Eine weitere ausgezeichnete Noiserock-Attacke aus dem Hause Already Dead Tapes & Records kommt von einer Band aus Chicago. Und zwar eine von der gedrosselten Sorte, die zu bevorzugt krummen Takten im Midtempo nach vorne walzt.
Auf ihrer aktuellen digitalen Single haben Skeleton Farm aus Tulsa, Oklahoma den Experimentalfaktor deutlich reduziert, ihr Noiserock schielt jetzt mit einer neuen Gradlinigkeit in richtung Postcore. Steht ihnen gut.
Ok, Gazer aus Cincinnati, Ohio heißen jetzt also Hissing Tiles. Ansonsten ist aber alles beim alten geblieben, ihr energetischer Noisrock/Postcore knarzt auch auf dem neuen Album ganz vorzüglich.
Auf diesem Tape einer Band aus Denton, Texas setzt es räudigen, dissonanten Noisrock, der sich überwiegend sehr kurz fasst, keine Note zu viel von sich gibt.
Zwei neuseeländische Bands geben sich auf diesem Splitalbum die Ehre. Beide Bands haben dabei eine ausgesprochen ungemütliche Herangehensweise an ihren räudigen Noiserock gemein.
Bluesiger, Sludge-infizierter Noiserock aus Austin. Und zwar solcher von der ultragradlinigen, stockkonservativen Sorte. Funktioniert trotzdem (oder genau deshalb) ganz hervorragend.
Passive sind ein Krachduo aus Vancouver. Ihr Debütalbum bezaubert mit atmosphärischem Fuzz-/Postpunk, einer guten Ladung Sludge und Noise plus Sonic Youth-mäßigem Gitarrengebrate. Kann was.
Das neue Album der Noise-/Mathrocker aus Baltimore ist mal wieder ein waschechtes Genre-Highlight geworden. Getrieben von absolut tödlichen, rasiermesserscharfen Grooves und vertrackten Songstrukturen, walzen diese zehn Songs so ziemlich alles platt, was nicht rechtzeitig in Deckung geht.
Der dritte Langspieler dieses Noiserock-Trios aus New York besticht mit zerhackten Grooves, chaotischen Strukturen und jeder Menge dissonantem Geschrabbel. Ein Fest für Freunde des Genres.