Make More – Spend Life
Melodischer Indierock/Janglepop mit einem subtilen Emoanteil und postrockigen Gitarrenlinien aus Brisbane.
Melodischer Indierock/Janglepop mit einem subtilen Emoanteil und postrockigen Gitarrenlinien aus Brisbane.
Nun sind Jeff The Brotherhood aus Nashville ja schon eine ganze Weile am Werk und haben bereits unzählige Veröffentlichungen von wechselhafter Qualität rausgehauen. Aber mit ihrem neuen Langspieler zeigt ihr Fuzzpop mit Grunge-Anleihen eine Konsistenz, die mir auf den letzten paar Platten etwas gefehlt hat. Mit durchweg starkem Songmaterial brät sich das Duo durch kurzweilige vierzig Minuten eingängigen Lärm. Da gönne ich ihnen doch das gesteigerte Medieninteresse, das ihnen gerade entgegen gebracht wird.
Creative Adult aus San Francisco haben auf ihrem neuen Album die Kantigkeit des letzten Langspielers Psychic Mess weitgehend abgelegt, ohne dabei an Biss zu verlieren. Diese Platte ist ein ausgesprochen melancholisch bis verträumt vor sich hin schrammelndes Biest, deren Songs wie z.B. im Opener Connected auch mal auf epische Länge ausgewalzt werden.
Kraftvoller Indierock aus Toronto. Eine gute Ersatzdroge für Leute, die sehnlichst auf eine Rückkehr der Japandroids warten.
Extra Foxx treiben wohl schon seit den späten Neunzigern in den Kellern und Garagen von Brisbane ihr Uunwesen. Ihr zweites Album gefällt jedenfalls ausgesprochen gut mit simpel-melodischem, schrammeligem Garage- und Noisepop.
Offiziell erscheint es erst am 19. August, das neue Album der Band aus Oakland. Digital aber schon bei Bandcamp zu bekommen. Und das ist eine unerwartete Wucht geworden. Sowohl melodischer als auch lärmender Indierock vom feinsten mit durchweg erstklassigem Songmaterial. Das hat den Drive und den Lärmfaktor des California X-Debüts, die Melancholie von Milk Music und die Gitarrenleads und -soli von Dinosaur Jr. So muss das.
Simpel gestrickter aber effektiver Alternative-/Indierock aus Hamilton, Ontario mit großem Hang zur Hymne.
Kaum vergehen ein paar Wochen, da hat Beef Jerk-Frontmann Stefan Christensen schon wieder ein neues Tape am Start. Wer die bisherigen Veröffentlichungen verfolgt hat, weiß schon, was ihn erwartet: Schön verschrobene, schrammelig-dissonante Indierock/Postpunk-Fragmente.
Unverschämt starke Platte, der zweite Langspieler von Yeesh aus Chicago. Das pendelt irgendwo zwischen zwischen gleichzeitig angefressenem und euphorischem Indierock und melodischem Noiserock, angereichert um leichte Post- und Emocore-Einflüsse. Erinnert mich unter anderem an Pile und Ovlov oder deren Nachfolgeband Stove, die Hitdichte hier ist erstaunlich hoch.
Die Neuseeländer schlugen ja schon mit ihrem Debütalbum ein paar kleine Wellen, ihr aktueller Langspieler gefällt mir aber um längen besser. Kraftvoller Postpunk trifft hier auf psychedelische Klangflächen, melancholischen Jangle Pop und Indierock, getragen durch gekonntes Spiel mit Melodie und Dissonanz.