Los Idiotas – Seat Ritmo
En Las Sombras Se Mueven Mucho Mejor erscheint am 11. April auf Slovenly Recordings.
En Las Sombras Se Mueven Mucho Mejor erscheint am 11. April auf Slovenly Recordings.
The Oidz erscheint am 25. März auf Prison Records.
Culture Shock erscheint am 1. April auf Youth Attack.
Die Zeit seit dem der letzten Mischkassette war ja mal kompletter Irrsinn (leider nicht nur was Musik angeht…) und deshalb führt jetzt auch kein Weg vorbei an einem dieser doppelt beunruhigenden Ausgaben für Zeiten, in denen eine C-90 der Veröffentlichungsflut einfach nicht gerecht wird. Und meine Fresse, es sieht ziemlich danach aus als ob die kommenden Wochen nicht viel ruhiger werden. Aber jetzt beißt einfach mal kräftig in diese 64 Tracks, denn zumindest wenn meine Release-Radar nicht komplett dabeben liegt, sollte das nächste Tape nicht lange auf sich warten lassen.

Doom III Outside Dogs
American Muscle Smokin Hot
TY Stuck
Bermuda Squares Asphyxia
Lost Legion Gone
Rough Francis Summer Sun
Conspire Compromised
Punter Ask The Community
Pyrex Digits
Irritant Točka Pucanja
Amargao Amargao Estoy
Benzin Immer Noch
The Martha’s Vineyard Ferries Context
Piss Wizard Walls
Fugitive Bubble E.F.T.I.O.
Caustic Phone Baby
Secret Perk Won’t Work
Society Scum Therapeutic Violence
End State Unencumbered Weapon
Nourishment A Shrine Silent
Butter Swamp Mclovin
Beer Johnny Cakes
Cryptic Rot Stone Fruit
Raya Niebla
Garbanzo Racecar
Billiam Wesfarmers Song
Gurk Reel Steel
Spoonful Robot Hell
Shrudd Stagnant
Amor, Muerte Y Leonora No Love No Love
Dümmel Nothing There’s Motionless
Strawberry Moon Easy Target
Juicin Can’t Kick It
Taker Work
Transistors Consolation Prize
Yuasa-Exide Monologue

Delta Van Del New Set Of Rules
Silicon Heartbeat Mutations
Piggy Bank Unknown Head
T.A.C.K. Truck Brother
Tyvek I’ve Got TV
Ugly Sounds I’m Not Like You
Neo Neos Altoona Beach – See/Saw
Game Set Match Hang Out With You
CPC Gangbangs Rock’n’Roll Enemy No. 1
Wesley & The Boys Spy
Baghed Throw The Babies in The Fire
Cult Crime Suburban Violence
Public House Death Van
Meow Meow and the Smackouts Bubonic Babe
Pat and the Pissers Progress
Polyglots Transmission Radio Silencieuse
Joaco Van Vidas Pasadas
Dehidratált Fejek Szolidaritós Dal
Marathon ’77 Artifact
Street Sweeper Just Don’t Work
Robbie Thunder Only Tonite
TFA No Discman
Deebeat Ramone Idonwunnadi3
Winky Frown I Stimmed Into My Weight Loss Goal
The Roxies Lost Control
Glitter On The Mattress Because I’m Nice
AutoCenter So Long
The Men Charm

Wo wir schon von Pyrex reden… diese Platte ist relativ nah an dem Sound, ich ursprünglich bezüglich ihrer neuen LP vermutet hätte. Relativ verwinkelter Post Punk, der ziemlich tief in Genre-Traditionen der vergangenen zwei Jahrzehnte verwurzelt scheint und nicht unähnlich klingt zu so Bands wie den frühen Marbled Eye, Rank Xerox, Institute, Bruised, Negative Gears, Tube Alloys, Public Interest, Corker, Sarcasm oder neulich auch NRG. Also klar, das hier schlägt keine allzu neuen Wege ein aber trifft dafür 100% ins Schwarze als ein sebstsicherer, überduchschnittlicher Genrebeitrag mit ultra-robuster, solide gebauter Songarchitektur und durchaus einiger stilistischer Vielfalt, was sich etwa im Elektro-lastigen Mittelteil und dem deutlich roheren, energischen dritten Akt äußert. Fraglos eines der mühelos funktionalsten Alben, die mir in letzter Zeit begegnet sind.
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In jenen gewissen Post Punk-Spären, in denen es zum gewohnten Vorgehen gehört, dass Bands mit jeder Veröffentlichung etwas aufwändiger und polierter klingen, fallen Pyrex etwas aus dem Rahmen indem sie genau den umgekehrten Weg beschreiten mit ihrer zweiten LP, auf welcher – wenn man die soliden Produktionswerte mal außen vor lässt – sich ihre bislang rohesten und primitivsten Lärmattacken entladen. Der beste Vergleich der mir dazu gerade einfällt ist der dreckige Krach der frühen Nag, ein Rezept der schieren Überwältigung und verzweifelten Energie, das mit einem Minimum an musikalischer Substanz auskommt und was soll ich sagen… Die simple Formel macht maximal Bumm!
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Cult Crime aus Toronto fielen bereits ausgesprochen positiv auf mit einem Demo und einer 7″ in ’23 und ’24. Ihr Langspieldebüt hält sich jetzt erneut weitgehend an die bewährte Formel und liefert neun schnörkellos geradeaus gehende Garage Punk-Geschosse ab die gleichermaßen in den Klangparametern der ’77er Ära wie auch im frühen Hardcore Punk verankert scheinen und ich bin mir ziemlich sicher dass hier unter anderem auch ihr Stiefellecker von so Bands wie Sick Thoughts, Bart And The Brats, Jean Mignon und Hood Rats Gefallen dran finden werdet.
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Silicon Heartbeat sind schon seit einigen Jahren eine konstante Präsenz an der Peripherie des 12XU-relevanten Klangspektrums und dennoch, so scheint es, habe ich sie bisher noch mit keinem Blogpost gewürdigt (sie sind euch jedoch mit Sicherheit schon auf der einen oder anderen Verspannungskassette begegnet). Das gehört natürlich sofort korrigiert und ihre neueste EP ist der perfekte Anlass dazu, hält jene doch nicht nur einige ihrer stärksten Songs bisher parat, sonden profitiert zusätzlich von dem Produktions-Zauber des Garage-Alleskönners Erik Nervous, die hier für reichlich Druck und Kontur sorgt in ihrem geringfügig Spits-beeinflussten, eingängigen und psychedelischen Sound aus Synth- und Garage Punk. Ich hoffe mal es ist – dem Titel zum Trotz – nicht das letzte, was wir von Silicon Heartbeat zu hören bekommen.
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Was für eine schicke kleine Anomalie, die zweite EP von Forklift Rodeo aus Chicago. Darauf verquirlen sie einige Ladungen von wunderbar kaputtem Cowpunk mit leichten Spuren von klassischen, AmRep/Touch&Go-mäßigem Noise Rock und Postcore und zeitweilig auch einer gewissen Eggpunk-Qualität, wobei ich aber eher an frühe Skull Cult denke als an die inzwischen geringfügig kodifiziertere, aktuelle Welle des gepflegten Lo-Fi-Wahnsinns. Apropos Lo-Fi… das ist diese Platte definitiv nicht und die polierten Produktionswerte bewirken einen ungewohnten Glanz und eine klangliche Tranzparenz für ihre unvorhersehbaren, verworrenen Songkonstrukte, die es tatsächlich auch gar nicht nötig hätten, sich hinter einem schützenden Schleier aus Lärm und Dreck zu verstecken.
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