Vativer - Demonstrationszug

Ka­put­tes Zeug aus Frank­furt, das sich al­len Gen­re­zu­ord­nun­gen ent­zieht. Ele­men­te aus (un­ter an­de­rem) Elek­tro­punk, Noi­se, Psy­che­de­lic, Kraut und In­dus­tri­al ver­we­ben sich auf die­sem Tape zu ei­nem aus­ge­spro­che­nen wi­der­spens­ti­gen Biest.


Al­bum-Stream →

Monotrophy - Steam Engines

Die­ses Duo aus Ly­on pro­du­ziert auf ih­rer ers­ten EP mo­no­ton schred­dern­des Zeug in der Form von aus­ufern­den Jams auf der Ba­sis von (Neo-)Krautrock, dem sie mit Post­punk- und Noi­se­rock-Ele­men­ten ei­nen or­dent­li­chen Arsch­tritt ver­pas­sen. So­nic Youth spie­len Neu! oder so…


Al­bum-Stream →

Australian Testing Labs Inc. - Music For Aircooled Motoring

Neo-Kraut ir­gend­wo aus UK. Hyp­no­tisch ein­lul­len­de So­und­s­capes, die an­geb­lich spe­zi­ell de­signt wur­den, um mit dem Mo­tor­ge­räusch ei­nes VW Bul­li T3 zu har­mo­nie­ren. Ich kann's man­gels ei­nes pas­sen­den Fahr­un­ter­sat­zes lei­der nicht selbst nach­prü­fen, aber auf der hei­mi­schen Couch kommt das auch ziem­lich gut.



Al­bum Stream →

Al Lover - Neuicide

al-lover

Das Ein-Mann-Pro­jekt Al Lo­ver aus San Fran­cis­co ist wohl schon ei­ni­ge Jah­re ak­tiv und in der Psy­che­de­lic Sze­ne längst ein Be­griff, war mir aber bis­her noch nicht be­kannt. Der Na­me die­ser EP ist Pro­gramm, es gibt hier ei­ne Vier­tel­stun­de re­pe­ti­ti­ves Psych- und Kraut-Ge­schwur­bel, und wie es die Song­ti­tel schon an­deu­ten, klingt der ei­ne Song mal sehr nach Neu!, der an­de­re et­was mehr nach Sui­ci­de.

Pyatshesttri - Так много ног

a2443781621_10

Pyats­hest­tri aus Kiev er­zeu­gen auf ih­rer ak­tu­el­len EP ei­nen wun­der­bar mo­no­ton groo­ven­den Bas­tard aus Kraut, Noi­se, Space- und Post­punk. Mich erinnert's ge­le­gent­lich an ganz al­tes Zeug von Chro­me.


Al­bum-Stream →

Exek - Biased Advice

exek

Ei­gent­lich ei­ne ganz schö­ne Mo­gel­pa­ckung, das De­büt­al­bum von Exek aus Mel­bourne. Ist doch die A-Sei­te ei­ne Neu­auf­nah­me der Songs ei­ner be­reits 2014 er­schie­ne­nen EP, das die kom­plet­te B-Sei­te aus­fül­len­de Ba­by Gi­ant Squid hin­ge­gen ist schon von ih­rem letzt­jäh­ri­gen Split-Tape mit Halt Ever be­kannt.
Aber auch wenn es hier kein wirk­lich neu­es Ma­te­ri­al zu hö­ren gibt, die Plat­te ent­fal­tet ge­konnt ih­ren hyp­no­ti­schen Sog. Mit ih­rer un­ge­wöhn­li­chen Mi­schung aus Dub, Kraut, Post­punk, Psy­che­de­lic und Noi­se ste­hen sie der­zeit ziem­lich al­lein da und ge­hö­ren ganz klar zu den ei­gen­stän­digs­ten Bands die­ser Zeit.


Al­bum-Stream →

Verstärker - Aktivität

verstaerker

Drei of­fen­sicht­lich et­was ger­ma­no­phil ver­an­lag­te Ty­pen aus Ken­tu­cky las­sen den Kraut­mo­tor auf Spar­flam­me ro­tie­ren. Gu­te vier­zig Mi­nu­ten psy­che­de­li­sche Ek­sta­se.

Al­bum-Stream →

Schlager Music - Schlager Music 7"

heck

Zwei volks­tüm­li­che Gas­sen­hau­er für die Ski­hüt­te mit leich­ten Spu­ren von Kraut- und Spa­ce­rock von den aus­tra­li­schen Flip­pers. Ich hof­fe doch schwer dass es ih­nen zü­gig ge­lingt, den Schla­ger­sumpf per te­le­pa­ti­schem Eu­ro­vi­si­ons-Sa­tel­lit mit ih­ren hyp­no­ti­schen Groo­ves zu un­ter­wan­dern und mit ih­rer war­men Herz­lie­be­ro­man­tik zu neu­tra­li­sie­ren.

Dream Police - Hypnotized

dream police

Hin­ter dem Pro­jekt Dream Po­li­ce steckt nie­mand ge­rin­ge­res als Mark Per­ro und Nick Chier­i­coz­zi, ih­res Zei­chens ei­ne Hälf­te von The Men. De­ren Haupt­band ist ja schon ziem­lich be­rüch­tigt für un­vor­her­seh­ba­re Stil­wand­lun­gen, von der un­ge­stü­men Kra­wall­ka­pel­le über un­be­re­chen­ba­ren In­die-und-Kraut-Eklek­ti­zis­mus hin zum form­voll­ende­ten Re­tro-Rock ih­res letz­ten Al­bums. Hier stop­fen die bei­den noch mal al­les mög­li­che rein, was selbst im The Men-Klang­kos­mos wohl kei­nen Platz mehr ge­fun­den hat. Aus­ufern­der Spa­ce­rock. Mo­no­ton groo­ven­de Hard-/Kraut­rock-Fu­sio­nen. Ver­träum­te Folk-Psy­che­de­lia und vor sich hin stamp­fen­de Blues Jams. Pou­ring Rain ist ein Ast­rei­ner Wa­ve-/Shoe­ga­ze-Hy­brid. Man braucht sich wohl kei­ne Sor­gen ma­chen, dass den Jungs so bald die In­spi­ra­ti­on aus­geht.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream (Spo­ti­fy) →

The Carbonators - Super Sonic

carbonators
Wun­der­schön ka­put­ter und zer­fah­re­ner Post­punk mit deut­li­chen Kraut­ein­flüs­sen, nach­läs­sig ge­spielt von ei­nem Hau­fen de­ge­ne­rier­ter Spa­cken aus dem bri­ti­schen Croy­don. Stich­wort Kraut: Man er­zahlt sich, sie sei­en auch schon mal ge­mein­sam mit Da­mo Su­zu­ki auf ei­ner Büh­ne ge­sich­tet wor­den. Bei al­len Schräg­hei­ten ha­ben sie aber trotz­dem ein aus­ge­präg­tes Ge­spür für en­gän­gi­ge Pop­me­lo­dien, die sie dann na­tür­lich auch so­fort wie­der best­mög­lich aus­ein­an­der neh­men, be­vor es zu nor­mal und lang­wei­lig wer­den kann.

Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →