Tropical Trash & Brutal Birthday – Split 7″

Starkes Zeug aus dem Hause Maple Death Records. Tropical Trash aus Louisville, Kentucky kamen hier ja schon mal mit ihrem ausgezeichneten Debütalbum UFO Rot vor und ihre Mischung aus Noise Rock, Garage- und Fuzz Punk macht auch diesmal wieder eine gute Figur. Vollkommen überrascht bin ich hingegen von den Italienern Brutal Birthday, die hier ihr Debüt abliefern. Ebenfalls im Spektrum von Fuzz und Noise angesiedelt, hat das aber auch einen leicht Krautigen Vibe, der etwas an Spray Paint oder noch mehr an deren Kollaborations-Projekt Contributors erinnert. Grandioses Zeug von einer Band, die man im Auge behalten sollte.


Mutton – Gould Street Demos

Die Noiserocker aus Melbourne haben sich schon vor einem guten Jahr aufgelöst, schieben jetzt aber noch schnell das neu gemischte und gemasterte Ergebnis einer Demosession hinterher, deren Songs sie eigentlich noch mal für’s nächste Album neu aufzunehmen gedachten. Warum eigentlich? Klingt doch ziemlich perfekt so wie es ist!



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Spark Unit – Blizzard

Vielleicht erinnert sich noch wer: Vor (gefühlten) zehn Jahren kam hier mal ‘ne Band namens Chicago Typewriter vor. Eine der (gefühlt) zweieinhalb guten Bands aus meiner Region. Hatte mich schon gefragt was aus denen geworden ist. Die Antwort kommt jetzt in Form einer ganz schön gelben EP und lautet: Eine andere Band ist aus denen geworden. Na ja, fast. Es sind wohl die meisten oder sogar alle Mitglieder erhalten geblieben, der Sound hat sich deutlicher in Richtung von 75% Noise Rock und 25% Postcore verschoben und erinnert an so einige der alten und neueren Genre-Hausnummern. Neben dem kantigen Riffing der unvermeidlichen Jesus Lizard kommen mit vor allem die walzenden Grooves von Tar in den Sinn. Außerdem die Repitition von METZ, der Drive von Drive (duh!) Like Jehu und diverses altes Gedöns aus dem BluNoise-Umfeld. Kann was.



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Shit City – Sword City

Schön brachialer Noise Rock aus Philadelphia, der durch seinen weitgehenden Hang zur totalen Melodieverweigerung eine experimentell-no-wavige Note verpasst bekommt. Die fünf Songs dieser EP stammen aus einer Livesession für das freie Radio WKDU.


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Girls In Synthesis – Suburban Hell 7″

Die Londoner Girls In Synthesis fielen hier vor einigen Monaten ja schon mal mit der digitalen Single The Mound / Disappear sehr positiv auf und ihre aktuelle 7″ setzt da noch einen drauf. Ordentlich zubeißenden Qualitätslärm im Spektrum von Noise Rock, Post- und Fuzz Punk gibt’s auf die Ohren, der mir besonders in Fucked und Solid Effect ein wenig wie eine Noise-Infizierte Variante von Wire rüberkommt.


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Brandy – Laugh Track

Ultraprimitives, erbarmungslos walzendes und einfach verdammt geiles Zeug irgendwo im Spektrum von Noise und Garage, aus repetitiven Minimal-Riffs und knackigen Grooves gibt’s auf diesem Tape einer New Yorker Band zu hören. Etwa so als hätten sich Big Black und frühe The Fall zusammen in ein schäbiges Garage-Wunderland verirrt.



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Arse – Primitive Species

Was für ein verdammt geiler Scheiß ist das denn bitte? Das Debüt-Tape dieser Band aus Sydney ist eine unverschämte Wucht. Irgendwo zwischen kompromisslos vorwärts rollendem Hardcorepunk, noiserockiger Gitarrenarbeit und ungezähmtem Postpunk entwickelt das eine Energie, die mich mehr als nur ein bisschen an das erste Bad Breeding Album erinnert, aber auch Freunde von Bands wie Acrylics, Leisure World oder Anxiety sollten hier unbedingt mal ein Ohr riskieren!



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No Sister – The Second Floor

Das zweite Album von No Sister aus Melbourne ist erwartungsgemäß mal wieder ein sehr starkes Teil. Am Sound des schon saumäßig hörenswerten Debüts gab’s ja eh nicht viel zu reparieren und entsprechend liegen die Neuerungen hier eher im Detail. Nach wie vor klingt das als träfen frühe Sonic Youth mit ihren damals noch deutlich hörbaren Connections zu Glenn Branca und der New Yorker Experimental- und No Wave-Szene auf den wuchtigen Postcore, Noise- und Mathrock der 90er Touch&Go-, Dischord- und AmRep-Schule. Das alles gießen sie dann in so abwechslungsreiche wie auch ausgefeilte Arrangements und in häufig unkonventionelle, schwer vorhersehbare Songstrukturen. Ein weiterer Volltreffer!



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Blacklisters – Dart 7″

Die aktuelle EP der Noiserocker aus Leeds wurde im Rahmen des Too Pure Singles Club von der Leine gelassen und fraglos handelt es sich dabei um das kompakteste, rundeste Stück Lärm, das die Band bisher abgeliefert hat.

Exhalants – Democore

Ein durchaus vielversprechendes Demo kommt von einer Band aus Austin, Texas. Noiserock mit einem gewissen Postcore-Einschlag, tendenziell von der eher ungemütlichen Sorte, der die Geduld öfter mal in ausgiebigen in Mathrock-Manövern strapaziert. Manches kommt noch etwas halbgar und klobig rüber, zeigt aber auch schon jede menge Potenzial. Weiter im Auge behalten.


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