Muscle Dungeon – Beef Angel

Diese EP einer Band aus Portland ist schon nicht mehr so ganz neu aber dafür eine ziemliche Bombe mit ihrem astreinen Fuzz Punk/Noise Pop, der irgendwie sein Jahrzehnt verpasst hat und gerade deshalb absolut willkommen in der Gegenwart ist. Ganz besonders für Freunde von so melodieverliebten Lärmerzeugern á la No Age, Diarrhea Planet, frühen Male Bonding oder Jeff The Brotherhood.

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Blood Cookie – Empty Your Mind

Hochpotenter Scheiß, was dieses Trio aus Minneapolis auf ihrem bereits dritten Langspieler veranstaltet. Melodische Fragmente und shoegazige Texturen kollidieren mit dissonantem Lärm. Wuchtig nach vorne gehender Post Punk á la Lié, Death Stuff, Shit Giver oder Dasher trifft auf den Fuzz Punk/Noise Pop etwa von Slowcoaches oder UV-TV, Noise Rock der Marke USA Nails oder Batpiss. Unvorhersehbar, eigenwillig und doch erstaunlich homogen, absolut eigenständig kommt diese wilde Mixtur rüber.

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Civilian – More Like ET

Hervorragend angepisstes Zeug aus Los Angeles. Irgendwo zwischen Garage-, Fuzz- und Hardcore Punk angesiedelt hat das schon länger keine Dusche mehr gesehen und könnte so auch schon vor knappen vierzig Jahren der kalifornischen Szene entsprungen sein. Wem seine KBD-Compilations nicht mehr ergiebig genug sind, der findet hier drin neue Medizin.

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Germ House & Far Corners – Split Tape

Gelungene Splitkassette zweier Bands aus Rhode Island, die jeweils den Frontmann Justin Hubbard gemeinsam haben. Die mir bislang weniger vertrauten Germ House gefallen dabei schon mal ganz ausgezeichnet mit weitgehend relaxtem, minimalistisch-repetitivem Lo-Fi Indierock, dem man einen gewissen Woolen Men-Vibe oder Ähnlichkeiten zum Psych-/Fuzz Pop von Violent Change nicht absprechen kann.
Deutlich derber geht dann der noiselastige Postpunk der Far Corners zur Sache, die ja hier in der Vergangenheit schon mit ein paar klasse EPs aufgefallen sind. Die neuen Songs sind natürlich ebenfalls wieder erste Sahne.

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Grimly Forming – Grimly Forming

Ausgesprochen ansprechend, der Krawall dieser Band aus Los Angeles. In seiner Mischung aus angepisstem Hardcore und Garage Punk plus einer großzügig bemessenen Schaufel Fuzz und Noise steht das genreüberschreitenden Bands wie Anxiety, Soupcans oder Vulture Shit nicht allzu fern.

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Co Sonn – VBG Trash Ensemble Vol. II

Casper Tengberg aus dem schwedischen Vänersborg macht auf seinem zweiten Langspieler genau da weiter wo der Vorgänger aufgehört hat, das Songmaterial macht dabei aber einen konsistenteren Eindruck und hat offensichtlich ein Quäntchen mehr Feinschliff erfahren. Natürlich klingt sein charmanter Sound zwischen rumpeligem Garagengedöns und eingängigem Fuzzpop immer noch schön Lo-Fi. Unter der knarzigen Oberfläche verbergen sich so einige hartnäckige Ohrwürmer.



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Launcher – Launcher

Schön abgefucker Fuzzpunk mit Raketenantrieb aus Los Angeles, der sowohl Anklänge an diverse Hardcore-Pioniere aus ihrer direkten Nachbarschaft als auch an die exzentrischsten Auswüchse alter Killed By Death Compilations inne hat. Im speziellen fühle ich mich angenehm an The Endtables erinnert. Kann was.


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Cutie – Cutie

Was diese New Yorker Band hier fabriziert ist eine strohdumme, arschtretende Granate aus Noise Rock und Fuzzpunk, die einfach nur Spaß macht. Wie ein Mix aus Flipper, frühen Black Flag und Scratch Acid. Verdammt geiler Shit!



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Tropical Trash & Brutal Birthday – Split 7″

Starkes Zeug aus dem Hause Maple Death Records. Tropical Trash aus Louisville, Kentucky kamen hier ja schon mal mit ihrem ausgezeichneten Debütalbum UFO Rot vor und ihre Mischung aus Noise Rock, Garage- und Fuzz Punk macht auch diesmal wieder eine gute Figur. Vollkommen überrascht bin ich hingegen von den Italienern Brutal Birthday, die hier ihr Debüt abliefern. Ebenfalls im Spektrum von Fuzz und Noise angesiedelt, hat das aber auch einen leicht Krautigen Vibe, der etwas an Spray Paint oder noch mehr an deren Kollaborations-Projekt Contributors erinnert. Grandioses Zeug von einer Band, die man im Auge behalten sollte.


Witch Coast – Devil Vision

Irgendwie ist diese ziemlich geile EP bisher an mir vorbei gegangen. Fuzzpunk und Noisepop gibt’s darauf zu hören, der stark an frühe Wavves oder No Age erinnert, vermischt mit ein wenig Oh Sees-Psychedelia und der angenehm stumpfen Haudrauf-Garagenästhetik des ganz frühen Ty Segall.


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