Als eine unerwartet starke, zeitlose Garagepunk-Perle stellt sich das Debütalbum von Vaguess aus Costa Mesa, Kalifornien heraus. In den vierzehn Songs wechselt sich klassisches Geriffe mit packenden Melodien ab. Verpackt in Arrangements, die von bester Handwerkskunst zeugen. Eine der seltenen Platten, die zutiefst in alten Genre-Traditionen verwurzelt ist, ohne dabei in einem vorhersehbaren Einheitsbrei zu versinken. Jeder Song hier ist ein Volltreffer.
Erinnert sich noch wer an dieses Punkquartett aus Richmond, Virginia? Gute sieben Jahre sind seit ihrem letzten Album vergangen. Jetzt haben sie ein neues am Start und erfreulicherweise kann das problemlos an den hohen Qualitätslevel ihrer alten Platten anknüpfen. Oldschoolige Garage-Riffs treffen hier auf Elemente aus kraftvollem Postcore.
Erstklassiger Punkrock aus der 77er Garage schmeichelt den Ohren auf dem Demo von Wild Rose aus Charlottesville, Virginia, mit genau der richtigen Dosis LoFi-Dreck. Hat übelst Potenzial, das.
Starke Debüt-EP einer Band aus Stockholm, darauf präsentieren sie melancholisch powerpoppigen Garagepunk, reichhaltig an eindringlichen Hooks und hochwertigem Songmaterial. Beides erinnert etwas an Radioactivity. Im Gegensatz zu denen, ist hier aber auch ein Hauch von postpunkiger Dissonanz und ein markanter Goth-Unterton zu vernehmen.
Auf diesem Tape liefern Celluloid aus Seattle eine eigenwillige Mischung aus Sludge, Post- und Garagepunk, plus einem nicht zu überhörenden Cowpunk-Einfluss. Erinnert stellenweise etwas an alte australische Helden wie Feedtime oder spätere Scientists. Einen gewisser Gun Club Vibe hat die Sache auch.
Die dritte Iteration dieser Compilation erschien zuletzt als Tape bei Paradise Daily. Darauf gibt es den Großteil des auf verschiedenen Demos, 7″s und einer Split-EP erschienenen Materials der Garagepunker aus Melbourne zu hören, plus ein paar bisher unveröffentlichte Outtakes.
Garage-/Psych Punk aus Minneapolis. Jim and the French Vanilla sind ein Soloprojekt vom Blind Shake Gitarristen/Sänger Jim Blaha. Das hier ist sein drittes Soloalbum und das erste mal, dass er von der bisherigen, akustisch-schrammeligen Homerecording-Ästhetik abrückt, zugunsten eines vollen Bandsounds. Das Ergebnis ist seiner Hauptband nicht ganz unähnlich, lässt gelegentlich aber auch mal ein paar melancholisch-poppige Untertöne zu.
Neues von den Synth-Garagepunkern aus Los Angeles. Verglichen mit dem letzten, eher straight rockenden Album der Band kommt die neue Platte insgesamt etwas psychedelisch verschwurbelter daher, weiß im richtigen Augenblick aber immer noch ordentlich aufs Gas zu treten.
Das dritte Album des pariser Punktrios. Darauf gibt’s wie gewohnt ausgezeichneten Garagepunk zu hören in einer relaxt vor sich hin groovenden Darbietungsform.