Lady Banana – Wall Of Cheese

lady banana

Dieses Trio aus Göteburg spielt explosiven, Blues-Infizierten Garagenpunk, der seine Sprengladungen in treffsicheren, kompakten 90-Sekunden-Häppchen abwirft. Ein Fest für Freunde von gänzlich unsubtilem Rock’n’Roll á la Pampers oder Feedtime. Auch die Coverversionen von Velvet Underground und Hüsker Dü sind ganz exzellentes Zeugs.



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Pow! – Fight Fire

pow

Erlesener Synth-Garagenpunk aus San Francisco, erschienen auf dem lokal für derartige Geräusche zuständigen Qualitätslabel Castle Face. Das bewegt sich so etwa auf dem Grat zwischen den aufgedrehten Punkausbrüchen von Ausmuteants und ähnlichem Aussie-Zeugs, und anderseits den eher San Francisco-typischen Garagenjams von Ty Segall und Thee Oh Sees. Das ganze dann teilweise mit einem latenten Postpunk-Einschlag und um ein paar kosmisch-krautige Drone-Interludes angereichert.


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The Splits – II

The Splits

Drei Grrrlz und ein bärtiger Höhlenmensch aus Helsinki fabrizieren eher konservativen aber hochwertigen Rock’n’Roll mit bemerkenswerter Trefferquote, der ständig zwischen melancholischem Punkrock und garagen-lastigeren Tönen oszilliert. Ihr zweites Album hat jetzt irgendwie den Weg zum in Portland ansässigen Label Dirtnap Records gefunden und passt da ganz ausgezeichnet ins weitere Umfeld.


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The Blind Shake – Fly Right

The Blind Shake

War ihr letztjähriges Album “Breakfast of Failures” noch eine unaufhaltsam vorwärts walzende Riffattacke, hat die Band aus Minneapolis für ihre neue Platte auf Slovenly wohl absichtlich etwas Sand ins Getriebe gestreut. Die neue Reibung und Knarzigkeit lässt sie streckenweise an Useless Eaters oder Ex-Cult erinnern, gelegentlich mit einer gewissen Surfseligkeit.


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Useless Eaters – Singles 2011-2014

useless eaters

Die Band aus Memphis und San Francisco macht jetzt ja schon seit einigen Jahren die Garagen und Keller der weiteren Umgebung unsicher und diese Compilation auf Slovenly versammelt jetzt endlich die meisten 45er der letzten Jahre in kompakter Form. Wem das letztjährige Garagen-Highlight “Bleeding Moon” schon etwas zu poliert klang (ist ja alles eine Frage der Gewohnheit), der kann sich hier an der deutlich knarzigeren LoFi-Ästhetik und dem durchgehend ausgezeichnetem Material ergötzen.



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Tree Blood – I Am A Disgusting Pig

tree blood

Noise-/Postpunk aus Minneapolis mit konstanter Schieflage, ein wunderbar kruder Angriff auf die Sinne. Die Songs auf dieser Spulware sind überwiegend schon im letzten Jahr auf drei Kurzspieler-Tapes erschienen, wurden hier aber noch mal in zwei langen, energiegeladenen Takes (je eine Seite am Stück) neu aufgenommen. Geht etwas in die Richtung von Watery Love, Piles oder Generation Loss, in den melodischeren Momenten klingt’s aber auch als hätte man die erste Milk Music EP durch den Garagen-Fleischwolf gezogen.


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Broken Prayer – Misanthropocentric AKA Droid’s Blood

broken prayer

Diese Band aus Chicago spielt eine sehr erfrischende Auffassung von Hardcorepunk, getränkt in simplen Noiserock und Garagenpunk. In Kombination mit den sägenden Synths klingt das wie übertaktete Ausmuteants mit ordentlich Hardcore-Feuer unter’m Arsch.



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Dead Arms – All The Hits

dead arms

Die Londoner Kapelle teilt sich mindestens ein Mitglied sowie die generelle Marschrichtung mit den Death Pedals. Hier nähern sie sich der Sache aber überwiegend von einer eher garagigen, straight rockenden Seite, mit dem gleichen durchschlagenden Effekt. Ausgezeichneter Garagen-/Noisepunk der neben besagten Death Pedals wahlweise auch mal mal an Pissed Jeans, Hot Snakes, Lo Fat Getting High oder die gestern hier geposteten Beast Fiend erinnern mag. Und natürlich etwas an die unvermeidlichen Jesus Lizard.


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