Strange Attractor – Barely Doin’ Crime

strange attractor
Immer wenn ich denke, in Sachen primitivem Garagenpunk schon alles gehört zu haben, schafft es doch noch irgendwer positiv aus dem ganzen Sumpf herauszustechen. Das letztjährige Album von Strange Attractor war diesbezüglich auch noch mal ein kleiner Schock, der mich vor allem eins lehrte: Es geht immer noch mal eine Nummer reduzierter, einfacher und blöder. Und ‘nen gewaltigen Spaß macht’s trotzdem. Auf ihrer neuen EP geben sich die Kanadier ein (ganz kleines) bisschen polierter in Songwriting und Produktion, ansonsten ist aber alles beim alten geblieben: Garagenpunk, der auch etwas von der Wut der frühen Hardcore-Ära kanalisiert (und sich auch musikalisch nicht ganz unbeeinflusst zeigt), sich zum Glück aber dabei kein bisschen ernst nimmt.

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Hag Face – Rag Face

hag face
Maue Informationslage mal wieder zu dieser Band aus Alberta, Kanada. Aber was man mit Sicherheit über die vier blonden Krawallschlägerinnen sagen kann ist, dass sie Garageninfizierten Noisepunk der schlimmsten und primitivsten Sorte spielen. Wunderbar ist das. So richtig zum weglaufen, wenn’s nicht so geil wär.

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Crystal Swells & Sightlines – Split 7″

crystal swells sightlines
Splitveröffentlichung der beiden Kanadischen Bands. Crystal Swells aus Maple Ridge dreschen sich durch zwei flotte Garagenburner. Platte umgedreht drosseln Sightlines aus Vancouver das Tempo etwas, wissen aber mit ihrem Melodischen und Noise-infizierten Indierock nicht weniger zu überzeugen.


Earl Boykins – Friends

earl boykins
Herrlich schnörkelloser und wahnsinnig infektiöser (Garagen-)Punk aus New York. Mit gelegentlichen Post-Einsprengseln. Oder etwas doomig á la Destruction Unit darf’s auch mal sein. Pixies-artige Surfeinlagen sind auch mit an Bord, melodische Hymnen die auch den Replacements oder Jesus and Mary Chain gut zu Gesicht gestanden hätten, und überhaupt alles mögliche was derartigem Krach jemals einen guten Namen eingebracht hat.

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Girl Tears – Tension

girl tears
Girl Tears aus Los Angeles fackeln nicht lange rum, keiner der 12 Songs auf der EP dauert länger als eine Minute. Und mehr braucht guter Punkrock – in diesem Fall von der Garagen-beeinflussten Sorte mit leichtem Wipers-Einschlag – auch nicht um zu funktionieren. Warum sollte man denn noch dreimal den Refrain wiederholen, wenn man in der Zeit stattdessen noch zwei andere Songs spielen kann? Gut gedacht.

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Dasher – Go Rambo 7″

dasher3
Die Noisepunker aus Atlanta und ihre Debüt-EP Yeah, I Know hatte ich ja schon letztes Wochenende im Programm. Jetzt gibt uns das Trio ein kleines Update in Form einer neuen Siebenzolldrehscheibe. Enthält einen neuen Song und eine nochmal deutlich treibendere Neuaufnahme des schon auf der EP enthaltenen Time Flies.

*edit*
Die Platte ist wieder von Bandcamp verschwunden. Mysteriös, mysteriös. Mal abwarten ob sie irgendwann wieder auftaucht…

Thee Mighty Fevers – Fuck’in Great R’n’R

thee mighty fevers
Ist dir das alles zu kultiviert hier? Diese ganzen Muschibands mit ihrem Fahrstuhl-Noise, dem beschissen verkopften Spießerpunk und die piekfeinen Garagenrocker, die bestimmt alle mit Messer und Gabel essen? Vielleicht könnte diese assige Garagenpunkband aus Kobe, Japan deinen hohen Ansprüchen genügen. Schneller, ungehemmter Rock’n’Roll in einer Weltklasse-Dreckproduktion, könnte auch deiner Mama gefallen.

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