Sid Eargle – Cheap Thrills

Ich hab diese Perle von einem Typen oder einer Band aus South Carolina zum Anfang des Jahres total übersehen, daher bin ich ganz glücklich, dass mir das griechische Label Body Blows das Zeug jetzt noch mal in die Fresse drückt. Versteckt zwischen einem Chaos aus Instrumentals und Interludes lässt sich darin nämlich auch noch ein exzellentes Album zusammenfinden, das sich freimütig durch die frühe Punk- und Garage-Geschichte plündert und dabei unter anderem dabei einen ganz schicken Dead Boys-Vibe entwickelt.

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Alien Nosejob – Stained Glass

Nach jahrelangen Abstechern in mal mehr, mal weniger naheliegende (Sub-)Genres klingt der neueste Langspieler von Jake Robertson's Alien Nosejob in Teilen nach einer Rückkehr zu seinen Ausmuteants-Wurzeln, transportiert dabei aber auch weiterhin zahlreiche Echos seiner jüngeren Irrungen und Wirrungen. Oh, und vor allem bewegt er sich hier neuerdings knietief in Classic- und Dad Rock-Territorium, was er dankenswerter Weise mit Stil, Würde und 'nem Sinn für Humor bewerkstelligt. Smasher wie etwa Shuffling Like Coins oder Coastal Living 2 bewegen sich dabei in etwa so nah an einem augenzwinkernden AC/DC-Ripoff wie es eben noch erträglich ist.

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Decomisos La Toledana – Quinquidemo

Unverschämt catchy, der Lo-Fi Garage Punk und Power Pop dieser Band aus Madrid, die in etwa die Stärken weiterer spanischer Acts jüngerer Zeit wie Prison Affair, Beta Maximo und Finale channelt aber auch internationalen Phänomenen wie etwa Nuts, R.M.F.C. oder Satanic Togas steht das Zeug nicht allzu fern.

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Smirk – Material

Neuer Scheiß von Nick Vicario aka Smirk, bekannt von einschlägigen Hausnummern wie Public Eye, Crisis Man und Cemento. Seine zweite LP setzt nahtlos das eklektizistische Post- und Garage Punk-Spektakel fort, das sich aus einer vollen Grabbelkiste von Punk-Samples bedient und dabei flüchtige Ähnlichkeiten zu einem gemischten Haufen von Bands wie ISS, Institute, Alien Nosejob, Cherry Cheeks, Uranium Club, Reality Group oder Marbled Eye aufweist.

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Crime Waves – Crime Waves

Dummer, simplizistischer Garage-/Synth Punk-Heidenspaß aus Schweden und ein willkommener Energieschub für Freunde von Liquid Face, The Spits, Ausmuteants, Sex Mex, Mateo Manic, Slimex, Powerplant, Buck Biloxi and the Fucks… pick your poison!

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Spiral Rash – Demo

Kriminell, dass ich dieses Tape bislang übersehen habe, das bereits diesen Sommer erschienen ist und wunderschön exzentrischen Lo-Fi Post Punk-Krempel transportiert, dem ein starker Geruch von Swell Maps, Desperate Bicycles, frühen Mekons vorauseilt sowie von allen möglichen 80er Kassettenkultur-Artefakten… oder auch einem leichten New Order-Vibe im Rausschmeißer-Track Dog Having Its Day.

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Drýsildjöfull – Dýflissupaunk

Wisst ihr was mir in letzter Zeit gefehlt hat? Ein neuer Dungeon Punk-Zerstörer. Dieses Artefakt unklarer Herkunft kommt da gerade recht, verbindet Synthpunk Motorsägen-Ästhetik mit Versatzstücken von der Black Metal-Resterampe und erzeugt den geeigneten Klangteppich zum Schädelspalten in den feuchten Katakomben.

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Klint – Existence

Nachschub vom Lo-Fi Viking Synth Punk-Wahnsinn dieses Typen aus Schleswig, der inzwischen ja keine keine Vorstellung mehr braucht, nach dem er innerhalb von weniger als einem Jahr seine ganz eigene Subnische mit einer Reihe von EPs und Singles erschaffen hat. Auch die neueste davon ist wieder ein starkes Biest, alternierend zwischen knackigen Garage Punk-Smashern und pulsierenden Tanzflächenaufmischern.

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Easers – Easers

Mehr kräftiger Garage Punk-Scheiß aus Grand Rapids, Michigan. Ausgestattet mir einer gesunden Dosis von Hardcore-Wucht, pendelt das zwischen den groben Parametern recht unterschiedlicher Bands wie Protruders, Hank Wood and the Hammerheads, Strange Attractor, Jackson Reid Briggs, Sauna Youth oder Crisis Man.

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The Dirts – II

Simpel und blöd, roh und primitiv sind die Garagensmasher auf der neuen LP dieser Schweden, ein bisschen wie ein Mittelweg zwischen Krempel á la Sick Thoughts, Buck Biloxi and the Fucks, Bart and the Brats, Achtungs oder Freakees. Auch ein paar Momente von Dead Moon oder The Spits lassen sich erkennen sowie ein gewisser KBD-Vibe der mir vor allem The Mentally Ill suggeriert.

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