Roht - Iðnsamfélagið Og Framtíð Þess

Die Noi­se­punks aus Reykja­vík sorg­ten vor ge­rau­mer Zeit ja schon mit ei­ner ex­zel­len­ten 7" auf Iron Lung Re­cords für wun­der­bar schlech­te Lau­ne. Aus dem glei­chen Hau­se ist jetzt ei­ne wei­te­re EP zu be­kom­men, auf der sie al­les was beim Vor­gän­ger schon auf An­schlag saß end­gül­tig über die Klip­pe schub­sen.

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Bo Gritz - Tape

Die Lon­do­ner Bo Gritz lan­den bei mir ei­ner aus­ge­zeich­ne­ten ers­ten Ein­druck mit die­ser EP und ei­nem kratz­bürs­ti­gen Sound ir­gend­wo zwi­schen Noi­se und Post Punk. Ein biss­chen wie 'ne ex­tra-un­ge­schlif­fe­ne Va­ri­an­te von Haun­ted Hor­ses oder Spray Paint, der man je­de Men­ge ga­ra­gi­gen Dreck bei­gemischt hat.


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Foam - Test Flight

Nach län­ge­rer Funk­stil­le ge­ben die Lär­mer­zeu­ger aus dem ka­na­di­schen Lon­don mal wie­der ein Le­bens­zei­chen von sich; oder ge­nau­er ge­sagt schon im letz­ten Som­mer, denn so ganz neu ist die Plat­te jetzt auch nicht mehr. Na­tür­lich bringt ih­re Mi­schung aus Noi­se Rock und -punk, ei­nem klei­nen Sprit­zer Sludge und Post­punk nach wie vor sehr kom­pe­tent die Wän­de zum Wa­ckeln. Über­ra­schend ist dann aber der old­schoo­li­ge, re­laxt da­her­schlen­dern­de In­diero­cker In Life and De­ath, der die EP ab­schließt.

Lumpy & The Dumpers - Music To Hump A Trashcan To (Tour Tape)

Die schmut­zigs­te al­ler Noi­se- und Ga­ra­ge­punk-Bands hat an­läss­lich ih­rer ak­tu­ell lau­fen­den US-Tour mal wie­der ein neu­es Stück Schei­ße raus­ge­drückt und auf ein kotz­grü­nes Tape trans­fe­riert. Es gibt über­wie­gend un­ver­öf­fent­lich­tes Ma­te­ri­al zu hö­ren und wie im­mer ist das nichts für Fein­geis­ter und Hi­Fi-Snobs.

Soupcans - Pleasure Overdose

Auf dem neu­en Mi­ni­al­bum gibt sich das Noi­se­punk-Trio aus To­ron­to noch mal et­was un­be­re­chen­ba­rer und ex­pe­ri­men­tier­freu­di­ger als man es bis­her eh schon von ih­nen ge­wohnt ist. Ein ab­ge­fuck­ter klei­ner Dreck­sack von ei­ner Plat­te ist das mal wie­der ge­wor­den.



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Tunic - Disappointment

Tu­nic kom­men aus dem ka­na­di­schen Win­ni­peg. Auf ih­rer De­büt-EP setzt es un­ge­wa­sche­nen Noi­se­punk, der nicht lan­ge fa­ckelt und un­auf­halt­sam vor­wärts drischt.


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Beekeepers - Varroa Mites

beekeepers

Auf ih­rem 2014er De­mo ka­men Bee­kee­pers aus Oak­land noch mit re­la­tiv strai­gh­tem Ga­ra­ge­punk da­her. Auf ih­rem De­büt­al­bum schla­gen sie in ei­ne zwar nicht völ­lig an­de­re Ker­be, ins­ge­samt ten­diert das jetzt aber eher in die Rich­tung von hy­per­ak­ti­vem bis ver­track­tem Noi­se- und Post­punk mit da­zu­ge­hö­ri­gem Dach­scha­den.



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Humanshapes - Fabulous Actors

humanshapes

Nach vier ex­zel­len­ten Kurz­spie­lern le­gen die Post-/Noi­se­pun­ker aus Phil­adel­phia jetzt ihr ers­tes Al­bum vor. Nor­mal wür­de man ja er­war­ten, dass die Band hier ih­rem bis­he­ri­gen Sound et­was Fein­schliff ver­passt. Statt­des­sen ent­puppt sich die Plat­te als re­la­tiv schwer ver­dau­li­cher Bro­cken, deut­lich kan­ti­ger und zer­frans­ter als bis­her ge­wohnt. Da­mit bin ich ab­so­lut ein­ver­stan­den.



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Nuclear Moms - Who Cares

nuclear-moms

Mit Drums, Bass und ei­nem wild um­her kei­fen­den Sän­ger be­waff­net, er­zeugt die­se Band aus Co­lum­bus, Ohio bra­chia­len Noi­se­punk mit ge­le­gent­li­chen Sludge-/Stoner-Ein­flüs­sen. Das dürf­te un­ter an­de­rem Freun­den von Soupcans oder Vul­tu­re Shit Freu­de be­rei­ten.



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Hallelujah! - Hallelujah!

hallelujah

Zu­letzt dank der Kol­le­gen von Ack! Ack! Ack! ent­deckt: Oh­ne rück­sicht auf Ver­lus­te nach vor­ne ge­hen­der, un­ver­schämt fuz­zi­ger Noi­se­punk ir­gend­wo aus Ita­li­en.


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