Ungemein rockender Siebenzöller der Band aus Murray, Kentucky. Oszilliert irgendo zwischen noisigem Garagenpunk und garagigem Noisepunk. Setzt meinen Denkapparat kurzzeitig ausreichend außer Betrieb um selbst die nervtötenden Whoo-hoo’s im letzten Song wohlwollend zu ignorieren.
Die drei Musikerinnen dieser Supergroup (was für’n Scheißwort!) aus Seattle haben sich bisher in Bands wie Tacocat, Chastity Belt und Pony Time die Finger blutig gespielt. Wer bei jenen Bands schon mal reingehört hat, dürfte schon eine vage Vorstellung davon haben, was ihn auf dem Debüt-Tape (*grmpfh*) der Band erwartet. Treibender Garagenpunk mit einer gewaltigen Portion Humor, so einigen seltsamen Verschrobenheiten und ausgeprägten feministischen Untertönen in den Lyrics, frei von jeglicher Holzhammer-Rhetorik.
Wimps aus Seattle melden sich auch mal wieder zurück mit einer zwar wenig überraschenden aber nach wie vor Spaßigen EP. Weiterentwicklung: Fehlanzeige. Muss aber auch nicht sein, stattdessen freue man sich einfach über diesen kleinen Nachschlag an wunderbar zurückgebliebenem Garagenpunk ihrer ganz und gar eigenwilligen Machart.
Kaviar Special aus Rennes, Frankreich, spielen spaßigen Garagenpunk der primitiven, konservativen Sorte. Sie schaffen es hier dreizehn mal mit Erfolg, einem diese uralten Riffs mit einer derartigen Überzeugung um die Ohren zu hauen, dass man sofort vergisst, wie oft man jedes davon schon gehört hat. Dazu kommt ein gutes Händchen für eingängige Retro-Popmelodien, die immer wieder mal eingestreut werden. Perfekt um mal für ‘ne halbe Stunde alles beschissene zu vergessen.
Dieses Krachquartett aus London konstruiert hocheffiziente Punk-Eruptionen an der Schnittstelle zwischen Noiserock, Garagenpunk und Postcore. Der energiegeladene Garagecore von Hot Snakes scheint hier mehr als einmal durch, auch aktuellere Geschichten wie etwa Metz hatten wohl etwas beizutragen. Hier wird sowohl der inzwischen arg ramponierte Ruf des Post-Hardcore aufpoliert, als auch dem häufig allzu selbstverliebten und verkopften Noiserock-Genre zu neuer Frische verholfen. (mehr …)
Die Nachbarschaftsbratzen aus Los Angeles werden bestimmt nicht den Punkrock revolutionieren. Aber für einen gekonnten Garagenpunk-Snack zwischendurch bin ich immer zu haben, und wer das ähnlich sieht darf dieser Band ruhig mal zehn Minuten seiner wertvollen Zeit opfern. Wird nicht dein Leben verändern, schadet aber auch niemandem und macht kurzzeitig ‘n Haufen Spaß.
Buzzcocks lassen grüßen. Treibender, flotter 77er Punk mit leichter Garagen-Kante aus UK, genaueres finde ich auf die Schnelle leider nicht raus. Gibt sonst nicht viel zu sagen, außer dass es halt sehr geil ist. Erfindet das Rad natürlich nicht neu, aber wer dem Genre etwas abgewinnen kann bekommt eine halbe Stunde schnellen, melodischen Spaß geboten. (mehr …)
Primitiv ist wirklich das einzige passende Wort, um den Sound dieser Band aus Kapstadt, Südafrika zu beschreiben. Das ist Garagenrock in seiner ursprünglichsten Form, “Nuggets”-Style Protopunk der späten 60er/ Frühen 70er. Ab und zu lassen sie noch etwas 30th Floor Elevators oder Stooges zu, viel neumodischer wird’s auf dieser Platte aber nicht. Für dieses Genre gilt: je dümmer und einfacher es wird, desto mehr Spaß macht das ganze. Also Hirn ausschalten und ausklinken, wir verlieren die Kontrolle… (mehr …)
Garagenpunk-Band aus Chicago. Die A-Seite zeigt noch einen leichten Wire-Einfluss, Platte umgedreht gibt’s dann ganz klassischen Garagen-/Protopunk á la Saints & Radio Birdman. Drückt bei mir auf genau die richtigen Knöpfe. Jetzt ein Album bitte, ja? (mehr …)
Hardcore-infizierter Garagenpunk aus Buffalo, NY, genau so wie ich’s mag. Zehn stark angesägte, energiegeladene Minuten Krach, reif für die Klapse. (mehr …)