Klint – Guilty

Noch mehr gutes Futter vom Synth-/Electro Viking Punk-Maestro Klint auf einer schnieken Compilation, die neben dem digitalen Release auch in Form wiederverwerteter Kassetten ein neues Zuhause sucht – dem kann ich natürlich nur applaudieren! Hier haben wir also eine Mischung aus altem Scheiß den ihr vielleicht schon kennt, altem Scheiß den ihr vermutlich noch nicht kennt und neuem Scheiß, den ihr definitiv noch nicht gehört habt. Oh, und obendrein wäre da noch die Angelegenheit um ein paar lange verschollen geglaubte Wachszylinder zu erwähnen, wunderbar roh und ungehört seit ca. 1904-1912. Krank!

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Klint – Existence

Nachschub vom Lo-Fi Viking Synth Punk-Wahnsinn dieses Typen aus Schleswig, der inzwischen ja keine keine Vorstellung mehr braucht, nach dem er innerhalb von weniger als einem Jahr seine ganz eigene Subnische mit einer Reihe von EPs und Singles erschaffen hat. Auch die neueste davon ist wieder ein starkes Biest, alternierend zwischen knackigen Garage Punk-Smashern und pulsierenden Tanzflächenaufmischern.

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Egg Idiot – Help!

Neuer Irrsinn von jenem Leipziger Garage-/Synth Punk-Spektakel bei dem der Name Programm ist – dieser Sound klingt tatsächlich nur nach den hintersten verwunschenen Winkeln des Eggpunk-Sektors. Meistens ziemlich catchy aber immer schön einen an der Klatsche. Klarer Fall für Freunde von so Zeug á la Nuts, Set-Top Box, Metdog, Nubot555 oder Dee Bee Rich.

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Nubot555 – No Way Back

Maximal durchgeknallter Scheiß mal wieder aus dem belgischen Belly Button Records-Dunstkreis. Was sich auf der Debüt-EP des Typen unter dem Nubot555-Alias (davor auch als King Dick bekannt…) wiederfindet ist ein wildes Durcheinander zwischen Garage- und Electro Punk von der klar Eierköpfigen Subströmung. Diese LoFi-Konstrukte bündeln dabei ihre vielen Schrägheiten aber mit reichlich smarten Ideen und frischer kreativer Energie zu einem beeindruckenden Debüt, das mit Leichtigkeit aus dem inzwischen doch reichlich vollen Genrepool herauszustechen vermag. Insbesondere Freunde von Egg Idiot finden hier neues Futter, würde ich mal sagen.

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Freak Genes – Hologram

Ein neuer Release von dem britischen Garage-/Synth Punk Duo bestehend aus Proto Idiot-Frontmann Andrew Anderson und Charlie Murphy den man aus The Red Cords, Internal Credit und Isolation kennt, ist eigentlich immer eine sichere Wette. Nachdem der Vorgänger eine etwas kühlere, minimalistische Synth-Ästhetik ausgelotet hat, kommen sie diesmal mit einem etwas volleren Sound daher und ihrem bislang wohl griffigsten Songmaterial, das überwiegend den Geist alter Synthpunk-Genrepioniere wie Primitive Calculators, Nervous Gender, Screamers, Units, Minimal Man und natürlich Devo (duh!) channelt, aber auch Vergleiche zu Isotope Soap oder Alien Nosejob im vollen Elektro-Modus sind durchaus angebracht.

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Erste Hilfe – Erste Hilfe

Ausgesprochen geiles Synth-/Elektro Punk-Zeug, das etwas rüberkommt wie eine Mischung aus Pisse, Puff! oder der jüngsten, sehr elektro-lastigen Schiach EP. Außerdem mag man Vergleiche zu Spyroids oder Heavy Metal ziehen, ebenso wie zu uraltem Synth Punk-Inventar á la Screamers oder Nervous Gender. Insbesondere Klickfarm mag sich dann auch ein bisschen Inspiration aus dem Visitors-Klassiker Electric Heat gezogen haben.

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Klint – Heat Wave

Neuer Scheiß von dem einzigen Viking Synth Punk-Projekt der Welt… und schon wieder ein echter Knaller! Der Titeltrack vereinnahmt sofort mit einem pulsierenden Groove wie es nicht ganz unähnlich die Dance-Single vor kurzem schon abgezogen hat, diesmal aber gewürzt mit einem Hauch von altem Eurotrash-Käse. Go Ahead ist dann ein schnörkellos effektiver Punk-Smasher und das seltsam platzierte/betitelte Instrumental Interlunde fühlt sich an wie ’ne Hommage an klassische Chiptunes, die sich irgendwie auch gut in die laufende Dungeon Synth/-Punk-Welle einreihen lässt.

Klint – Dance

Der Typ aus Schleswig fiel bereits sehr positiv anlässlich seiner Debüt-7″ auf Goodbye Boozy Records auf. Auch wenn das Artwork jener sowie auch seiner neuesten EP eine Nähe zum Dungeon Synth/-Punk nahelegt, ist hier jedoch höchstens unterschwellig was von den im letztgenannten Genre-Cluster typischen Black- und/oder oldschool „Heavy“ Metal-Einflüssen zu bemerken, weshalb ich da soundmäßig eher mal jüngere Entwicklungen im Garage-/Synth-/Elektropunk-Bereich als Vergleiche anbieten würde – unter anderem von Mononegatives, Pow!, Liquid Face, Ghoulies oder Slimex.

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Reckless Randy – Reckless Randy

Irgendwie ist mir dieser Typ aus Ocean City, New York bisher durch die Lappen gegangen. Sein Langspiel-Debüt trifft dafür aber gleich mal voll meinen Nerv mit einer Auffassung von simplem bis dummen Garage-, Electro- und, gelegentlich, Synth Punk, der häufig noch mal einen deutlichen Schlag in Richtung ’77 aufweist und an alte Pioniere wie Screamers, MX-80, Metal Urbain/Dr. Mix & The Remix oder auch ein kleines bisschen an Chrome erinnert. In Country Girls gibt es dann passend zum Titel noch einen leichten Anflug von Gun Club-mäßigem Cowpunk, während man in der Gegenwart vielleicht Vergleiche zu so Acts wie S.B.F., Kid Chrome, Zoids oder Mateo Manic ziehen möchte.

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Mateo Manic – Time Don’t Matter In Dark Matter

Garage-/Synth-/Elektropunk aus Cleveland, Ohio, der seine eigene kleine Nische im aktuellen Genre-Umfeld findet, nicht zuletzt dank eines gewissen psychedelischen Appeals und trotz leichter Ähnlichkeiten etwa zu The Spits, Smirk oder Silicon Heartbeat – gefiltert durch eine dichte, Chrome- oder Metal Urbain-mäßige Nebelwand. Alternativ mag man darin auch eine Garagepunk-Inkarnation der halluzinogenen Cowpunk-Albträume von Murderer erkennen.

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