Eine neue Band aus dem Exploding in Sound-Gehege? Könnte man auf den ersten Blick denken, in Wirklichkeit kommt die Band aber aus Hobart, Tasmanien und die Platte ist auf dem australischen Label Tenth Court erschienen. Mit ihrem Mix aus relativ enstpanntem aber zielstrebigem Indierock und einigen Noiserock-Anleihen wären sie jedoch auch auf erstgenannter new yorker Plattenpresse bestens aufgehoben.
Starkes Ding hat dieses Duo aus dem niederländischen Haarlem da rausgehauen. Druckvoller Noise- und Postpunk, erinnert mal an den stürmischen Indierock von Solids und Playlounge, mal an die melodischen Postpunk-Attacken von Piles oder Die! Die! Die!. Anders als die genannten Bands können sie zwischendrin aber auch mal richtig dissonant und ungemütlich werden, auch eine leicht psychedelische Tendenz ist kaum zu übersehen.
The Hand kommen aus Minneapolis und auf dieser EP gibt’s genau die Art von kratzbürstigem Noiserock zu hören, wie man ihn aus der AmRep-Stadt gewohnt ist.
Noiserock aus Chicago mit postpunkigen Tendenzen. Eine erstaunlich melodische Basis aus ausgefeilten Spngstrukturen verbirgt sich unter einer satten Schicht aus Dreck. Ich fühle mich ein wenig an Pile erinnert.
Diese EP von Soda aus Gainesville überzeugt auf ganzer Linie mit noiselastigem Postpunk, ein paar psychedelischen Sludge-Momenten und ansonsten ganz viel Feuer unter’m Arsch.