Jars - No

Jars

Auch oh­ne die Ly­rics ver­ste­hen zu kön­nen, klingt die­se Plat­te nach 'ner Men­ge Frust und we­nig Spaß. Kein Wun­der. Kom­men aus Mos­kau, die Jungs. Und spie­len ganz aus­ge­zeich­ne­ten, ge­fähr­lich un­wuch­ti­gen Noi­se­rock, der je­der­zeit zu zer­rei­ßen und dir um die Oh­ren zu flie­gen droht.


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Not Of - Pique

not of

De­büt­al­bum ei­nes Noi­se­rock-Du­os aus To­ron­to. Die spie­len ei­ne schnör­kel­los los­ro­cken­de, riff­las­ti­ge Va­ri­an­te des Gen­res, sehr ein­gän­gig und mit ei­ni­gen un­er­war­tet me­lo­di­schen Mo­men­ten. Da­mit be­we­gen sie sich ir­gend­wo in der Nä­he von Greys, Metz oder Ge­roni­mo.


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Multicult - Variable Impulse

multicult

Die eher tech­ni­sche, Math-ori­en­tier­te Sei­te von Noi­se­rock lässt mich zwar meis­tens ziem­lich kalt, aber das Trio Mul­ti­cult aus Bal­ti­more ist ei­ne der­art tigh­te Ma­schi­ne, dass sie je­den noch so abs­trak­ten, krumm oder ge­ra­de ge­tak­te­ten Groo­ve un­ge­wohnt se­xy da­her­wal­zen las­sen. Das er­in­nert teils sehr po­si­tiv an Big Black, Jaw­box oder frü­he Shel­lac.


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Tree Blood - I Am A Disgusting Pig

tree blood

Noi­se-/Post­punk aus Min­nea­po­lis mit kon­stan­ter Schief­la­ge, ein wun­der­bar kru­der An­griff auf die Sin­ne. Die Songs auf die­ser Spul­wa­re sind über­wie­gend schon im letz­ten Jahr auf drei Kurz­spie­ler-Tapes er­schie­nen, wur­den hier aber noch mal in zwei lan­gen, en­er­gie­ge­la­de­nen Ta­kes (je ei­ne Sei­te am Stück) neu auf­ge­nom­men. Geht et­was in die Rich­tung von Wa­te­ry Love, Pi­les oder Ge­nera­ti­on Loss, in den me­lo­di­sche­ren Mo­men­ten klingt's aber auch als hät­te man die ers­te Milk Mu­sic EP durch den Ga­ra­gen-Fleisch­wolf ge­zo­gen.


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Wilful Boys - Anybody There? 7"

wilful boys

Le­cke­res Klang­ge­bräu von die­sem Trio aus New York, ir­gend­wo zwi­schen den Eck­punk­ten Noi­se­rock, Slud­ge­punk und Post­core, au­ßer­dem mit or­dent­lich Schaum vor'm Mund. Ni­ce.

HSY - Sally /​ Goin' Out West 7"

hsy

Wun­der­bar stump­fer Noi­se­rock aus To­ron­to. Die A-Sei­te klingt wie ei­ne pop­pi­ge Ga­ra­gen­punk-Ver­si­on von Big Black, die Tom Waits-Co­ver­ver­si­on auf der B-Sei­te hat et­was von Feed­ti­me im Säu­rebad.

Anwar Sadat - Obedience

anwar sadat

Tol­le EP ei­ner Band aus Louis­vil­le. Ein dre­cki­ger Bas­tard aus Post­punk und Noi­se­rock mit ho­hem Dreh­mo­ment. Könn­te man et­wa als Ver­schmel­zung von Big Black, Mitt­ach­zi­ger-So­nic Youth und 90er Noi­se­rock á la Tar be­schrei­ben.

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Space Drugs - Black Dog Takes The Bait

space drugs

Ganz gro­ßer Sport, der ver­mut­lich ers­te Lang­spie­ler der Space Drugs aus Phil­adel­phia. Ein am­bi­tio­nier­tes und viel­sei­ti­ges Al­bum, das zwi­schen ge­tra­gen me­lan­cho­li­schem In­die­rock al­ter Schu­le und wil­den Punk- und Noi­se­rock-Erup­tio­nen os­zil­liert. Man mag sich so­wohl an al­te Hel­den wie Slint, Ar­chers Of Lo­af, frü­he Mo­dest Mou­se oder So­nic Youth er­in­nert füh­len, als auch an ak­tu­el­le Bands aus dem In­die-/Noi­se­rock-Span­nungs­feld wie Krill oder Pi­le.



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Geronimo! - Buzz Yr Girlfriend: Vol 4 - Why Did You Leave Me?

geronimo

Ge­roni­mo sind nicht mehr. Das hier ist die Ab­schieds-EP der zu Un­recht ziem­lich un­be­ach­te­ten Noi­sero­cker aus Chi­ca­go. Wie nicht an­ders zu er­war­ten ist das ein mehr als wür­di­ger Ab­gang.

Broken Prayer - Misanthropocentric AKA Droid's Blood

broken prayer

Die­se Band aus Chi­ca­go spielt ei­ne sehr er­fri­schen­de Auf­fas­sung von Hard­core­punk, ge­tränkt in simp­len Noi­se­rock und Ga­ra­gen­punk. In Kom­bi­na­ti­on mit den sä­gen­den Syn­ths klingt das wie über­tak­te­te Aus­mu­te­ants mit or­dent­lich Hard­core-Feu­er unter'm Arsch.



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