De Rodillas – Rigged
Implacable erscheint am 21. Juni auf Dirt Cult Records & Cruel Noise Records.
Implacable erscheint am 21. Juni auf Dirt Cult Records & Cruel Noise Records.
Vomitorium erscheint am 16. August auf Fuzz Club Records,
First LP erscheint am 20. Juni auf Phantom Records (EU), Legless Records (AUS) & Feral Kid (US).

Der Garagenspezi D. Sablu aus New Orleans hinterließ schon durchweg positive Eindrücke mit einer Reihe von Demos und Tapes in den Jahren 2020-2022. Auf seinem Langspieldebüt via Yes We Cannibal kommt seine Vision aber erstmals so richtig fokussiert rüber, spannt dabei stilistisch einen recht großzügigen Bogen etwa vom leicht in Richtung Noise Rock/Postcore tendierenden Opener Bomber Stomp hin zu ultra-straighten Garage Punk-Smashern wie Too Much Of The News oder dem Dead Boys-infizierten Stuck In A Rut. Insgesamt hat das so einen gewissen Kid Chrome, Sauna Youth- oder Teenanger-Vibe, macht aber gerne auch mal Abstecher in definitives Hardcore Punk-Territorium etwa in den Detonationen Scandalous und World Peace. Was auch immer D. Sablu hier anfasst wird zu Gold oder wenigstens zu Kupfer auf diesem Album. Nicht zuletzt fühle ich mich auch sehr positiv an die jüngste EP von Jean Mignon erinnert.
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Bootlicker aus Victoria, British Columbia, Kanada sind und bleiben eine Urgewalt an der vordersten Front des halbwegs kontemporär aber gleichermaßen ausgesprochen oldschool klingenden Hardcorepunks mit einer ausgeprägten Garagenkante und einem leichten Spritzer Oi!, reichhaltig an griffigen Hooks und durchschlagenden Riffs. Nur die besten Referenzen fallen mir dazu ein, mitunter auch so famose Bands wie die frühen Electric Chair, Chain Whip, Illiterates, Hood Rats, Crisis Man, Headcheese und Imploders.
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Die Debüt-EP dieser Eggpunk-Krieger aus Istanbul gehörte klar zu meinen Favoriten des Genres im letzten Jahr und ihre soeben erschienene erste Langspielkassette knüpft nahtlos an den bodenlosen Spaß des Vorgängers an. Will heißen: Unwiderstehlich catchy-quirlig-verschraubte Garage-/Synthpunk-Klopper in einem sehr ähnlichen Bewusstseinszustand zu so Hausnummern wie Prison Affair, Set-Top Box, Beer und Ghoulies! Alles daran klingt für mich nach Musik.
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Noch ein stolzer Fang hat hier mal wieder das hypersensible Frühwarnsystem des Garage Punk-Überlabels Feel It Records aus Cincinnati, Ohio ausgelöst. Die Band aus Minneapolis teilt sich unter anderem Mitglieder mit Green/Blue, Citric Dummies und noch einen ganzen Haufen anderer mehr oder weniger einschlägiger Bands und versprüht auf ihrer Debüt-LP einen ultraeingängigen ’77er Vibe, der nahtlos die Welten der frühen US- und UK-Szene vereint, etwa wie eine Verschmelzung von Dickies, Dead Boys und Adverts, aber auch jüngere Bands bieten sich als Referenzen an wie etwa Shop Talk, The Celebrities, Tommy and the Commies, Sick Thoughts, Bad Sports und Tropicana.
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Weiß ja nicht ob ihr’s schon mitbekommen habt, aber diese chronisch unter’m Radar agierende Band aus Bristol hat zuletzt auf dem französischen Label SDZ Records eine Compilation-LP veröffentlicht, die sechs der sieben bisherigen Singles der Band vereint und außerdem auch drei neue Tracks mitbringt. Also der perfekte Einstieg für jene, die noch nicht unheilbar dieser Band verfallen sind! Aber wie auch immer, jetzt ist auch schon wieder die neueste in ihrer phänomenalen Reihe von digitalen Singles am Start und wie alles was die Band bisher angefasst hat, sind auch diese zwei Songs jetzt schon Instant-Klassiker des endlos charmanten Mekons-, Desperate Bicycles- und Television Personalities-getränkten oldschool DIY Punk von unverwechselbar britischer Prägung.

Lasst euch nicht täuschen von diesem fake-NTSC>PAL, denn in Wirklichkeit ist es nur Billiam in einem NTSC>PAL-Kostüm. Schöner Versuch, beiläufig Screamers zu erwähnen… nu ja, ich sag mal dafür lässt sich plausibel argumentieren aber letztendlich, wenn man mal von der Nebensächlichkeit nicht-vorhandener Gitarren auf dieser Platte absieht, kann Billiam auch hier gar nicht anders als nur wie er selbst zu klingen und selbstredend klingt der Scheiß einfach saumäßig gut.
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Nachdem ihre durchaus schon starke Debüt-EP die Band aus Antwerpen noch stärker aus einem garagigen Winkel präsentierte, springt der Nachfolger kopfüber in eine Post Punk-Ästhetik, die sich klar einiges bei James Chance und dem funky Ende des alten No Wave-Spektrums abgeschnitten hat. Gleichermaßen lässt sich aber auch eine klare Verwandtschaft zur aktuellen Berliner Szene feststellen, insbesondere zu so Bands wie Pigeon und Liiek. Ich denke es ist dann auch überhaupt kein Zufall, dass der Krempel als 7″ beim Berliner Spezialisten Mangel Records erschienen ist.
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Fantabulöses neues Garage-/Synth-/Elektropunk-Gedöns aus Graz, das mit minimalen Mitteln doch tatsächlich ein paar frische und bislang ungehörte Impulse in den ganzen Eggpunk-Clusterfuck einbringt. In einigen Momenten kann ich gar nicht anders, als den Scheiß hier auf den Namen Big Bl…Egg zu taufen! Dem zum Trotz gibt es hier aber gleichermaßen auch reichlich fluffige Popmelodien zu bestaunen. Dann wäre da noch die Sache mit dem Rausschmeißer-Track Freibad Fürstenwald, der… ähm, recherchiert das mal selber nach, oder noch besser, lasst es sein. Ist nichts für schwache Nerven.
Album-Stream →Far Green Arcade erscheint am 4. Juni auf Tomothy Records.
Silver Dagger / Spliggity Splat (My Feet Are On Fire) 7″ erscheint am 12. Mai auf Rad Girlfriend Records.