Foam - Foam 7"

foam

Zwei mal wun­der­bar bol­lern­der Noi­se­punk auf die­sem Kurz­spie­ler des lon­do­ner Tri­os.

Great Falls & Thou - Split 7"

great falls thou

Hüb­sche Split­sin­gle mit zwei ge­lun­ge­nen Shallac Co­ver­ver­sio­nen. Gre­at Falls ver­ar­bei­ten Wing­wal­ker, die groß­ar­ti­ge B-Sei­te der Ura­nus Sin­gle mit ge­dros­sel­tem Tem­po zu ei­ner aus­ge­zeich­ne­ten Noi­se­rock-Wal­ze. Thou be­frei­en dann Pray­er To God, den eh schon end­los bö­sen Ope­ner des 1000 Hurts Al­bums von dem letz­ten biss­chen Un­der­state­ment. Das ab­ar­ti­ge Ge­bet wird hier nicht schüch­tern vorm ein­schla­fen ins Kis­sen ge­nu­schelt, son­dern dem po­ten­zi­el­len Op­fer wü­tend ins Ge­sicht ge­brüllt.


Sin Motivo - El Desierto

sin motivo

Sehr, sehr gei­ler Hard­core­puk. Die spa­ni­schen Ly­rics füh­ren ei­nen erst­mal ganz schön an der Na­se her­um, kommt die Band doch aus Fort Worth in Te­xas. Die Mu­sik auf die­ser EP ist ein der­ber Bas­tard, der naht­los zwi­schen Hard­core- und Post­punk hin und her mor­pht. Dar­über legt sich ein dich­ter, dis­so­nan­ter Schlei­er aus Noi­se-Gi­tar­ren.


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Heads. - Heads.

heads

Ok, ich bin wohl et­was ver­spä­tet, die­se Plat­te zu pos­ten. Mehr als ei­ne Per­son hat mich schon per­sön­lich drauf auf­merk­sam ge­macht, so ei­ni­ge Blogs schon drü­ber ge­schrie­ben. Beim ers­ten rein­hö­ren wur­de ich aber noch nicht so recht warm da­mit und wenn ei­ne Band vor der Ver­öf­fent­li­chung ih­rer Plat­te schon so prä­sent ist, wer­de ich auch au­to­ma­tisch im­mer et­was skep­tisch. Nach freund­li­chem Nach­boh­ren ei­nes Band­mit­glieds hab ich jetzt end­lich mal ge­nau­er hin­ge­hört. Zum Glück, denn mein ers­ter Ein­druck des ber­li­ner Noi­serock­tri­os wur­de der Qua­li­tät der Songs nicht wirk­lich ge­recht. Die schlau­en Ar­ra­ge­ments ha­ben deut­lich mehr Tie­fe als sie beim ober­fläch­li­chen rein­hö­ren preis­ga­ben. Die Rhyth­mus­sek­ti­on ar­bei­tet sehr öko­no­misch, auf's we­sent­li­che re­du­ziert und setzt ge­nau die rich­ti­gen Ak­zen­te und Wi­der­ha­ken, die es hier braucht. Die Gi­tar­re sorgt für au­ßer­or­dent­lich viel­schich­ti­ge und ideen­rei­che Tex­tu­ren und auch beim in der zwei­ten Hälf­te vor­herr­schen­den ge­dros­sel­tem Tem­po ent­wi­ckelt die Mu­sik ei­nen ge­wal­ti­gen Sog. Das kön­nen nur we­ni­ge und ist ein kla­res Qua­li­täts­merk­mal.


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So Stressed - The Unlawful Trade Of Greco​-​Roman Art

so stressed

Das ers­te, vor knapp drei Jah­ren er­schie­ne­ne Al­bum von So Stres­sed aus Sa­cra­men­to war noch ei­ne ganz vor­züg­lich chao­ti­sche Bau­stel­le, die ir­gend­wo zwi­schen me­lo­di­schem aber druck­vol­lem In­die­rock, Emo­core-An­lei­hen, der­bem Noi­se­rock und pu­rem Krach os­zil­lier­te. Mit der neu­en Plat­te ha­ben sie sich jetzt mal für ei­ne deut­li­che­re Marsch­rich­tung ent­schie­den: ei­ne un­glaub­li­che kom­pak­te, drü­cken­de und aus­ge­feil­te Mi­schung aus Noi­se­rock und Post­core. Freun­de von Greys und ähn­li­chen Ka­li­bern wer­den si­cher ei­ni­gen Ge­fal­len dran fin­den.

Auf Band­camp und bei den ein­schlä­gi­gen Down­load­tank­stel­len ist die Plat­te au­ßer­halb der USA nicht zu be­kom­men. Aber im Shop von Cap­tu­red Tracks gibt's das Teil in fast je­dem er­denk­li­chen Flüs­sig­for­mat, au­ßer­dem als CD, LP, Kas­set­te, 8track, Schel­lack, No­ten­heft, Flop­py Disk, Loch­kar­te, Dreh­or­gel­wal­ze…


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Batpiss - Biomass

batpiss

Strai­ght nach vor­ne ge­hen­der Noi­sero­ck/-punk aus Mel­bourne, der sich aber, wie et­wa im Ope­ner, ge­le­gent­lich auch mal Zeit für ex­akt kal­ku­lier­te Groo­ves nimmt. Man könn­te leich­te Par­al­le­len zu Wymyns Pry­syn, Uni­form (die aus At­lan­ta, nicht das In­dus­tri­al­punk-Duo) oder Vi­deo zie­hen.


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No Form - No Form

no form

Der­ber Noi­se-/S­lud­ge­punk aus Leeds. In den flot­te­ren Mo­men­ten die­ser EP füh­le ich mich an die le­gen­dä­ren Fudge Tun­nel oder Green Ma­gnet School er­in­nert.

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Pale Heads - Headless

pale heads

Pa­le Heads aus Mel­bourne schmet­tern sehr ge­konnt ei­ne ab­wechs­lungs­reu­che Me­lan­ge, be­stehend aus Noi­se­rock und Post­core der spä­ten 80er bis mitt­le­ren 90er und ein we­nig Post­punk, der eher aus der Ge­gen­wart zu kom­men scheint, gar­niert mit ein paar strai­gh­ten Punk­ro­ckern und ton­nen­wei­se High­lights.


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Worm Crown - Trauma

worm crown

Ist auch schon wie­der ei­ne gan­ze Wei­le her, da war das Noi­se­trio Worm Crown aus Mel­bourne hier schon mal mit ih­rer ers­ten EP Hu­man Was­te ver­tre­ten, die noch eher durch ih­re ef­fek­ti­ve Sim­pli­zi­tät über­zeug­te. Nach zwei wei­te­ren EPs ha­ben sie jetzt ihr ers­tes Al­bum am Start und las­sen nix an­bren­nen. Macht im­mer noch mäch­tig Dampf, ihr wuch­ti­ges Rif­fing kommt jetzt aber aus­ge­feil­ter da­her oh­ne den ver­trau­ten Druck ein­zu­bü­ßen und ei­ne vor­her nur va­ge zu er­ah­nen­de Post­punk-Ten­denz strahlt nun in ih­rer gan­zen Pracht. Ein Trau­ma die­ser Art gön­ne ich mir doch im­mer wie­der gern.



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