalität interessiert; der zwar stets bemühte, aber unbeholfene Gesang trägt dabei nur weiter zum speziellen Charme dieser Band bei.


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Ex-Mothers – Strange Fortune

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Eine ausgezeichnete Musikeinreichung von dieser Band aus NYC. Auf ihrem Debütalbum präsentieren sie eine vielseitige Melange aus melodischem, fuzzlastigem Indierock, vertracktem und dissonantem Postpunk, psychedelischen Einsprengseln, Noise-/Mathrock-Versatzstücken und Sonic Youth-mäßigen Kracheskapaden.


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Ohyda – Ohyda

ohyda

Wunderbarer Lärm aus Lublin, Polen. Stockdüster, aggressiv, dreckig und atmosphärisch, besteht das zu gleichen Teilen aus Noise, Hardcore- und Postpunk.


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Puritans – Self Control

puritans

Auf dieser digitalen Single einer Band aus Vancouver befindet sich absolut tadelloser Postpunk mit hohem Ohrwurmfaktor und ausgefuchstem, perfekt ausbalanciertem Songwriting.

Mannequin Pussy – Romantic

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Mannrquin Pussy aus Philadelphia bleiben auch auf ihrem zweiten Album verspielt und vielseitig, oszillieren in ihren kurzen Songfragmenten unter anderem zwischen eingängigem Indierock, wuchtigem Noiserock und entschlossenen Punkattacken. Und das alles auf durchgehend hohem Niveau.



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Spotting – Demo

spotting

Schön garagig angekratzter Postpunk auf diesem Demo von Spotting aus Melbourne.



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