Gazer – Fake Bulbs

gazer

Eine sehr willkommene Bandeinreichung kam hier mit der zweiten EP von Gazer aus Cincinnati rein. Darauf findet man energetischen und intelligenten Noiserock/Postcore, den man vielleicht irgendwo im klanglichen Umfeld von Brainiac oder Hot Snakes einordnen könnte, oder von aktuellen Bands wie Wymyns Prysyn.


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Strange Wilds – Standing 7″

strange wilds

Eine neue Sub Pop Single, die auch ganz gut in den Output des Labels vor so zwanzig Jahren gepasst hätte. Daneben erinnert die Band aus Olympia aber auch an diverse Amphetamine Reptile-Geschichten und der Opener hat ‘n bisschen den Vibe von Fudge Tunnel abbekommen.

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Vlasta Popić – Kvadrat

vlasta popic

Mitreißender Noise-/Mathrock von einem Trio aus dem Städtchen Varaždin in Kroatien. Das ganze wandelt klar auf den Spuren von so Klassikern wie frühen Shellac, Fugazi, Sonic Youth, Faraquet und Frodus, bleibt dabei aber durchaus eigenständig und gehört so mit zum besten was ich derzeit aus diesem Genre-Umfeld mitbekomme. Bin ganz entzückt.



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Conduct – Fear and Desire

Conduct

Aus Winnipeg kommt dieser abwechslungsreiche Krach irgendwo zwischen Noiserock und Postpunk/-core. Von Steve Albini auf seine altbewährte, schnörkellos trockene Art auf Konserve gebannt, mag das mal nach altem AmRep-Zeug oder McLusky klingen, mal eher nach Wire, besonders häufig aber auch nach spätem Dischord-Zeug á la Faraquet oder Q And Not U. Unmittelbar und eingängig, macht das nicht nur ordentlich Lärm sondern auch ganz viel Spaß.



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Braining – Peel Off The Coating

braining

Ein gewisser Hund kam mir zuletzt mit dieser hübschen EP im Maul hergelaufen. Die kommt von einer Band aus St. Louis und enthält eine ziemlich ungezügelte und krude Verquickung aus metallisch chaotischem Noiserock mit eindeutigen Tendenzen in Richtung Math-/Postcore. Der Download enthält als Bonustrack noch das erste Demotape der Band.

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Deformity – Deformity 7″

deformity

Schön angefräster Garage-Noise-Hardcorepunk aus New York, an dem Freunde von so Sachen wie etwa S.H.I.T., Lumpy And The Dumpers, Prag, Raspberry Bulbs, Folterkellern und Wurzelbehandlungen gefallen finden werden.

Chicago Typewriter – Chicago Typewriter

chicago typewriter

Eine schöne Bandeinreichung kam hier zuletzt an von diesem Quartett aus Köln und Umgebung. Ganz ehrlich, unsere Region kommt mir meistens ziemlich tot und abgefrühstückt vor was interessante Krachbands angeht und ich freue mich dann jedes mal um so mehr, wenn ich auf gute Sachen gestoßen werde, die nicht gerade aus Berlin oder Hamburg (oder neuerdings auch: Stuttgart) kommen. Hier haben wir’s mit eingängigem Noise-/Alternative Rock zu tun, der scheinbar irgendwann in den späten Neunzigern die Zeitmaschine betreten und die falsche Abfahrt genommen hat. Mit deutlichen Grungeeinflüssen und einem Hauch alter BluNoise-Schule. Nice.


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Mands – 15/6/2014

mands

Ein definitives Noise-/Postpunk-Highlight des jungen Jahres ist dieses Tape, auf Misery Loves Co. erschienen. Die Drums bedient bei diesem Trio aus Montreal niemand anderes als Ought’s Tim Keen, was aber keinesfalls von den rohen Kracheruptionen der beiden Saitenquälerinnen ablenken sollte. Was die drei hier für einen ausschweifenden aber doch immer von tighten Grooves getragenen Krawall lostreten ist ein echter Genuss. Wie dem Cover unschwer zu entnehmen ist, wurde das ganze in zwei langen Takes eingeprügelt, entsprechend ungefiltert und direkt kommt der dreckige Punch dieser gut geölten Band rüber. Das ist Noiserock in kompromissloser Form, aber befreit von allen billigen Posen. Ehrlich, brutal, emotional und verstörend.


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Coma In Algiers – Happy Forever

coma in algiers

Coma in Algiers aus Austin machen dissonanten Noiserock allererster Güte mit einigen Ausläufern in Richtung Postcore/-punk und dem gebündelten Krawallpotenzial von bis zu vier Saitenquälern.



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