City Slang – Sonic Crime Wave
Eine durchweg runde EP liefert diese Band aus Chicago ab. Oldschooliger Garagepunk ohne Überraschungen, dafür mit um so mehr Feuer unterm allerwertesten.
Eine durchweg runde EP liefert diese Band aus Chicago ab. Oldschooliger Garagepunk ohne Überraschungen, dafür mit um so mehr Feuer unterm allerwertesten.
Eine neue Drecksladung der mysteriösen Band (ein oder zwei Mitglieder, vermutlich aus Italien. Oder Brasilien? Alles etwas unklar) irgendwo aus Großbritannien. Roher Hardcorepunk mit garagigem Vibe, schwarz wie ‘ne Jauchegrube und nicht weniger dreckig.
Eine kleine Supergroup hat sich da mal zusammengerauft, bestehend aus Garage-Wunderkind Ty Segall, dessen Fuzz-Bandkollegen Charles Moothart und komplettiert durch Frontmann Chris Shaw (Ex-Cult). Musikalisch gibt das keine Überraschungen, das klingt genau so wie man sich solch eine Kollaboration vorstellt. In anderen Worten: ganz ausgezeichnet. Dar abgehangene Fuzzfaktor der Segall-/Moothart-Fraktion bekommt einen ordentlichen Arschtritt und ein paar kleine Schrägheiten aus dem Ex-Cult Universum verpasst. So einfach, so gut.
Alles wie gehabt auf der neuen EP der Punks aus Kansas City und das ist gut so. Straighter und drückender Garagepunk, der niemals den Fuß vom Gas nimmt.
Es gibt mal wieder etwas neues zu vermelden von der äußerst produktiven Garagekapelle aus Memphis und San Francisco, deren aktuelles Album jetzt auf Castle Face erschienen ist. Gaben sie sich auf der vergangenen Winter erschienenen Temporary Mutilation EP etwas sperriger als gewohnt, ist das hier wohl ihre rundeste Veröffentlichung bisher, die sich dennoch experimentier- und spielfreudig gibt. Die Synths rücken diesmal ein ganzes Stück in den Vordergrund und es dominieren ganz unerhört stoische, stellenweise geradezu krautige Grooves. Fluppt besser als je zuvor.
Leider kein Album-Stream verfügbar :(
Schmieriger, bluesiger Garagepunk aus Portland mit 77er- und unterschwelligen Southern-Einflüssen, der in den besten Momenten an eine packende Verschmelzung von Dead Moon, Wipers und The Saints erinnert.
Erster Langspieler der Punks aus Saint Louis. Ihre Musik besitzt diese spezielle Ästhetik von weggeworfenem Fastfood, grün-bräunlich getönt und von Fliegen belagert, nachdem es mehrere Tage in der Sonne gelegen hat.
Ganz unverschämt und kompromisslos losrockender Garagepunk aus New York.
Schon eine Weile her seit der ausgezeichneten Soft Sheets 7″, jetzt legen die Postpunker aus Kansas City nach. Und sowohl das Lineup als auch ihr Sound haben sich ganz schön gewandelt, auf ihrer neuen EP kleiden sie ihre Songs in ein ausgesprochen sprödes LoFi-Klanggewand mit deutlichem Garage-/Protopunk-Einschlag.
Schön kraftvoll vorwärts rollender Garagepunk aus Melbourne.