Super Luxury – Smackers

Auf ihrer Abschieds-EP versammelt die Band aus Leeds noch einmal vier ungewaschene, im absolut positiven Sinn stumpfe Songs, die sich irgendwo im Umfeld von Fuzz-/Sludgepunk und Noise Rock bewegen.

Auf ihrer Abschieds-EP versammelt die Band aus Leeds noch einmal vier ungewaschene, im absolut positiven Sinn stumpfe Songs, die sich irgendwo im Umfeld von Fuzz-/Sludgepunk und Noise Rock bewegen.

Das Demo der Band aus Manchester hat ja schon sehr ordentlich in die Scheiße gehauen, auf der neuen digitalen Single hat ihr Sound aus Fuzz und Garage aber noch einiges an Kontur und Druck gewonnen. So ähnlich würde ich mir eine technisch etwas versiertere Variante von Lumpy and the Dumpers vorstellen.

Schön dreckig daher rumpelnden Fuzzpunk gibt es auf dem Demo von Impotentie zu begutachten. Dabei darf man sich nich von den auf Niederländisch gesungenen Lyrics an der Nase herumführen lassen: Die Band kommt in Wirklichkeit aus Montreal.

Die Band aus London setzt auf ihrer dritten EP den Trend fort, mit jeder Veröffentlichung etwas lauter zu werden. Fuzz Punk und Noise Pop gibt’s darauf zu hören, der einerseits an jüngere Bands wie Playlongue, Terrorista, Solids oder die erste Milk Music EP erinnert, aber auch Anklänge an Klassiker von Hüsker Dü, Sonic Youth oder Dinosaur Jr erkennen lässt.

Zwei Größen des zeitgenössischen Noise-, Fuzz- und Powerpops versammeln sich auf dieser schicken 10″ Split-EP aus dem Hause Emotional Response. Kids On A Crime Spree tragen dazu zwei psychedelische Popnummern bei, die knietief im Reverb der Phil Spector-Größenordnung getränkt sind. Terry Malts machen das, was sie am besten können und präsentieren zwei unwiderstehliche Ohrwürmer, die wieder deutlich mehr Beißkraft zeigen als das etwas Handzahme letzte Album.

Auf dem Demo Nummer zwei der Band aus Cardiff kommt ihr Fuzzpunk mit Elementen aus Sludge, Noise und Garage ein gutes Stück tighter und fokussierter daher als noch auf dem Vorgänger. Was nicht heißen soll, dass sie jetzt auch nur annähernd handzahm geworden wären. Diese Songs sind bissig wie eh und je.
Aus Bordeaux. Ansonsten: Titel ist Programm. Auch für nicht-Hunde genießbar.
Auf der zweiten EP dieser Band aus Los Angeles gibt’s Garage-/Fuzzpunk mit vereinzelten Postpunk-Anleihen und hohem Spaßfaktor auf die Ohren. Ich fühle mich ein wenig an die australischen Kollegen Dumb Punts erinnert.
Nicht mehr so ganz neu ist diese ausgezeichnete Split-Cassingle auf Killer Tofu Records, eine waschechte Mogelpackung. Denn Big M ist in Wirklichkeit nur ein weiteres Alias, unter dem die Typen von Burp! operieren. Unter letzterem Namen liefern die hier straighten, energiegeladenen Fuzz- und Garagepunk ab, als Big M dann etwas ähnliches, ergänzt um gewisse Noiserock/Grunge-Anleihen.
Das Punkduo aus Berkeley ist zurück mit ihrem dritten Album und einem geschärftem Sinn für hocheffiziente Riffs, die sie hier mal wieder souverän aus dem Ärmel schütteln als wär nix dabei. Überhaupt haben die sich Street Eaters irgendwie ihre eigene kleine Nische geschaffen mit ihrem recht eigenwilligen Mix aus (Post-)Punk, tonnenweise Fuzz und einem kleinen Spritzer Stoner-Gedöns.