Violent Change - VC3

violent-change

Das drit­te Al­bum die­ser Band aus San Fran­cis­co be­sticht mit tech­ni­co­lor­far­be­nem Psy­che­de­lic-/Power­pop, im char­man­ten Lo­Fi-Klang­ge­wand und mit or­dent­lich viel Fuzzfak­tor. Er­in­nert mich ganz po­si­tiv an das De­büt­al­bum der Woo­len Men, manch­mal hat's auch et­was von Gui­ded By Voices.



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Life Stinks - You'll Never Make It

life stinks

Mal eher post­pun­kig-abs­trak­ter, mal sehr ein­gän­gi­ger Fuzzpop/​Indierock aus San Fran­cis­co. In ei­ni­gen Mo­men­ten klingt es et­was so als wä­ren Pa­ve­ment in den Ga­ra­gen-Kes­sel ge­fal­len, auch an Flip­per kann man sich manch­mal ein we­nig er­in­nert füh­len.



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The Rubs - The Rubs Are Trash

the rubs

Ei­ne wah­re Glücks­pil­le, die­se Plat­te vol­ler son­ni­gem Ga­ra­ge-Fuzzpop der Rubs aus Chi­ca­go.


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Sheer Mag - II 7"

sheer mag

End­lich gibt's Nach­schub von den ge­gen­wär­ti­gen Kö­ni­gen des Sou­thern-be­ein­fluss­ten Power Pop. Die neue EP von Sheer Mag aus Phil­adel­phia setzt das Feu­er­werk aus klas­si­schen Pop­me­lo­dien und ent­waff­nen­den Hooks schnör­kel­los fort. Der knar­zi­ge Lo­Fi-Sound, der zu die­ser Mu­sik ein­fach passt wie Arsch auf Ei­mer, ist wei­ter­hin prä­sent; die eh schon sehr aus­ge­fuchs­ten Ar­ran­ge­ments ha­ben hier aber noch ein gan­zes Stück mehr Fein­schliff er­fah­ren.

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Braggers - Virtual 7"

braggers

Le­cker ent­spannt vor sich hin ge­schram­mel­ter Fuzzpop aus Kan­sas Ci­ty. Hin­ter dem Pro­jekt steht ein ge­wis­ser Es­te Le­on, nie von ge­hört. Per­fek­ter Sound­track zum spät­auf­ste­hen.

Black Planet - Female Hysteria

black planet

Die­ses Trio aus Cin­cin­na­ti fa­bri­ziert aus­ge­zeich­net ab­ge­fuzz­ten Lärm ir­gend­wo im Span­nungs­feld zwi­schen Ga­ra­gen­punk, noi­se-las­ti­gem Post­punk und ab­ge­han­ge­nem Fuzzpop, der von An­fang bis En­de ei­nen un­ge­zähm­ten DIY-Spi­rit ver­strömt.


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Attendant - Freaking Out

attendant

Die sie­ben Songs die­ses Mi­ni­al­bums brauch­ten et­was Zeit um sich in mei­nen Ge­hirn­win­dun­gen fest zu kral­len, aber jetzt sind sie nicht mehr raus zu be­kom­men. Und nach­dem ich's schon ei­ni­ge Wo­chen vor mir her ge­scho­ben hab be­kommt die Band aus Phil­adel­phia hier end­lich auch mal 'n Post spen­diert. Die Plat­te ist voll­ge­stopft mit tol­lem Indierock/​Noisepop, der mal an klas­si­sche Di­no­saur Jr, mal an ak­tu­el­le Ver­tre­ter des leicht ver­träumt me­lo­di­schen Krachs á la Gold Be­ars er­in­nert. Die Band setzt sich un­ter an­de­rem aus Mit­glie­dern der mir eher gleich­gül­ti­gen Ra­dia­tor Hos­pi­tal und den aus­ge­zeich­ne­ten Swea­rin' zu­sam­men, letz­te­re sind da mu­si­ka­lisch auch nicht so weit ent­fernt.


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Teardrop Factory - Thrash In The Heart

teardrop factory

Faux Di­scx gilt ja schon län­ger als ei­ne der zu­ver­läs­sigs­ten Ta­lent­schmie­den für schrä­gen und un­an­ge­pass­ten, je­doch auch me­lo­disch-zu­gäng­li­chen In­die­rock aus UK. Jetzt brin­gen sie mit den ers­ten Lang­spie­ler die­ser Band aus Brigh­ton mal wie­der ei­nen ziem­li­chen Ham­mer von ei­ner Plat­te un­ters Volk.
Mu­si­ka­lisch kann man das gan­ze ir­gend­wo zwi­schen Noi­se­pop/-punk, Shoe­ga­ze-Zeugs und Fuzzver­lieb­tem In­die­rock ein­ord­nen. Er­in­nert wahl­wei­se mal an die me­lo­di­schen Mo­men­te vom ers­ten Weekend-Al­bum, na­tür­lich an Je­sus and Ma­ry Chain oder Ri­de im Power­pop­mo­dus. Ei­ne re­lax­te­re Va­ri­an­te von Ter­ry Malts. Oder auch Vel­vet Underground's White Light/​White Heat hat wohl sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen. In der zwei­ten Halb­zeit ge­sellt sich da­zu dann ei­ne Ten­denz zu me­lan­cho­li­schen Pi­xies-Surf­gi­tar­ren.
Was die Plat­te dann aber letzt­end­lich so un­wi­der­steh­lich macht ist das stim­mi­ge und recht viel­sei­ti­ge Song­wri­ting. Es gibt nicht ei­nen ein­zi­gen Durch­hän­ger auf der Plat­te. Die Ty­pen schüt­teln ein in­fek­tiö­ses Power­pop-Hook nach dem an­de­ren aus dem Är­mel und wer­den da­bei nie lang­wei­lig. Die dre­ckig pro­du­zier­te Lo­Fi-Äs­the­tik passt da­zu wie Arsch auf Ei­mer.



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Bartholomew Clay - A Celebration Of You

bartholomew clay
Psy­che­de­lisch fuz­zi­ger Noi­se-Mi­ni­ma­lis­mus von ei­nem So­lo­künst­ler, der ver­mut­lich aus New Ha­ven in Con­nec­ti­cut kommt. Oder aus ir­gend­ei­nem den an­de­ren New Ha­ven, die In­for­ma­ti­ons­la­ge lässt da et­was zu wün­schen üb­rig. Auf je­den Fall be­nö­tigt er nicht viel mehr als sei­ne Gi­tar­re und ab und zu ein we­nig aufs Mi­ni­mum re­du­zier­te Per­cus­sion un­ter ei­ner mas­si­ven Schicht aus Fuzz und Re­verb, um mit sei­nen simp­len aber emo­tio­nal auf­ge­la­de­nen Pop-Ent­wür­fen den Hö­rer zu be­we­gen.

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Island Twins - Spanish Blood

spanish blood
Sau­mä­ßig re­lax­ten, flau­schig war­men In­die­rock be­schert die­ses New Yor­ker Trio, der aber trotz­dem ge­nug Beu­len und Kan­ten auf­weist um nicht zur glat­ten Wohl­fühl­be­schal­lung zu ver­kom­men. In ei­ni­gen Mo­men­ten er­weckt die Plat­te As­so­zia­tio­nen an die Ga­ra­gen­pop­per King Tuff, kommt aber ganz gut oh­ne de­ren Re­tro-Ele­men­te aus. Ei­ne aus­ge­spro­chen son­ni­ge An­ge­le­gen­heit ist das rein Mu­si­ka­lisch, ge­kon­tert durch ei­nen klei­nen An­flug von Tod und Ver­der­ben in den Ly­rics. Da­mit wir auch ja nicht zu gut drauf kom­men.

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