Mands - 15/​6/​2014

mands

Ein de­fi­ni­ti­ves Noi­se-/Post­punk-High­light des jun­gen Jah­res ist die­ses Tape, auf Mi­se­ry Loves Co. er­schie­nen. Die Drums be­dient bei die­sem Trio aus Mont­re­al nie­mand an­de­res als Ought's Tim Keen, was aber kei­nes­falls von den ro­hen Kra­che­rup­tio­nen der bei­den Sai­ten­quä­le­rin­nen ab­len­ken soll­te. Was die drei hier für ei­nen aus­schwei­fen­den aber doch im­mer von tigh­ten Groo­ves ge­tra­ge­nen Kra­wall los­tre­ten ist ein ech­ter Ge­nuss. Wie dem Co­ver un­schwer zu ent­neh­men ist, wur­de das gan­ze in zwei lan­gen Ta­kes ein­ge­prü­gelt, ent­spre­chend un­ge­fil­tert und di­rekt kommt der dre­cki­ge Punch die­ser gut ge­öl­ten Band rü­ber. Das ist Noi­se­rock in kom­pro­miss­lo­ser Form, aber be­freit von al­len bil­li­gen Po­sen. Ehr­lich, bru­tal, emo­tio­nal und ver­stö­rend.


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Coma In Algiers - Happy Forever

coma in algiers

Co­ma in Al­giers aus Aus­tin ma­chen dis­so­nan­ten Noi­se­rock al­ler­ers­ter Gü­te mit ei­ni­gen Aus­läu­fern in Rich­tung Post­core/-punk und dem ge­bün­del­ten Kra­wall­po­ten­zi­al von bis zu vier Sai­ten­quä­lern.



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Cowards - World Champions in Male Chastity

cowards

Sehr wand­lungs­fä­hi­ger Noi­se­rock von ei­nem Trio aus Van­cou­ver. Größ­ten­teils bil­den re­pe­ti­ti­ve, leicht Math-in­fi­zier­te Post­punk-Groo­ves das Fun­da­ment auf dem sich die at­mo­sphä­ri­schen Gi­tar­ren-Tex­tu­ren aus­brei­ten dür­fen, an­sons­ten ist es aber schwer die Mu­sik auf ei­ne hand­voll be­kann­ter Re­fe­ren­zen her­un­ter zu bre­chen. Viel mehr lie­fern sie ei­ne zeit­lo­se und doch sehr ge­gen­wär­tig klin­gen­de Ver­schmel­zug von Jahr­zehn­ten Gen­re-Ge­schich­te, er­staun­lich kom­pakt und doch mit or­dent­lich Biss.


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Facility Men - Demo /​ Futility Men

facility men
Zwei aus­ge­zeich­ne­te De­mos der Band aus Buf­fa­lo, hier in ei­nem hand­li­chen Pa­ket als Tape oder Down­load auf Black Dots wie­der­ver­öf­fent­licht. Dar­auf gibt's me­lo­di­schen Post­core im Geis­te des klas­si­schen Mitt­ach­zi­ger Di­schord Sounds á la frü­he Dag Nas­ty oder Ri­tes Of Spring, ver­mischt mit spä­te­ren Ge­schich­ten wie et­wa Dri­ve Li­ke Je­hu, den Noi­sero­ckern Tar oder den trei­ben­den, riff­las­ti­gen Mo­men­ten von Je­sus Li­z­ard.


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Davidians - Night Terrors

davidians

Noi­si­ger Post­core/-punk von ei­ner Band aus Ral­eigh im Bun­des­staat North Ca­ro­li­na. Ent­stan­den aus den Trüm­mern von Dou­ble Ne­ga­ti­ve er­in­nern sie durch­aus an das Früh­werk von Sac­cha­ri­ne Trust, aber auch in Reich­wei­te der Hot Sna­kes oder von ak­tu­el­len Bands wie Vi­deo oder Be­ast Fiend könn­te man sie ein­ord­nen.

Auxes - Boys In My Head

auxes

Via Bor­der­line Fuck­up bin ich auf die­se tol­le Ham­bur­ger Band ge­sto­ßen. Da mi­schen wohl un­ter an­de­rem Leu­te von Kom­man­do Son­ne-nmilch und Die Charts mit. Die Mu­sik wür­de ich mal als ein­gän­gi­gen Post­core be­zeich­nen, so wie es ihn be­son­ders um die Jahr­tau­send­wen­de oft zu hö­ren gab, et­wa von Les Sa­vy Fav oder Hot Sna­kes. Da­zu 'n biss­chen Noi­se­rock aus der glei­chen Ära á la McLus­ky. Und hier bit­te noch ir­gend­ei­nen Satz mit Fu­ga­zi oder Di­schord drin ein­fü­gen.


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Kids Of Zoo - Welcome To Parrot Eyes

kids of zoo

Kids Of Zoo kom­men aus dem Co­burg, ei­nem Vor­ort von Mel­bourne und auf ih­rem zwei­ten Al­bum gibt's ex­plo­si­ven Noi­se-/Post­core mit die­sem wun­der­bar ga­ra­gi­gen Un­ter­ton zu hö­ren, der aus­tra­li­schen Bands schein­bar in den Ge­nen steckt. Er­in­nert teil­wei­se an Hot Sna­kes, viel­leicht mit ein biss­chen McLus­ky und ei­ner sub­ti­len No­te 90er Touch&Go-Sound. Oder auch mit ak­tu­el­len Bands wie Be­ast Fiend und Wymyns Pry­syn ver­gleich­bar.


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Narrow Lands - Popular Music That Will Live Forever /​ Drunk In Brisbane

Narrow Lands
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Nar­row Lands aus Syd­ney fa­bri­zie­ren leicht me­tal­li­schen und slud­gi­gen Noi­se­rock, der sich ab­wech­selnd ziem­lich sta­che­lig oder aber er­staun­lich ein­gän­gig ge­ziert, im­mer aber schön rummst und ge­le­gent­lich auch leicht Prog- und Post­rock-las­ti­ge Mo­men­te hat. Das schon et­was äl­te­re letz­te Al­bum ist für sich schon ei­ne ziem­li­che Wucht, aber ver­passt auch auf kei­nen Fall den en­er­gie­ge­la­de­nen Li­ve­mit­schnitt ih­res Auf­tritts auf dem dies­jäh­ri­gen So­nic Ma­sa­la Fes­ti­val, den es bei Band­camp so­gar für um­me gibt.



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Tendril - Am Ought

tendril-1

Ex­plo­si­ves Zeug von ei­ner Band die ver­mut­lich aus Nor­folk, Vir­gi­nia da­her­kommt. Sti­lis­tisch ir­gend­wo zwi­schen den Stüh­len Post­pun­k/-core, Noi­se­rock, Ma­th­zeug und et­was Sludge an­ge­sie­delt, ge­hen die ideen­rei­chen zwan­zig Mi­nu­ten um wie im Flug. Be­son­ders die ers­te Hälf­te mit ih­ren im Schnitt ein­mi­nü­ti­gen At­ta­cken wirkt wie aus ei­nem Guss, man merkt kaum dass da gan­ze acht Songs mal eben so an ei­nem vor­bei­ge­rauscht sind. Im zwei­ten Teil wird das Tem­po dann et­was ge­mäch­li­cher, die Stim­mung mie­ser und die Songs mon­to­to­ner. Auch das steht ih­nen gut



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Raspberry Bulbs - Privacy

raspberry bulbs

Klang­äs­the­tisch ist das meis­te beim al­ten ge­blie­ben auf dem zwei­ten Al­bum der New Yor­ker Noi­se-Sludge-Fuzz-Mid­tem­po-Black-Post-Hard­core-Punk-Band. Aber qua­li­ta­tiv ha­ben sie ge­wal­tig zu­ge­legt und ei­ne Plat­te oh­ne Füll­ma­te­ri­al ein­ge­spielt. Auch wenn die vie­len In­ter­lu­des die an­sons­ten nur acht Songs lan­ge Plat­te et­was wie ei­ne Mo­gel­pa­ckung er­schei­nen las­sen. Ver­edelt wird's durch ei­ne an­ge­mes­sen räu­di­ge aber doch druck­vol­le Pro­duk­ti­on.


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