Wimps - Party At The Wrong Time

wimps
Wimps aus Se­at­tle mel­den sich auch mal wie­der zu­rück mit ei­ner zwar we­nig über­ra­schen­den aber nach wie vor Spa­ßi­gen EP. Wei­ter­ent­wick­lung: Fehl­an­zei­ge. Muss aber auch nicht sein, statt­des­sen freue man sich ein­fach über die­sen klei­nen Nach­schlag an wun­der­bar zu­rück­ge­blie­be­nem Ga­ra­gen­punk ih­rer ganz und gar ei­gen­wil­li­gen Mach­art.

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Kaviar Special - Kaviar Special

kaviar special
Ka­vi­ar Spe­cial aus Ren­nes, Frank­reich, spie­len spa­ßi­gen Ga­ra­gen­punk der pri­mi­ti­ven, kon­ser­va­ti­ven Sor­te. Sie schaf­fen es hier drei­zehn mal mit Er­folg, ei­nem die­se ur­alten Riffs mit ei­ner der­ar­ti­gen Über­zeu­gung um die Oh­ren zu hau­en, dass man so­fort ver­gisst, wie oft man je­des da­von schon ge­hört hat. Da­zu kommt ein gu­tes Händ­chen für ein­gän­gi­ge Re­tro-Pop­me­lo­dien, die im­mer wie­der mal ein­ge­streut wer­den. Per­fekt um mal für 'ne hal­be Stun­de al­les be­schis­se­ne zu ver­ges­sen.

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Death Pedals - The Carvery

death pedals
Die­ses Krach­quar­tett aus Lon­don kon­stru­iert hoch­ef­fi­zi­en­te Punk-Erup­tio­nen an der Schnitt­stel­le zwi­schen Noi­se­rock, Ga­ra­gen­punk und Post­core. Der en­er­gie­ge­la­de­ne Ga­ra­ge­core von Hot Sna­kes scheint hier mehr als ein­mal durch, auch ak­tu­el­le­re Ge­schich­ten wie et­wa Metz hat­ten wohl et­was bei­zu­tra­gen. Hier wird so­wohl der in­zwi­schen arg ram­po­nier­te Ruf des Post-Hard­core auf­po­liert, als auch dem häu­fig all­zu selbst­ver­lieb­ten und ver­kopf­ten Noi­se­rock-Gen­re zu neu­er Fri­sche ver­hol­fen.
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Neigborhood Brats - Total Dementia

neighborhood brats
Die Nach­bar­schafts­brat­zen aus Los An­ge­les wer­den be­stimmt nicht den Punk­rock re­vo­lu­tio­nie­ren. Aber für ei­nen ge­konn­ten Ga­ra­gen­punk-Snack zwi­schen­durch bin ich im­mer zu ha­ben, und wer das ähn­lich sieht darf die­ser Band ru­hig mal zehn Mi­nu­ten sei­ner wert­vol­len Zeit op­fern. Wird nicht dein Le­ben ver­än­dern, scha­det aber auch nie­man­dem und macht kurz­zei­tig 'n Hau­fen Spaß.

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The Love Triangle - Clever Clever

love triangle
Buz­zcocks las­sen grü­ßen. Trei­ben­der, flot­ter 77er Punk mit leich­ter Ga­ra­gen-Kan­te aus UK, ge­naue­res fin­de ich auf die Schnel­le lei­der nicht raus. Gibt sonst nicht viel zu sa­gen, au­ßer dass es halt sehr geil ist. Er­fin­det das Rad na­tür­lich nicht neu, aber wer dem Gen­re et­was ab­ge­win­nen kann be­kommt ei­ne hal­be Stun­de schnel­len, me­lo­di­schen Spaß ge­bo­ten.
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The Future Primitives - Into The Primitive

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Pri­mi­tiv ist wirk­lich das ein­zi­ge pas­sen­de Wort, um den Sound die­ser Band aus Kap­stadt, Süd­afri­ka zu be­schrei­ben. Das ist Ga­ra­gen­rock in sei­ner ur­sprüng­lichs­ten Form, "Nuggets"-Style Pro­to­punk der spä­ten 60er/​ Frü­hen 70er. Ab und zu las­sen sie noch et­was 30th Floor Ele­va­tors oder Stoo­ges zu, viel neu­mo­di­scher wird's auf die­ser Plat­te aber nicht. Für die­ses Gen­re gilt: je düm­mer und ein­fa­cher es wird, des­to mehr Spaß macht das gan­ze. Al­so Hirn aus­schal­ten und aus­klin­ken, wir ver­lie­ren die Kon­trol­le…
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Porno Mags - Get On Top /​ Early Bird 7"

porno mags
Ga­ra­gen­punk-Band aus Chi­ca­go. Die A-Sei­te zeigt noch ei­nen leich­ten Wire-Ein­fluss, Plat­te um­ge­dreht gibt's dann ganz klas­si­schen Ga­ra­gen-/Pro­to­punk á la Saints & Ra­dio Bird­man. Drückt bei mir auf ge­nau die rich­ti­gen Knöp­fe. Jetzt ein Al­bum bit­te, ja?
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Bad People - Mean Talkin'

bad people1
Hard­core-in­fi­zier­ter Ga­ra­gen­punk aus Buf­fa­lo, NY, ge­nau so wie ich's mag. Zehn stark an­ge­säg­te, en­er­gie­ge­la­de­ne Mi­nu­ten Krach, reif für die Klap­se.
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Soupcans - Parasite Brain

Soupcans
Ihr letzt­jäh­ri­ges Al­bum Good Fee­lings war ei­ne der bes­ten er­bar­mungs­lo­sen Noi­se-At­ta­cken in ei­nem an er­bar­mungs­lo­sen Noi­se­at­ta­cken nicht all­zu ar­men Jahr. Jetzt legt die Band aus To­ron­to noch­mal ei­ne EP nach. Die Marsch­rich­tung bleibt die glei­che, ga­ra­gi­ger Noi­se­punk für Men­schen mit er­le­se­nem Ge­schmack.
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Teenanger - Singles Don't $ell

Teenanger
Die Ga­ra­gen­punk-Ex­plo­sio­nen ih­res letzt­jäh­ri­gen Frights ha­ben sich wohl für im­mer in mei­nem Ge­hör­gang fest­ge­setzt und ih­re neue Plat­te (ähm…) hat jetzt auch end­lich ei­nen di­gi­ta­len Re­lease be­kom­men. Ent­täuscht nicht, das Teil. Tem­po ist jetzt et­was ge­dros­selt, da­für wur­den Song­wri­ting und Ar­ran­ge­ments ver­fei­nert und die Post­punk-Ele­men­te drän­gen mehr in den Vor­der­grund. Ein ge­lun­ge­ner Bas­tard et­wa aus Ra­dio Bird­man und al­ten Wire Plat­ten.
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