Deaf Wish - Pain

deaf wish

Die Band aus Mel­bourne hat schon 'n paar Jah­re auf dem Bu­ckel und ich mei­ne mich auch zu er­in­nern, schon mal was von de­nen ge­hört zu ha­ben. Ihr neu­es­tes Al­bum haut mich aber mal ziem­lich vom Ho­cker. Die­se Songs ha­ben so ziem­lich al­les in sich auf­ge­so­gen, was in den letz­ten Jahr­zehn­ten im Span­nungs­feld von (Post-)Punk und Noi­se­rock un­an­ge­pass­ten Kra­wall ge­macht hat. Da fühlt man sich manch­mal an 80er-So­nic Youth er­in­nert oder den Pro­to-Noi­se­rock von Flip­per, manch­mal kommt auch ein Hauch von Ga­ra­gen­rock und Psy­che­de­lia hin­zu. We­gen der Wand­lungs­fä­hig­keit, die De­af Wish hier un­ter Be­weis stel­len, wa­ge ich es auch mal leich­te Par­al­le­len zum Punk-Eklek­ti­zis­mus von The Men's Open Your He­art zu zie­hen.



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Bbigpigg - Din-Din

bbigpigg

Tol­ler Noi­se­rock aus New York. Über wei­te Stre­cken dis­so­nant und kratz­bürs­tig, aber auch ei­ne höchst ef­fi­zi­en­te Riff­ma­schi­ne und durch­aus ein­gän­gig.

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h M A S - Fear God Honour The King

h m a s

Groß­ar­ti­ges Zeug hat Homeless Vi­nyl hier mal wie­der aus­ge­gra­ben mit die­ser Plat­te ei­ner Band aus Ho­bart, Tas­ma­ni­en. Aus 1997 stam­men die­se Vier­spur­auf­nah­men, die man da­mals für miss­lun­gen be­fand und des­halb nicht ver­öf­fent­lich­te. Die ori­gi­na­len Mas­ter Tapes sind ver­schol­len, über­lebt hat nur ein zwei­ter Ver­such aus den Auf­nah­men noch mal mix­tech­nisch et­was raus­zu­ho­len. Wä­re wirk­lich scha­de, wenn die­ses char­man­te Ar­te­fakt ver­schro­be­nen 90er DIY-In­dierocks für im­mer in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten wä­re. Die schä­bi­ge Lo­Fi-Qua­li­tät trägt da­bei nur wei­ter zum be­son­de­ren Charme die­ser Plat­te bei.
Der Down­load auf Band­camp ent­hält üb­ri­gens noch zwei Bo­nus-Al­ben, die iher­zeit mal als Tape er­schie­nen sind und noch ka­put­ter klin­gen. Eins da­von, "The Com­pu­ter Tape", wur­de kom­plett mit ei­nem Ami­ga 500 und dem da­mals schon rest­los ver­al­te­ten Soft­ware-Syn­th/­Se­quen­cer So­nix zu­sam­men­ge­zim­mert.



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Heavy Medical - Constant Dissappointment

heavy medical

Der­be bis chao­tisch sä­gen­der Noi­se­rock auf die­sem De­mo von Hea­vy Me­di­cal aus Phil­adel­phia.

Cryptorips - Glenwood G​.​G. /​ Hau Kea

cryptorips

Tol­ler Kurz­spie­ler ei­ner Band aus Dart­mouth in der ka­na­di­schen Pro­vinz No­va Sco­tia. Al­te Am­Rep-Schu­le trifft auf Hot Sna­kes-ar­ti­ges Ge­schred­der und mor­pht von da aus ge­konnt in old­schoo­li­ge Emo­core-Parts.

The Sediment Club - Psychosymplastic

the sediment club

Ato­na­ler Lärm aus New York. Ir­gend­wo zwi­schen Post­punk und ex­pe­ri­men­tel­lem Noi­se­rock an­ge­sie­delt hat sich das ganz of­fen­sicht­lich auch ei­ne Schei­be von al­tem No Wa­ve-Zeugs ab­ge­schnit­ten.


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Chain Gang Grave - Bury Them And Keep Quiet

chain gang grave

Die­se New Yor­ker Band schleu­dert ei­nen me­tall­ver­stärk­ten Bas­tard aus Hard­core­punk, Noi­se­rock und Post­core. Könn­te man als ei­ne tod­erns­te, Me­tal-in­fi­zier­te Va­ri­an­te von Dawn Of Hu­mans be­schrei­ben.


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Sewers - Weight

sewers

Das letz­te Le­bens­zei­chen der Post­punk­band aus Bris­bane war die Chain Of Com­mand 7". Seit­dem ist die Band um ei­nen zu­sätz­li­chen Gi­tar­ris­ten an­ge­wach­sen, ih­rem Sound tut das sehr gut. Schon der leicht schram­mel­fol­ki­ge Ope­ner macht klar, dass die Jungs ih­re Klang­pa­let­te ein Stück er­wei­tert ha­ben. Ih­re dre­cki­ge Mi­schung aus Post­punk, Noi­se­rock und Slud­ge­punk kommt hier ver­spiel­ter da­her, aber auch gleich­zei­tig dich­ter und chao­ti­scher. Der Ti­tel­song der er­wähn­ten Sin­gle ist auch noch mal in ei­ner so­gar noch ab­ge­fuck­te­ren Ver­si­on ver­tre­ten. So Swell Maps-meets-Scratch Acid. Neu­er­dings gibt es auch Ähn­lich­kei­ten zu Spray Paint, de­ren letz­te Plat­te eben­falls bei Homeless Re­cords er­schien.



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We'll Go Machete - Smile Club

We'll Go Machete

Die­se Band aus Aus­tin be­ackert ein klas­si­sches Ge­misch aus Post­core und Noi­se­rock. Das hält ge­nau die rich­ti­ge Ba­lan­ce zwi­schen Kom­ple­xi­tät und Wucht, wan­delt da­bei et­wa auf den Spu­ren von Dri­ve Li­ke Je­hu und auch ein we­nig Fu­ga­zi im Ab­rock­mo­dus.


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