Psychic Teens – Face / All 7″

psychic teens

Urgewaltiger Noiserock mit einem düsteren Goth-/Postpunk-Einschlag findet sich auf der A-Seite dieser Siebenzolligen einer Band aus Philadelphia. Die ebenso starke B-Seite schleicht dann im getragenen Tempo vor sich hin.

Loobs – \ /

loobs

Eine angenehme Mischung aus klassischem Indierock und relaxtem Garagenzeugs spielt diese Band aus Melbourne. Ich fühle mich an The Thons und Wod erinnert.

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Christian Fitness – Love Letters In The Age Of Steam

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Andy Falkous lässt das zweite Album seiner imaginären Band (siehe Bandcamp-Info) Christian Fitness fast genau so überraschend auf uns los wie das erste. Kompakter und homogener ist es geworden. Und macht ähnlich viel Spaß.



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Learning – Dirger

learning

Indierock aus New Brunswick in Kanada, dessen Wurzeln tief in die Neunziger zurück reichen. Da nimmt man etwa leichte Spuren von Archers Of Loaf, Pavement oder frühe Modest Mouse, zwischendrin sogar ein wenig Trail Of Dead wahr. Aber auch den aktuellen Labeloutput von Exploding In Sound könnte man als Referenz heranziehen.



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h M A S – Fear God Honour The King

h m a s

Großartiges Zeug hat Homeless Vinyl hier mal wieder ausgegraben mit dieser Platte einer Band aus Hobart, Tasmanien. Aus 1997 stammen diese Vierspuraufnahmen, die man damals für misslungen befand und deshalb nicht veröffentlichte. Die originalen Master Tapes sind verschollen, überlebt hat nur ein zweiter Versuch aus den Aufnahmen noch mal mixtechnisch etwas rauszuholen. Wäre wirklich schade, wenn dieses charmante Artefakt verschrobenen 90er DIY-Indierocks für immer in Vergessenheit geraten wäre. Die schäbige LoFi-Qualität trägt dabei nur weiter zum besonderen Charme dieser Platte bei.
Der Download auf Bandcamp enthält übrigens noch zwei Bonus-Alben, die iherzeit mal als Tape erschienen sind und noch kaputter klingen. Eins davon, „The Computer Tape“, wurde komplett mit einem Amiga 500 und dem damals schon restlos veralteten Software-Synth/Sequencer Sonix zusammengezimmert.



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Gloss Rejection – Meet Yourself Inside

gloss rejection

Schöner Indierock aus London. So Breeders-meets-Slint plus ein paar schummrige Postpunk-Anleihen.

Rat Columns – Do You Remember Real Pain?

Rat Columns

Das 2012er Album Sceptre Hole von Rat Columns aus Perth war eine meiner Lieblingsplatten aus jenem Jahr. Schräger und vernebelter Pop wie aus einer anderen Welt, alles an dieser Platte war extrem seltsam konzipiert, arrangiert und produziert. Nachdem ich mit der letzten Platte Leaf nicht so vollständig warm wurde, gefällt mir die aktuelle EP wieder sehr gut. Die hält eine gute Balance zwischen dem unverschämten Powerpop des letzten und der Verschrobenheit des ersten Albums.

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Bueno – Assed Out 7″

bueno

Zwei Livetracks der New Yorker. Die A-Seite ist eine Indierock-Hymne wie man sie leider nur noch selten zu hören bekommt. Der Sänger nölt desinteressiert über einen höchst infektiösen funky Groove, bevor in alter Sonic Youth-Manier die Noise-Hölle losbricht. Der flotte Punkklopper auf der B-Seite kann da Qualitativ nicht mithalten, ich bin trotzdem gespannt auf das lange angekündigte Album, das vielleicht irgendwann auch mal wirklich erscheint.

Jeff The Brotherhood & Colleen Green – LAMC #15 7″

jeff the brotherhood colleen green

Neuester Eintrag in der genialen LAMC-Serie von Famous Class Records. Die Erlöse gehen wie immer an den Ariel Panero Memorial Fund, der finanzielle Unterstützung für den Musikunterricht in US-Schulen bereitstellt.
Diesmal sind’s zwei Musiker/Bands denen ich in der Vergangenheit eher lauwarm gegenüberstand, für diese Splitsingle geben sie sich aber in Bestform, das sind zwei starke Songs. Nicht mehr, nicht weniger.