Yacht Fire – Yacht Fire

Die Band aus Portland entzückt auf ihrer Debüt-EP mit einem mühelos coolen Sound zwischen Garage- und Fuzz Punk, der sich abwechselt im Spektrum von melodischen Noise Pop-Songperlen die etwa an primitivere Varianten von frühen No Age, Terry Malts, Male Bonding, Why Bother?, The Wind Ups oder Deletions erinnern, sowie zwei noch mal deutlich simpler gestrickten Brocken die mich an Buck Biloxi, Lumpy and the Dumpers, Giorgio Murderer, Bart and the Brats und diesen Zhoop/Djinn/Feed/etc-Hansel denken lassen. Den Abschluss macht ein netter Akustik-Song, der sich ebenfalls keine Blöße gibt.

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Eye Ball – Rubber Hammers

Diese Band unbestimmter Herkunft hat sich bisher schon immer angenehm kurz gefasst und Teil drei in einer Serie von digitalen 2-Track Singles hält weiter an dieser Tugend fest, begeistert dabei erneut mit zwei perfekt ausgeführten kleinen Detonationen des unverschämt eingängigen Garage Punks, die sich Freunde von so Zeug im Fahrwasser von Marked Men, Radioactivity, Sonic Avenues, Cheap Whine and frühen Sweet Reaper keinesfalls entgehen lassen sollten.

Bad Shout – Volatile

Bad Shout aus Cardiff konnten bereits eine vielversprechende Debüt-EP im letzten Jahr verzeichnen und einen noch etwas stärkeren Nachfolger dieses Jahr im Sommer, aber für mein Empfinden taten sie sich schwer damit, dem müßigen Status als „durchaus nett, aber noch nicht ganz da“ zu entkommen. Nu ja, was soll ich sagen… mit der neuesten EP ist die Band aber mal sowas von angekommen, auf welcher sie gekonnt zwischen ordentlich eingelaufenem, bluesigem oldschool Garage Punk, Hardcore-Ausbrüchen und powerpoppigen Ohrwürmern mit ’77er Vibe, leichten Spuren von Dickies alternieren.

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Lusso – Poison

Mirage erscheint am 13. Dezember

Seudo Youth – Theme Song

Nobody Gets Down Like Seudo Youth erscheint am 3. Januar auf Going Underground Records.

Amusement – Holding On

Holding On erscheint am 1. März auf Dirt Cult Records.

Grinding Eyes – We Move Slowly

Out Of Focus erscheint am 14. Februar auf Poison City Records.

Proto – Peur Bleue

Maintenance erscheint am 13. Dezember auf Hidden Bay Records.

Benzin – Treibjagt

Es hat ein paar Jahre gedauert nach dem starken 2019er Demo aber zu guter Letzt ist doch tatsächlich mal die Debüt-LP von den Berlinern Benzin am Start und wird den hohen Erwartungen mehr als gerecht, wobei sich ihr zuvor stärker Garage-orientierter Sound sich jetzt mehr von einem Post Punk-Vibe zulegt während das Tempo sich zunehmend Richtung Hardcore bewegt. Der Scheiß hier umfasst so einige Tendenzen anderer Berliner Bands wie Rogue, DBR, Tanning Bats, Ponys auf Pump, Cold Leather, eine Synth-lose Variante von Gym Tonic oder auch die erste Puff! 7″ lässt grüßen. Gleichsam lasse ich aber auch Vergleiche zu der Leipziger Szene gelten und Bands wie Ambulanz, Lassie, Onyon und Laugh Box… oder, wo wir eh schon von den Sachsen reden, würde ich sagen ein bisschen Pisse ist da auch drin. Aber die Einflüsse gehen über den Tellerrand der deutschen Szene hinaus – nicht zuletzt ist da auch ein starker Vibe von Surfbrett-schwingenden, frühen Westküsten-Punks á la Agent Orange, Germs und Adoloscents zu erkennen in Kombination mit jüngeren Erscheinungen der Sorte Warm Bodies, Warp, Judy and the Jerks, Vexx oder Itchy and the Nits.

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Impotentie – Zonder Titel Deze Keer

Hier gibt’s Nachschub von diesem „echte belgische Punk“ an dem absolut nicht ein Typ aus Montreal oder ein New Yorker beteiligt sind, isch schwör ey. Musikalisch ihr ausgereiftester Output bisher, verschmilzt das die freimütig propagierten ’80er Europunk-Einflüsse mit gleichen Teilen von Oi! und Post Punk, leichten Spuren von Death Rock aus der selben Ära. Aus jüngerer Zeit könnte man sie auch als einen extra primitiven und melodischeren Abkömmling des US Post Punk-Bollwerks Institute beschreiben, von denen – so habe ich gehört – auch jemand definitiv nicht in dieser Band mitspielt, versprochen!

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