Mr. Teenage – Automatic Love

Diese Debüt-7″ einer Band aus Melbourne trifft gleich beim ersten Versuch mitten ins Schwarze und lässt ein über alle Zweifel erhabenes Powerpop-Spektakel mit Garagenantrieb von der Leine. Klares Pflichtprogramm z.B. für Bewunderer von Bad Sports oder Tommy And The Commies.

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Septic Yanks – Septic Yanks

Ein weiterer feuchter und modrig riechender Batzen aus hochkontaminösem Punkscheiß, zu gleichen Teilen Garage Punk, KBD-mäßige Schweinerei und Hardcorepunk der sehr alten Schule. Nicht ganz unähnlich zu Liquid Assets, Fried E/M oder Launcher.

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Prison Affair – Demo II

Hm, so wie’s ausschaut habe ich seinerzeit versäumt, das erste Demo dieser Band aus Barcelona zu posten. Pfui, böser Bloggermensch. Zur Wiedergutmachung bekommt ihr dafür jetzt ihr zweites vor den Latz geknallt. Erneut ist das ein durchweg spaßiger Ritt durch quirligen DIY Garage Punk mit gewissen Ähnlichkeiten zu R.M.F.C., Dee Bee Rich, Nuts oder Erik Nervous.

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Alien Nosejob – Once Again The Present Becomes The Past

Eine weitere Platte des Muteanten Jake Robertson und seinem wandlungsfähigen Projekt Alien Nosejob. Nach der letztjährigen 7″ auf Iron Lung Records fokussiert er sich hier zum zweiten mal auf Hardcorepunk, wobei er die längere Laufzeit nutzt um das Genre dieses mal etwas gründlicher zu erforschen, was in einem ungemein spannenden, abwechslungsreichen Tonträger resultiert. Alles was Robertson hier anfasst läuft ausgesprochen rund.

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Modern Needs – Genetic Makeup

Schwer zu glauben, dass ich über diese Ein-Mann-Band erst etwas früher in diesem Jahr gestolpert bin, als der Typ ein absolutes Killertape namens Survey of the Animal Kingdom rausgehauen hat. Aber wie auch immer… wichtiger ist, dass er inzwischen schon ein weiteres Album am Start hat, das erwartungsgemäß wieder jede Menge dummen Spaß aus ein bisschen oldschool US Westküstenpunk, zeitlosem Garage Punk und außerdem reichlich KBD-mäßigem Eigenwillen auf Lager hat. In der gegenwärtigen Szene möge man etwa an Launcher, Liquid Assets, Freakees und Fried E/M denken… oder aber an vergangene Artefakte von The Mentally Ill, Noxious Fumes. Darüber hinaus sorgt diesmal eine großzügige Schicht aus Synths für einen angenehm vertrauten Ausmuteants-Vibe.

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Speed Week – Hey Hey It’s Speed Week

Garage Punk aus Melbourne, der ein bisschen rüberkommt wie eine Verschmelzung aus geradeaus rockendem Zeug wie Mini Skirt, Flat Worms, Ex-Cult mit deutlich verspielteren Genre-Vertretern vom Schlage Dumb, Vintage Crop.

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Moth – Modern Madness

Eine weitere solide EP von Moth aus Melbourne – diesmal etwas weniger Synth-lastig als der Vorgänger. Erneut hat das Ähnlichkeit zu etablierten Garage-Hausnummern wie Useless Eaters, Ex-Cult, Ausmuteants oder frühen Teenanger, sowie zu einigen Warttman Inc.-Acts á la Research Reactor Corp., Set-Top Box. Außerdem gibt es mit Digital Crisis noch einen Ausflug in Richtung des düsteren Postpunks, welcher dann etwa an Exit Group, Diät oder Rank/Xerox erinnert.

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The Archaeas – Archaeas

Nach ’ner 7″ auf Total Punk im Frühjahr, bekommen wir jetzt einen langspielenden Eindruck von der rohen Energie des Trios aus Louisville, Kentucy verpasst und erneut bürgt mit Goner Records eine einschlägige Garage-Hausnummer für Qualität. Erwartet nichts schlaues oder originelles von ihrer Musik. Erwartet viel mehr etwas durchweg vertrautes in saumäßig gut. Eine freidrehende Sprengladung aus ultraklassischem Garage Punk mit 77er Duftnote – straight und simpel, aber von vortrefflicher Durchschlagkraft.

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Diode – Diode

Eine Band aus Los Angeles mit einem hochkarätigen Allstar Garagen-Lineup beschert uns einen angenehm verspulten Mix aus Garage-, Post- und Synth Punk, der an einigen Stellen nach einer Kombination aus Nots und Pow! klingt, in anderen Momenten als träfen Primitive Calculators auf Useless Eaters.

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Brandy – The Gift Of Repetition

Es ist absolut passend, dass der erste Zwölfzöller auf dem US Garage-Überlabel Total Punk Records mit einem hämmernden Groove á la ISS beginnt, war doch deren kürzlich erschienene EP die vermutlich letzte 7″, die jemals auf Label erschienen ist – der Übergang in eine neue Total Punk-Ära könnte also kaum smoother und wir sicherer sein, dass der Geist hinter diesem Label trotz einer Änderung des Formats der gleiche geblieben ist. Ein bisschen erwachsen geworden, vielleicht. Die New Yorker Garage Noise-Combo Brandy klingt hier kompakter und kraftvoller als je zuvor, nachdem sie sich ja schon an einem brilliant rohen Debütalbum und einer weiteren 7″ die Zähne ausgebissen hatten – ratet mal auf welchem Label die letztere erschienen ist… Ebenfalls deutlicher als zuvor schält sich diesmal ein gewisser Feedtime-Einfluss heraus, während ihre abstrakteren Momente mal einen leichten Spray Paint-Vibe entwickeln. Ganz besonders fühle ich mich aber an aktuelle Post Punk Acts wie Knowso oder NAG erinnert – beide hatten ebenfalls schon Platten auf Total Punk raus. Bemerkenswert, wie viele Kreise sich mit dieser Veröffentlichung schließen.

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