Clean Girls - Despite You

clean girls

Das New Yor­ker Lärm­trio Clean Girls spielt durch­weg gran­dio­sen wie auch viel­schich­ti­gen Noi­se­rock mit me­tal­li­scher Ten­denz. Durch­setzt von Post­core-, Math-, Sludge- und Post­rock-Ver­satz­stü­cken, kön­nen letz­te­re auch mal naht­los in ei­ne der­be Blast­beat-At­ta­cke mor­phen und trotz­dem wirkt al­les wie aus ei­nem Guss.


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Gerda - Your Sister

gerda

Ger­da aus dem ita­lie­ni­schen Je­si sind of­fen­bar schon zwei Jahr­zehn­te am Werk, oh­ne dass ich da­von je­mals was mit­ge­kriegt hät­te. Ihr ak­tu­el­les Al­bum klingt dann auch an­ge­mes­sen ge­reift und selbst­si­cher. Sehr kom­pro­miss­lo­ser, im Span­nungs­feld aus (kon­trol­lier­tem) Cha­os und höchs­ter Kon­zen­tra­ti­on agie­ren­der Noi­se­rock mit deut­li­chen An­klän­gen an die der­be­ren Ver­tre­ter des Math-, Post­core und über­haupt Post-Wha­te­ver der Jahr­tau­send­wen­de.


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King Azaz - Tunnels

king azaz 774

Ge­fal­len an Gla­zer ge­fun­den? Das Duo King Azaz aus Phil­adel­phia schlägt in ei­ne ähn­li­che Ker­be, gibt sich aber noch ein gan­zes Stück ro­her und un­ge­schlif­fe­ner. Wie­der ein­mal drän­gen sich Di­no­saur Jr und Se­bad­oh als ver­glei­che auf, dies­mal aber mit so ei­ni­gen Aus­läu­fern in Rich­tung Grunge und Noi­se­rock.


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Pinnacle - Shakey

pinnacle

Ers­te EP ei­nes Tri­os aus dem ka­li­for­ni­schen Städt­chen San Lu­is Obis­po. Ei­ne ab­so­lut mit­rei­ßen­de Mi­schung aus ten­den­zi­ell et­was düs­te­rem Post­punk, sä­gen­den Noi­se-Gi­tar­ren­wän­den und im letz­ten Track auch mit deut­li­chen Post­rock-Ele­men­ten.

Jars - No

Jars

Auch oh­ne die Ly­rics ver­ste­hen zu kön­nen, klingt die­se Plat­te nach 'ner Men­ge Frust und we­nig Spaß. Kein Wun­der. Kom­men aus Mos­kau, die Jungs. Und spie­len ganz aus­ge­zeich­ne­ten, ge­fähr­lich un­wuch­ti­gen Noi­se­rock, der je­der­zeit zu zer­rei­ßen und dir um die Oh­ren zu flie­gen droht.


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Not Of - Pique

not of

De­büt­al­bum ei­nes Noi­se­rock-Du­os aus To­ron­to. Die spie­len ei­ne schnör­kel­los los­ro­cken­de, riff­las­ti­ge Va­ri­an­te des Gen­res, sehr ein­gän­gig und mit ei­ni­gen un­er­war­tet me­lo­di­schen Mo­men­ten. Da­mit be­we­gen sie sich ir­gend­wo in der Nä­he von Greys, Metz oder Ge­roni­mo.


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Multicult - Variable Impulse

multicult

Die eher tech­ni­sche, Math-ori­en­tier­te Sei­te von Noi­se­rock lässt mich zwar meis­tens ziem­lich kalt, aber das Trio Mul­ti­cult aus Bal­ti­more ist ei­ne der­art tigh­te Ma­schi­ne, dass sie je­den noch so abs­trak­ten, krumm oder ge­ra­de ge­tak­te­ten Groo­ve un­ge­wohnt se­xy da­her­wal­zen las­sen. Das er­in­nert teils sehr po­si­tiv an Big Black, Jaw­box oder frü­he Shel­lac.


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Tree Blood - I Am A Disgusting Pig

tree blood

Noi­se-/Post­punk aus Min­nea­po­lis mit kon­stan­ter Schief­la­ge, ein wun­der­bar kru­der An­griff auf die Sin­ne. Die Songs auf die­ser Spul­wa­re sind über­wie­gend schon im letz­ten Jahr auf drei Kurz­spie­ler-Tapes er­schie­nen, wur­den hier aber noch mal in zwei lan­gen, en­er­gie­ge­la­de­nen Ta­kes (je ei­ne Sei­te am Stück) neu auf­ge­nom­men. Geht et­was in die Rich­tung von Wa­te­ry Love, Pi­les oder Ge­nera­ti­on Loss, in den me­lo­di­sche­ren Mo­men­ten klingt's aber auch als hät­te man die ers­te Milk Mu­sic EP durch den Ga­ra­gen-Fleisch­wolf ge­zo­gen.


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Wilful Boys - Anybody There? 7"

wilful boys

Le­cke­res Klang­ge­bräu von die­sem Trio aus New York, ir­gend­wo zwi­schen den Eck­punk­ten Noi­se­rock, Slud­ge­punk und Post­core, au­ßer­dem mit or­dent­lich Schaum vor'm Mund. Ni­ce.

HSY - Sally /​ Goin' Out West 7"

hsy

Wun­der­bar stump­fer Noi­se­rock aus To­ron­to. Die A-Sei­te klingt wie ei­ne pop­pi­ge Ga­ra­gen­punk-Ver­si­on von Big Black, die Tom Waits-Co­ver­ver­si­on auf der B-Sei­te hat et­was von Feed­ti­me im Säu­rebad.